Autopilot ist eine massive Gefährdung: Tesla verliert Klage in München

[o1] Fropen am 16.07. 12:29
+11 -
Neufahrzeug?
Das ist kein Produktfehler in einem einzelnen Fahrzeug sondern der Autopilot ist einfach noch nicht so weit.
[o2] Ryker am 16.07. 12:51
+ -2
Ich frage mich, warum baut Tesla solches System und verkauft das auch noch? Wobei es noch nicht mal reif ist. Ein Witz hoch 3 :-)
[re:1] Mixermachine am 16.07. 13:13
+ -1
@Ryker: amerikanische vs deutsche Herangehensweise.
Bei einer Fabrik funktioniert das ganze relativ gut.
Reißt man eben alles wieder ein.
Bei Selbstfahrenden sieht das ganze deutlich kritischer aus.
Dennoch ist es für Tesla (und auch andere Hersteller) essentiell so viele Daten so schnell wie möglich zu sammeln.
[re:1] Ryker am 16.07. 14:40
+ -1
@Mixermachine: Naja, es geht darum, dass das neue System einfach zu früh auf dem Markt gebracht. Daten sammeln ist auch ok. Nur das System wie unnötiges Bremsen (auch Phantom-Bremsen) oder Fahrassistent dürfen garnicht aktiv sein. Solange es nicht funktioniert. Das gilt auch für Selbstfahrendes System.
[re:1] Bullz am 16.07. 15:34
+ -
@Ryker: da beißt sich die Katze in den schwanz. Fahr Assistent wird nie 100 Prozent verlässlich sein solange das nicht vom enduser sich fertig entwickelt. So wie du vorschlägst gibt es im. 20 Jahren noch keine autonomen Autos. War bei der Fliegerei nicht anders. Oft muss man für den Fortschritt ein wenig Risiko eingehen.
[re:2] Fropen am 16.07. 13:47
+ -
@Ryker: als Tesla anfing wurden Verbrenner nicht in Frage gestellt und E-Autos waren eher was für Reiche mit Umweltschützerimage.
Das selbstfahrende Auto war dann eher der USP.
[o3] markox am 16.07. 14:12
+3 -2
"Die Behörde prüft allerdings derzeit vor allem Mängel bei Model 3 und Model Y." Behördendenken! Da wird kostspielig ein Modell nach dem Anderen behandelt, obwohl alle den selben Autopiloten nutzen. Tesla hat seinen "Spar-Auto-Piloten" einfach viel zu früh auf den Markt gebracht um als erste die Lorbeeren ein zu heimsen und die Gewinne ab zu schöpfen. Die Konkurrenz ist teils schon viel weiter, hat früher angefangen (ergo mehr Erfahrung), setzt teils auf teurere, sicherere und mehr Hardware und wartet dennoch immer noch teils ein paar Jahre ab, bis das Produkt vollkommen ausgereift ist, mit dem Markteintritt. Diese tausend Zwischenschritte mit diversen Assistenz Systemen kurz vor dem großen "Roboter Auto" Durchbruch sind eh alle überflüssiger Murks. Verwirrt die Menschen nur und machen die Autos unnötig teuer.
[re:1] DON666 am 18.07. 07:54
+ -
@markox: Sorry, ich bin schon verdammt lange aus der Schule raus (noch vor der ersten "Rechtschreibreform"), aber "ein zu heimsen" und "ab zu schöpfen", schreibt man das heutzutage so? Sieht komisch aus. No front.
[re:1] markox am 18.07. 13:09
+ -1
@DON666: Ach Gottchen. Zumindest zeigt die Google Rechtschreibkorrektur keinen Fehler bei "heimsen" und den sinn der Aussage wird wohl jeder verstehen der des Lesens mächtig ist. Ich tippe 4-5 Zeichen pro Sekunde blind mit 10 Fingern und konzentriere mich dabei auf den Inhalt meiner Aussagen, da kann so ein Syntaxfehler schon mal vorkommen. Tut mir leid, dass du dich so daran störst, dass ich nicht mit einem linguistischem Gehirn geboren wurde, dass du dich deswegen gezwungen fühlst mich hier darauf an zu sprechen. Mir ist bewusst, dass ich ein mathematisch-/logisch denkendes Hirn habe und Rechtschreibung und Lesen waren schon immer meine Schwäche. Fünfen und Sechsen gab es in der Schule dafür so lange das noch benotet wurde. Und selbst einige pingelige Lehrer haben bis in Abitur hinein für solche Fehler noch Punkte abgezogen bei Textantworten. Selbst bei Fächern wie Mathe LK oder BWLRC (Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Controlling). Und nun? Nun schreibt die Menschheit eh nur nur digital und Autokorrekturen korrigieren teils gefühlt 99% der Fehler, wenn man auf sie hört. Abgesehen davon ist die deutsche Sprache zur Zeit eh am Abgrund und täglich werden neue Fantasie Wörter erfunden die teils so auch nicht den ursprünglichen Regen für Rechtschreibug und Grammatik folgen. Früher gingen Lehre mit Schülern ab und zu im Sommer ein Eis essen. Wenn die Zeitung heute drüber berichten würde, dann gehen "Lehrende mit Lernenden ein Eis Essen" und keiner weis mehr wie man einen "Schülersprecher" nennen sollte,... "Lernendensprecher"? Also von daher,... Wayne!
[re:1] DON666 am 18.07. 13:16
+ -
@markox: Entschulgung für die Nachfrage. Das "No front" am Ende hast du wohl nicht verstanden, tut mir leid. Kommt nicht wieder vor.
[o4] floatint am 16.07. 16:16
+ -
Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass autonomes Fahren nur kollektiv funktionieren kann. Für die Zuverlässigkeit dieser Funktion müssen die Rahmenbedingungen erfüllt werden und das ist bei einer überwiegend noch analogen Fahrweise nicht gegeben.

Dieses System wird sich erst dann entfalten, wenn die Autos untereinander kommunizieren und so gut wie alle Fahrbahnteilnehmer selbst autonom fahren. Unter diesen Umständen würde selbst die Phantombremsung eines Teilnehmers keine Probleme machen, da es automatisch zur Phantombremsung der anderen Teilnehmer führen würde.

Bis es so weit ist, werden noch viele Jahrzehnte vergehen und bis dahin muss man diese Technik eben mit Vorsicht genießen.
[re:1] Fropen am 16.07. 19:17
+ -
@floatint: man wird auch die Infrastruktur anpassen müssen damit die Fahrzeuge besser und sicherer erkennen. Hat man beim Wechsel vom Pferd zum Auto schließlich auch getan
[re:2] Drachen am 16.07. 19:47
+ -
@floatint: "Unter diesen Umständen würde selbst die Phantombremsung eines Teilnehmers keine Probleme machen, da es automatisch zur Phantombremsung der anderen Teilnehmer führen würde."
Stelle dir das mal bildlich vor: wann immer ein Auto einer Schlange bremst, tun es die anderen auch.

Etwas mehr Abstand und jeder bremst etwas weniger, dann ist die "Delle" kleiner und besteht kürzer.

Aber im Grunde she eich es ähnlich wie du: vernetzte System braucht es, redundanz bei Sic herheitsfunktionen und es wird klappen, dauert aber halt noch
[re:1] floatint am 16.07. 22:29
+ -
@Drachen: Das ist ja das tolle an dem kollektiven Konzept. Ein globales Verkehrführungssystem, dass die Abstände und Geschwindigkeiten der Fahrbahnteilnehmer regelt. Basierend auf den Verkehr kann das alles dynamisch geregelt werden und das System berechnet zu jedem Zeitpunkt die optimale Geschwindigkeit mit den optimalen Abständen aus.

Ist natürlich noch Utopie bzw. Zukunftsmusik. Und wie @Fropen schon erwähnt hat, braucht es dafür natürlich auch ne Überarbeitung der Infrastruktur.
[re:3] beeelion am 17.07. 16:05
+1 -
@floatint: Ich lasse mir als Fußgänger und Radler aber keinen Chip einpflanzen, nur damit die Reichen in ihren "Taschengeldverdampfern" beim Autofahren auf ihren Smartphones spielen können
[o5] undianer am 16.07. 16:39
+2 -
Sie will dennoch ein Neufahrzeug von Tesla, obwohl sie es geklagt hat ^^
[re:1] kluivert am 17.07. 01:01
+ -1
@undianer: logisch, wenn Geld zurück bekommt sie dafür kein Neufahrzeug mehr da Tesla die Preise ja auch angehoben hat
[re:1] DON666 am 18.07. 08:00
+1 -
@kluivert: Nur ist in diesem Fall die Forderung nach einem Neuwagen ja Quatsch, weil altmodische Denke aus Zeiten, als man, wenn man ein "Montagsauto" erwischt hatte, teils wieder und wieder und wieder zur Werkstatt fahren konnte, und die haben das einfach nicht hingekriegt. Aber in diesem Fall reden wir ja von was ganz Anderem: Software, die (noch) nicht das leistet, was die Kundin erwartet bzw. sicher auch erwarten kann. Allerdings bringt hier der Tausch gegen einen Neuwagen halt überhaupt nichts in Bezug auf das angesprochene Problem. Deshalb wäre hier der einzig logische Weg: Geld zurück und sich was anderes kaufen.
[re:1] kluivert am 18.07. 21:13
+ -1
@DON666: warum, Neuwagen nehmen und verkaufen. Käme für Sie wohl aktuell mehr bei raus.
[o6] Fleischmann am 17.07. 11:37
+ -2
Eins ist klar: Autonomes Fahren wird kommen und es wird m.E. "The next big thing". Man muss sich nur mal überlegen wie viel Lebenszeit kollektiv besser eingesetzt werden kann, als ein Auto zu steuern (das sind Milliarden von Stunden Lebenszeit jedes Jahr), wie viel Energie eingespart werden kann, wenn es zu keinen Staus mehr kommt. So kann der Fahrer viel entspannter sein und evtl. irgendwann sogar einer anderen Tätigkeit nachgehen, oder morgens einfach relaxen bei der Fahrt zur Arbeit.

Und es muss einem bewusst sein, dass Deutschland hier Vorreiter sein muss. Wenn man den Blick in die USA oder nach Asien richtet, sollten die deutschen Autobauer ziemlich ins Schwitzen geraten. Gerade in der Kombination mit E-Autos gibt es sonst keine Zukunft für Deutschland. Denn Elektronik und Software können die anderen mindestens so gut wie die deutschen Autobauer, oftmals sogar noch besser. Und das sind in Zukunft die zwei relevanten Innovationsfelder in der Automobilität.

Es sind also dringend große Investitionen und Innovationen gefragt, die nicht vielleicht mal "in ein paar Jahren" kommen dürfen, sondern sofort kommen müssen. Die ganze deutsche Automobil-Industrie steht hier auf dem Spiel. Das muss auch der deutschen Politik bewusst sein.

Hier ewig Innovation zu verzögern wäre der falsche Schritt. Stattdessen sollte man aktiv Lösungen suchen und das möglichst schnell.
[o7] FuzzyLogic am 17.07. 12:03
+5 -1
Ich bin selbst Tesla-Fahrer und muss sagen dass der Autopilot in den meisten Alltagssituationen einfach nicht brauchtbar ist und mich mehr stresst als er mich beim Fahren unterstützt. Verkehrszeichen werden nicht zuverlässig erkannt, Sicherheitsabstand ist bei gringen Geschwindigkeiten zu hoch und mein hohen Geschwindigkeiten gering, viel zu träge im Stop&Go Verkehr so dass ständig jemand hinter einem hupt, lässt beim Halten vor der Ampel gut eine Fahrzeuglänge Abstand zum Vordermann, Todwinkelassistent funktioniert nicht immer, regestriert Lenkeingriffe nicht immer und schaltet Autopilot dann einfach für den Rest der Fahrt ab.

Alles in einem kann ich nicht verstehe wieso Tesla beim autonomen Fahren so gehypt wird. Z.B. Mercedes ist hier m.E. deutlich vorne.
[o8] lugia1ful am 17.07. 16:01
+ -3
bitte generel verbieten. autonomes fahren ist das letzte was man braucht.
oder

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