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Kommentare zu:

Schach-spielender Roboter bricht mitspielendem Kind den Finger

oder

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[o1] bear7 am 25.07. 10:39
naja... man kann da jetzt ein großes "Buhai" drum rum machen.
Aber naja, passiert halt mal. Wenn ich bedenke wo ich mich (besonders in meiner Kindheit) schon überall verletzt habe und wie oft ich selbst oder jemand / etwas anderes schuld war.
> Stichwort "Dorfkind"

Auf der anderen Seite -> gut, jetzt haben wir gesehen, Mensch und Maschine bilden nicht Automatisch eine Synergie - hier muss also "nachgearbeitet" werden. Da nicht nur die Maschine sondern eben auch der Mensch stur sein kann, braucht man also "Sensoren" und solange sich da noch was bewegt muss sich Maschine eben "Geduld" üben :P
[re:1] Potrimpo am 25.07. 11:48
+1 -
@bear7: muss Dir voll zustimmen und mach das auch gerne (ohne "Muss"). Aber "Dorfkind"? Ist überall gleich.
[re:1] bear7 am 25.07. 12:40
+4 -
@Potrimpo: zugegeben, ich weiß es nicht wie es ist ein Stadtkind zu sein... aber ich kenne schon welche jene z.B. nie auf Bäume geklettert sind und deshalb auch nie heruntergefallen sind
[re:1] Potrimpo am 25.07. 12:55
+1 -
@bear7: auch wir hatten Bäume. Unsere Kinder kennen das in der Tat recht rudimentär (20/22 ), egal ob Stadt oder Land.
[re:2] Scaver am 25.07. 18:24
+ -1
@bear7: Das ist dann weniger Stadtkind als Großstadtkind (ist auch noch ein Unterschied), wo es schlicht keine Bäume gibt/gab.
Hab die ersten 20 Jahre meines Lebens erst in ner Kleinstadt gelebt, dann jahrelang in Dörfern, dann in ner Großsstadt (aber am Rand). Ich bin in den 80ern/90ern sowohl auf dem Dorf, als auch in der Großstadt auf Bäume geklettert, habe mir die Knie aufgehauen usw.
Gibt mittlerweile "Dorfkinder" die das selber nicht mal mehr erleben. Meist Generationen nach 2000, schlimmer noch seit 2010. Auch hier verbringen immer mehr ihre Kindheit nur vor dem Bildschirm.
[re:2] lazsniper2 am 25.07. 19:51
+1 -
@bear7: meine güte, was sind wir früher von bäumen gefallen, von selbstgebauten fahrgeräten gestürzt, ins wasser geklatscht, etc etc. heutzutage ist alles gleich "schlimm". auf dem platten land sogar mal durch luftgewehre angeschossen worden (mit 12), oder full send mit dem illegal getunten mofa übern berg. wir leben noch. und das ganz gut ;) was haben sich die leute in den 80ern mit halbentwickelten gleitschirmen die berge runtergestürzt, völlig im ungewissen drüber was eigentlich abgeht. mittlerweile springe ich nur noch aus flugzeugen, das ist in der momentanen gear- und überwachungssituation wenigstens sicher.
[o2] Belarus am 25.07. 11:03
+8 -8
Eher hätte man dem Spieler einschärfen sollen, so lange der Roboterarm über dem Schachbrett in Bewegung ist hat er seine Hände vom Brett weg zu halten.

Es ist in den Fabriken am Produktionsband auch Arbeitern nie gestattet, sich dem Schwenk- und Arbeitsbereichs eines Roboters zu nähern.

Aber Helden der Arbeit gibt es immer wieder.
[re:1] IHateMondays am 25.07. 11:09
+5 -3
@Belarus: gut, jetzt im Falle eines Kindes aber eher fahrlässig, dass das Kind in den Bereich hinein greifen kann. Ein Azubi darf sowas wissen und verinnerlichen, das gilt aber nicht nicht für einen 7-jährigen.
[re:1] bear7 am 25.07. 11:26
+3 -
@IHateMondays: dachte ich im ersten Moment auch - was hat das Kind da hinter der Absperrung zu suchen...

aber hey, der Typ ist im Schach eben richtig GUT und natürlich lässt man den gegen einen Roboter antreten!
Da wir Menschen zu "schusselig" sind (das gilt auch für Erwachsene - schau dir einfach nur mal ne Fail Compilation auf einer Videoplattform deiner Wahl an) müssen die Maschinen eben auch besser konzipiert werden...

Meine Meinung ist, wir sollten das Amerikanische Prinzip "erstmal auf Millionen verklagen" beiseite legen und daraus lernen. Und zwar beiderseits => Beim überqueren der Straße nach Rechts und Links gucken ist GUT, aber gleichzeitig sind Bremsassistenten nicht schlecht! Beides zusammen hilft uns alles Sicherer zu gestalten und dennoch nicht auf Komfort zu verzichten ...
[re:1] Potrimpo am 25.07. 11:54
+ -
@bear7: Und dennoch kann etwas passieren. Weiter entwickeln, Gefahrenquellen ausschalten, stimme Dir nochmals zu
[re:2] Potrimpo am 25.07. 11:50
+2 -1
@IHateMondays: Wenn sich zwei Hände blöd getroffen hätten weil beide Menschen zu hastig waren, wäre der Finger vielleicht auch gebrochen worden.
[re:3] Scaver am 25.07. 18:29
+ -
@IHateMondays: Dann hätte man einen 7-jährigen nicht gegen einen Roboter antreten lassen dürfen!

@bear7: Es gibt keine Sicherungsmaßnamen die so etwas 100%ig verhindern können. So weit ist die Robotik noch nicht. Selbst in der Produktion sind diese Sicherheitsmechanismen sehr sehr SEHR rudimentär und funktionieren oft nicht richtig.
Denn der Roboter kann nur seiner Programmierung folgen und nicht mit Reflexen auf Fehlverhalten reagieren.

Und diese Systeme sind auch alles andere als frei verfügbar und günstig. Diese in einen Schach Roboter zu implementieren hätte vermutlich das Budget mehrfach überstiegen.
Dürfte der Grund sein, warum man es nicht gemacht hat.

Daher ist als Mensch mitdenken wichtig. Geht das nicht, weil Kleinkind oder geistig nicht zurechnungsfähig, hat man sich davon fern zu halten und die verantwortlichen dafür zu sorgen, dass diese den Gefahrenbereich nicht betreten.

Draus lernen und künftig besser machen. Mehr kann man hier nicht machen.
[re:1] IHateMondays am 25.07. 19:22
+ -
@Scaver: genau das meine ich ja mit fahrlässig, weil er nicht dort hätte hinein greifen können dürfen
[re:4] fieserfisch am 26.07. 10:36
+ -1
@IHateMondays: Du hast aber schon realisiert, dass das ein Schachspiel Mensch gegen Roboter auf dem selben Schachbrett ist???
[re:1] IHateMondays am 26.07. 11:38
+ -
@fieserfisch: und trotzdem gibt es z.b. Lichtschranken die dann den Betrieb unterbrechen, wenn man im den Bereich hineingreift.
[re:2] Piccolo86 am 25.07. 16:06
+1 -
@Belarus: Das ist so nicht richtig, es gibt Anwendungsfälle wo es explizit darauf ankommt, das Mensch und Roboter sich im selber arbeitsraum aufhalten und zusammen arbeiten, Stichwort "Kollaboration" (z.B. Roboter hält dem Menschen einen Motorblock hin, und der Mensch kann dann etwas messen, montieren, etc.)
Aber es gibt hier dann Normen und Richtlinien die einzuhalten sind, auf die hier offensichtlich nicht geachtet wurden: Reduzierte Annäherungsgeschwindigkeiten, Nothalt Einrichtungen (man sieht ja, wie hilflos die Menschen sind, da sie nicht wissen wie sie den Roboter aufhalten, bzw. wieder wegbekommen), Zweihandbedienungen, damit die Hände aus dem Gefahrenbereich sind, sichere virtuelle Arbeitsräume, sichere Abstände (der Roboter sollte nicht "auf Block" fahren können, es muss immer ein Zurückweichen des Menschen gewährleistet bleiben).....
[o3] WinYesterday am 25.07. 11:55
+ -1
Offensichtlich passiert es ja, als der Roboter seine Figur setzen will.
Aber warum stellt er die mit so viel 'Kraft' ab? Ich denke, schwächere Motoren in der Maschine sollten 'schon' genügen.
[re:1] Bautz am 25.07. 12:58
+2 -
@WinYesterday: Der Unterschied ist hier einfach, dass der Mensch abbremst, der Roboter (wenn er nicht drauf programmiert ist abzubrechen bei unerwartetem Gegendruck...) aber nicht. Da reicht schon recht wenig kraft aus. Siehe z.b. Fensterheber im Auto, als die noch keine Stopper hatten.
[re:2] Scaver am 25.07. 18:32
+ -
@WinYesterday: Um einen Finger eines Kindes zu brechen, brauchst Du nicht viel Kraft. Kann jeder erwachsene mit 2 Fingern machen. Die Bewegung ist nur wichtig, nicht die Kraft die man dafür aufwenden muss.
[re:1] WinYesterday am 25.07. 20:29
+1 -
@Scaver: Sooo leicht brechen aber auch nicht die Finger von Kindern, dann dürftest Du die nämlich nicht draussen spielen lassen (wie die schon vorab bereits mal zitierten Dorfkinder es teilweise immernoch machen). Wir hätten täglich Millionen gebrochene Finger...
[o4] chris193 am 25.07. 11:58
+1 -
SkyNet beginnt seinen (Schach-)Zug.
[o5] Jonas_D am 25.07. 12:07
+5 -
Tja. Russland laufen die Fachkräfte weg. Selbst Schuld. ;-p
[o6] luckyHitaki am 25.07. 12:08
+2 -
Einschläfern das Ding!
[o7] Mitsch79 am 25.07. 12:30
+5 -
Das kommt davon, wenn man Industrietechnik mit nem Kaugummi und einer Büroklammer warten muss, weil Vater Staat die Welt erobern will...
[o8] DRMfan^^ am 25.07. 12:32
+3 -1
Typische russische Impro-Technik. Das man die auf Kinder loslässt ohne "Sicherheitseinweisung" wäre hier wohl undenkbar.
[o9] tomsan am 25.07. 12:57
+ -
Rage quit.... =:)
[10] Screenzocker13 am 25.07. 21:42
+ -
Lichtschranke.
[11] Jaba01 am 26.07. 10:10
+ -
Das ist ein Industrieroboter. Der gehört hinter eine Sicherheitseinhausung. Da hat kein Mensch etwas in der Nähe verloren. Gebrochener Finger? Harmlos. Dieser Roboter kann schwerste Verletzungen verursachen. Abgerissen Gliedmaßen und zerfetzte Körper.

Das ist einfach nur krankhaft fahrlässig. Unfassbar...
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