Microsoft untersucht Probleme mit Access-Apps nach Patch-Day-Updates

Nadine Dressler, 16.07.2022 14:50 Uhr 5 Kommentare
Microsoft hat nach dem jüngsten Patch-Day mit einigen Problemen zu kämpfen. Dabei ist ein Bug, der in Verbindung mit den Office 2013-Updates steht. Das hat der Konzern jetzt bestätigt und eine rasche Lösung versprochen. Microsoft untersucht Berichte von Nutzern, laut denen MS Access-Laufzeitanwendungen sich nicht mehr öffnen lassen, nachdem die jüngsten Office- beziehungsweise Access-Sicherheitsupdates vom Patch-Day Juli installiert wurden. Berichte der Betroffenen findet man unter anderem auf der offiziellen Anwsers-Community-Website von Microsoft und auf Reddit.


Das Entwickler-Team hat schnell auf die Meldungen von Kunden reagiert und den Fehler bereits bestätigt. Es hat den Anschein, dass der Bug in den kumulativen Updates vom 12. Juli für MS Access 2016 (KB5002112) und MS Access 2013 (KB5002121) ausgelöst wird. Es wird vermutet, dass es sich um ein Kompatibilitätsproblem handelt. Microsoft hat daher als Option für Betroffene erklärt, dass, wenn es Zugriff auf die ursprüngliche Datenbank gibt, die ACCDE- oder MDE-Datei mit derselben Office-Version neu erstellt werden sollte, mit der die Nutzer arbeiten.

Access-Bug nach Patch-Day-Update
Fehler-Meldung nach Patch-Day

Bekannte Probleme

Derzeit wird an einer dauerhaften Lösung gearbeitet. Daher ist davon auszugehen, dass schon in Kürze ein weiteres Update zur Verfügung gestellt wird.

In der Knowledge Base heißt es zu dem Problem:

Wenn Sie nach der Installation dieses Updates eine ACCDE- oder MDE-Datei in Microsoft Access öffnen, erhalten Sie möglicherweise die Fehlermeldung "Requested type library or wizard is not a VBA project". Außerdem lässt sich die Datei nicht öffnen. Weitere Informationen finden Sie unter: "Fehler beim Versuch, eine ACCDE/MDE-Datei zu öffnen, die in einer anderen Version von Access erstellt wurde".

Microsoft untersucht dieses Problem und wird den Support-Artikel aktualisieren, sobald ein Fix verfügbar ist.

Bis dahin gibt es nur den üblichen Tipp, das Sicherheitsupdate wieder zu deinstallieren, falls man betroffen ist. Damit setzt man sich aber etwaigen Sicherheits-Bedrohungen aus, die das Update eigentlich schließen sollte.
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