Elon Musk: Tesla-Fabrik in Berlin "verbrennt" derzeit "Milliarden"

[o1] tacheles_76 am 23.06. 09:22
+6 -4
mimimimi...
[o2] winman3000 am 23.06. 09:26
+6 -6
Wenn er bei den "schlechten" Bedingungen noch das Gehalt kürzen möchte, findet er zumindest in Deutschland kaum noch Mitarbeiter würde ich mal behaupten. Auf längere Sicht kann ich dann nur "Bye bye Tesla" sagen.
[re:2] Nero FX am 23.06. 10:23
+1 -
@winman3000: Vergiss es. Schau zu VW und co. man spart nicht an der eigenen Firma.
Man meldet einfach Kurzarbeit an, fertig! Da zahlt der Staat das Gehalt (zu 60-67%). Dafür können die Mitarbeiter zu Hause bleiben.
[re:3] Arhey am 23.06. 13:05
+2 -
@winman3000: Das wird er in Deutschland dank unserer Gesetze auch nicht ohne Weiteres können.
[re:1] BuzzT.Ion am 23.06. 18:09
+ -1
@Arhey: Jeder Arbeitgeber kann dir bei finanzieller Schieflage eine ordentliche Kündigung aussprechen oder dir einen neuen Arbeitsvertrag mit neuen Konditionen vorlegen. Die "Kürzung" des Gehaltes würde über eine Kündigung mit anschließendem neuem Arbeitsvertrag rechtlich abgesichert und wird sogar oft in D angewendet, nennt man bei uns Änderungskündigung, mit meist schlechteren Bedingungen zum alten Vertrag. Unterschreibst du nicht, darfst du trotzdem gehen.
[re:1] laforma am 23.06. 22:03
+ -
@BuzzT.Ion: er redet von kurzarbeit... einfach mal den post davor lesen.
[re:1] BuzzT.Ion am 23.06. 22:35
+ -1
@laforma: Ne, muss nochmal zurückrudern. Arhay hat auf winman3000 geantwortet und ich dann auf Arhay. Da ist kein Zusammenhang mehr mit Zeitarbeit gegeben. Somit hat mein Post doch Bestand. Man kann ihn als Antwort an beide betrachten.
[re:2] laforma am 24.06. 08:19
+ -
@BuzzT.Ion: ja, du hast recht, hat kontextuell besser gepasst :D
[re:2] Arhey am 24.06. 09:33
+1 -
@BuzzT.Ion: Naja Tesla wird halt keine Leute finden, wenn die das so spielen und eine Verschlechterung deines Vertrages wäre zumindest ein Fall für Gerichte. Bei uns in der Firma ist man schonmal mit sowas auf die Fresse geflogen, daher werden teils Leute bei gleichem Gehalt "runterbefördert", weil an der Komponente können die nicht rütteln. So wird man halt aufs Abstellgleis gestellt.

Gehaltskürzungen aufgrund finanzieller Notlage geht nur, wenn man wirklich unternehmensweit kürzt, da kann man nicht sagen ihr ja, aber Rest nicht.

Änderungskündigung geht auch nur wenn ein Kündigungsgrund vorliegt. So einfach ist es zum Glück in DE dann doch nicht.

Kannst auch gerne selbst nachlesen: https://www.kanzlei-hasselbach.de/blog/wann-darf-der-arbeitgeber-lohn-und-gehalt-kuerzen/
[re:1] BuzzT.Ion am 24.06. 10:41
+ -1
@Arhey: Dein Link beschreibt die Änderungskündigung sehr genau. "Änderungskündigung
Liegt keiner der Ausnahmefälle vor und lässt sich der Arbeitnehmer auch nicht auf eine entsprechende Vereinbarung ein, kann der Chef noch zur Änderungskündigung greifen."
Darauf berufe ich mich und dies ist ohne Probleme möglich. Wenn Tesla den Nachweis bringen kann, dass eine Schieflage vorliegt ist dies kein Problem. Entweder du unterschreibst oder gehst.
[re:2] Arhey am 24.06. 11:42
+1 -
@BuzzT.Ion: Und ich beziehe mich auf den Zusatz:
"Eine Änderungskündigung ist jedoch wie jede Kündigung an strenge Voraussetzungen geknüpft und daher oftmals unwirksam."

bzw.

"Im Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes muss ein Kündigungsgrund vorliegen. In der Regel geht es um eine betriebsbedingte Kündigung. Davon kann zum Beispiel bei einer Existenzgefährdung des Betriebs auszugehen sein. Andere Änderungskündigungen allein zur Durchsetzung einer Lohnkürzung sind hingegen in aller Regel zum Scheitern verurteilt."

Noch geht es Tesla nicht so schlecht, dass die Existenzgefährdet wären.
[re:3] BuzzT.Ion am 24.06. 12:19
+ -1
@Arhey: Wie im Beitrag vorher schon erwähnt: Wenn Tesla den Nachweis bringen kann, dass eine Schieflage vorliegt ist dies kein Problem. Entweder du unterschreibst oder gehst.
Welche Nachweise dafür nötig sind, wissen wir beide wahrscheinlich nicht im Einzelnen. Aber was ich sicher weiß, eine Änderungskündigung ist ohne Probleme möglich.
Ist sogar möglich wenn dein Posten, nehmen wir mal Büroarbeiter, abgeschafft wird. Dafür muss keine Schieflage vorliegen, das Unternehmen strukturiert sich nur um. Deinen alten Posten gibt es nicht mehr. Du darfst aber gern den neuen annehmen und auch hier dann meist zu schlechteren Konditionen.
Kein Gesetzt verbietet dem Arbeitgeber sein Unternehmen umzustellen, Mitarbeiter zu entlassen etc.
Es gibt nur ganz wenige Ausnahmefälle wo eine Kündigung nicht wirklich wirksam ist.
[o3] winman3000 am 23.06. 09:36
+5 -
"Es ist wirklich wie ein gigantisches, dröhnendes Geräusch, das das Geräusch von brennendem Geld ist."

Er ist sehr gut in Dramatisieren oder?
[re:1] Nero FX am 23.06. 10:26
+1 -
@winman3000: ja! So kennt man Ihn doch.
[re:2] Ryker am 23.06. 10:49
+2 -1
@winman3000: In der Tat. Nun wir können auch Musk und Tesla verzichten. :-)
[re:3] lubi7 am 23.06. 13:41
+ -
@winman3000: kennt sich damit aber auf jedenfsll gut aus......wahrscheinlich verbrennt er Zuhause in seinem Riesenkamin, Haufen Scheine um ein gemütliches Feuerchen zu haben ^^
[o4] Brassel am 23.06. 10:50
+ -
Er hätte sich mal in der deutschen Autoindustrie umhören könne, was so ein Komplettumbau / Aufbau einer Produktion kostet.
Wieviel ist Tesla wert ?
Kommt nicht genug Dividende bei den Aktionären an ?
[re:1] Frankenheimer am 23.06. 11:32
+1 -
@Brassel: Tesla zahlt keine Dividende ;-)
[re:1] Brassel am 23.06. 11:33
+2 -
@Frankenheimer: Ein Grund mehr diese Aktie nicht zu besitzen.
[re:1] Frankenheimer am 23.06. 11:37
+3 -
@Brassel: was hat die Auszahlung von Dividenden mit der Qualität einer Aktie zu tun? Warum sollten typische Growth-Werte die insbesondere bei Tech-Firmen vorhanden sind das Kapital an die Aktionäre ausschütten statt das Geld in die teure Expansion in den Markt auszugeben. Macht doch keinen Sinn. Erst wenn das Geschäftsfeld gesättigt ist, kann man über sowas nachdenken, siehe Coca Cola oder ne Procter & Gamble.
[re:2] VivaColonia am 23.06. 14:04
+ -
@Brassel: Auch wenn du zum Beispiel 2019 1000 Aktien für knapp 40.000 Euro gekauft hast und nun 700.000 Euro bekommst wenn du sie verkaufst?
[re:1] Brassel am 23.06. 14:23
+1 -
@VivaColonia: Naja, das ist ja immer so eine "was wäre wenn" Geschichte.
Über solche verpassten Möglichkeiten denke ich nicht nach.
[re:2] Vienesko am 23.06. 16:19
+1 -2
@Brassel: Ich glaube das weiß er besser als alle anderen. Die anderen großen Autohersteller sind über 100 Jahre alt, haben etablierte Einkaufs- und Vertriebsstrukturen, Fabriken, Abläufe usw.

Tesla baut erst seit 2012 Autos in hoher Stückzahl. Das sind erst 10 Jahre. Heute haben sie 5 Gigafactories, die Milliarden gekostet haben, aus dem Boden gestampft. Dass sie eben nicht diese uralten Strukturen bedienen müssen, konnten sie alles neu erdenken. Was meinst du, wie viele 100.000ende Jobs in den nächsten Jahren bei Zulieferern der traditionellen Autoherstellern wegfallen werfen durch den Wandel zu Elektromobilität. Das gibt es bei Tesla nicht. Tesla probiert auch Sachen einfach mal aus. Ich kenne kein anderes Unternehmen wo du als random Kunde dem CEO auf Twitter etwas bitten kannst und einige Monate später ist es im Auto.

Ich glaube viele unterschätzen (den Wert von) Tesla sehr. Die meisten sehen Tesla nur als Autohersteller dabei steht so viel in den Startlöchern wodurch Geld generiert wird. Und das meiste davon ist noch gar nicht am Markt bzw. wird das ganze erst hochgefahren.

Autos: Model X und S nur der Weg zur Massenproduktion, Model Y und 3 Geldbringer, Model "2" der Durchbruch in der Kleinwagenwelt und ideal für den europäischen Markt. Cybertruck für die in Amerika sehr beliebten Ford F150 Trucks, Semi (insbesondere im Kolonnenmodus) interessant für Frachtunternehmen. Roadster Prestigeobjekt.

Solar: Paneele wie jeder andere, Solardachziegel sehen gut aus, sind witterungsbeständiger als echte Ziegel, sind Solar und Ziegel in einem, sparen also kosten für eines von beidem, sind auf die Anforderungen anpassbar.

Batterien: auf dem Batteryday vieles erklärt worden. 4680 Zelle sehr interessant. Akkus werden immer wichtiger werden um dezentrale Stromversorgung in der Zukunft zu ermöglichen da große Stromproduzenten für den Privatverbraucher irrelevant werden. Netzbetreiber werden da viel wichtiger werden. Außerdem für Gegenden der Welt mit häufigen Stromausfällen ideal. Mit Megapack ja auch schon am Start.

Software: Full Self Driving wird der Gamechanger sein. Dieses Feature wird Tesla einen Geldregen bescheren. Läuft es erstmal zuverlässig und wird von immer mehr Staaten akzeptiert, wird das der Goldstandard des Individualverkehrs werden. Dazu wird es - spätestens mit einer standartisierten Vehicle-to-Vehicle Kommunikation auch unzählige Menschenleben schützen. Tesla käufer werden es entweder direkt kaufen, es als SaaS mieten oder andere Hersteller es lizensieren.

Dojo: das Trainingszentrum, welches das neurale Netz des FSD trainiert. Komplett eigens entwicklete Prozessoren die in einer Art Supercomputer nur eins machen: FSD trainieren und Autolabelling. Das wird wohl auch von anderen Herstellern (oder sonstigen Firmen) für eigene Zwecke mietbar sein.

Stromlieferant: ich glaube dieses Jahr hat Tesla bereits mit Oktopus Energy zusammen angefangen auch Strom zu verkaufen. Die Supercharger sind ja inzwischen auch nicht mehr kostenlos und werden nun auch für Fahrzeuge anderer Hersteller geöffnet.

Tesla Bot: noch ganz in den Anfangen aber könnte vor allem in Sektoren mit gefährlichen und repititiven Tätigkeiten / Aufgaben zum Einsatz kommen. Insbesondere auch dort, wo es einfach keinen Nachwuchs in dem Bereich gibt. Wenn man sich die Hardware von Boston Dynamics oder Honda etc anguckt, ist das wohl eher der kleinere Part. Und da der Bot mit der FSD Hardware und Software aus den Autos laufen soll, ist die meiste Arbeit da ja schon getan.

Ich glaube einfach, dass da noch viel Potential ist, was bisher noch garnicht richtig ausgeschöpft / angelaufen ist. Ich bin auch Tesla Aktionär und freue mich natürlich, wenn die Aktie steigt etc. Aber ich finde die Mission einfach gut und glaube an das Unternehmen und was es verändert. Da verzichte ich gerne auf eine Dividende.
[re:1] 0711 am 23.06. 21:17
+ -
@Vienesko: naja an modell 3 sieht man ja dass mit günstigen autos die margen massiv schrumpfen und das model 2 sicher keine cash cow wird. Cybertruck mal sehen, ford war jetzt jedenfalls ohne große vorankündigung erst mal schneller mit einer e variante und auch semi muss sich erst mal als cashcow erweisen

solar: effektiv bedeutet es für interessenten, es ist teurer auch wenn man sich dachziegel sparen kann und es ist nicht so dass pv dachziegel tesla exklusiv wären

batterien als große speicher bringen etliche probleme plus immense kosten gegenüber anderen speichertechnologien, in vielen teilen der erde wird der große "zentrale" energieproduzent weiter die hauptquelle darstellen

software: sind sie nicht ernsthaft weiter als andere. der goldstandard wirds wenns annähernd im massenmarkt ist. Hätte sein ursprünglich angekündigter zeitplan geklappt sähe das komplett anders aus. auch hier, tesla ist alles aber nicht allein bei dem thema.

dojo: schicker name das andere auch tun, tesla bzw musk ist aber exzellent beim präsentieren und tesla hat sicher nciht die schlechtesten produkte/ideen

Ja tesla hat noch potential aber vieles was tesla da in der pipeline hat gibt es entweder schon oder haben andere auch in der pipeline
[re:1] take1 am 23.06. 21:35
+ -
@0711: danke, nun sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen.
[re:2] Vienesko am 24.06. 00:08
+ -
@0711: Hmm...die Aussage zum Model 3 macht irgendwie keinen Sinn. Gerade beim Model 3 ist die Gewinnspanne pro Auto sehr hoch. Ca. 8000$ pro Auto oder 30% gross margin. Eine der höchsten der Branche. Gerade durch das schnelle hochziehen der Fabriken und das hochfahren der Massenfertigung sowie die flexible Produktion durch wenige Zulieferer ließ sich das erreichen. Das wäre bei einem Model 2 nicht anders... insbesondere weil viele Dinge, die für die Fertigung von Model 3 und Y neu erdacht werden mussten, nun bereits da sind. Beispielsweise Gigacasting.

Solar: das hab ich auch nicht behauptet. Habe mir auch mal andere Produkte angesehen. Optisch nicht so gelungen, jedoch bereits länger am Markt. Günstiger - wenn man Dachziegel und Solar möchte, sollte es jedoch in beiden Fällen werden.

Welche anderen Speichertechnologien meinst du denn? Das kann gut sein. Zu hoffen ist das wohl eher nicht.

Meinst du jetzt autonomes Fahren an sich oder mit dem Ansatz, alles rein per Bildverarbeitung zu lösen? Letztes ist mir vielleicht bis auf das Projekt von Georg Hotz nichts bekannt. Alle anderen setzen auf eine Fülle von Sensoren inkl. Lidar. Die Level 3 autonomie in der neusten S Klasse und EQS ist dabei ein Witz. Viele die das getestet haben sagen, dass das nur ein Lane Assist ist. Großer Name auf dem Karton, komplett anderer Inhalt.

Vielleicht kannst du mir da mal ein Beispiel nennen, wer das genau so macht. Das würd mich wirklich interessieren. Ne Quelle wär cool.

Hmm..ja hast du recht...andere hatten vorher auch ein E Auto...anderen wollten vorher auch ihre Autos Massenhaft produzieren und verkaufen...aber irgendwie haben es nicht so viele andere es geschafft in 10 Jahren von wenigen hundert Autos pro Jahr auf knapp eine Million pro Jahr zu kommen. Und das ohne Giga Berlin und Giga Texas...

Mir ist schon klar, dass ich hier wie der größte Fanboy klinge aber ich finde, dass die Kritik an Tesla meist an der falschen Stelle angebracht wird. Wirtschaftlich machen sie vieles geau richtig. Und haben großes Potential. Und nur das wollte ich mit meinem Post nochmal beleuchten.
[re:1] 0711 am 24.06. 10:41
+ -
@Vienesko: dann erinnere dich beim Model 3 mal anden eigentlichen zielstartpreis, Preiserhöhung und co.. Man ist da weit von der eigenen Ankündigung weg und hat das kleine Model gleich ganz gestrichen. Sieht man auch bei anderen Autobauern, die kleinsten Ausstattungsvarianten der Modelle werden wenn überhaupt erst später nachgeschoben oder auch gestrichen

Solar: das günstiger ist aber nicht real, es kostet bei gleicher Leistung 15-30% mehr bei einem Neubau und das 2-3 fache bei einem Bestandsbau. Garantie ist schlechter, leistungsgarantie idR auch und die Haltbarkeitsprognosen ähnlich zu Standard Modulen aber tonziegel würden 2 Generationen mitmachen. Bis auf optisch ist da echt net viel.
Wie die dachziegelfarbe hier mit bebauungsplänen kollidieren könnte weiß ich ehrlichgesagt nicht aber das optisch könnte hier auch hinfällig sein wenn man zwischenrein rote ziegel packen müsste

Quasi jede pumpspeicherlösung oder auch drucklösungen sind bei Bau und Betrieb günstiger

Ob Tesla das rein optisch auch von Behörden genehmigt bekommt mal abwarten aber nur ging es um fsd ansich und als Kunde ist es mir auch egal was da im Auto technisch läuft, funktionieren muss es

Die meisten haben eautos eher keine massenfähigkeit zugesprochen und ansich würde ich sagen, gas wäre ein guter Übergang gewesen, die Angebote waren da aber die leute wollten es nicht. Hier hat Tesla schon eine vorreiterrolle eingenommen auch weil die etablierten hier wenig Interesse zeigten weil der Markt überschaubar war

Fraunhofer forscht arbeitet ua mit Daimler an AI Lösungen die sie natürlich auch trainieren, so funktioniert AI ja rein vom Prinzip her, ohne testdaten und Szenarien keine AI Lösung und mir würde auch kein großer einfallen der nicht an AI Lösungen arbeitet.

Tesla geht ein hohes Risiko ein das andere nur bedingt in der Weise können und hat auch gute Ansätze, die zeit des Vorreiters ist aber rum und zeitlich ist Tesla meist deutlich hinter dem was musk ankündigt. Aber natürlich ist musk auch ein sehr direkter Weg zu produktverbesserungen den es so bei anderen eher nicht gibt
[o5] DRMfan^^ am 23.06. 13:55
+ -
Ich glaube kaum, dass die GigaFabs Mrd. verbrennen. Allenfalls gehen Mrd. an Umsatz verloren oder Mrd verbrennen verglichen damit, dass man sie nie gebaut hätte - schließlich wird der Bau ja jeweils Mrd gekostet haben, kann sich aber bisher nicht ordentlich amortisieren.

Verstehe aber nicht, wieso er das sagt, dass würde doch - wenn es nicht Tesla wäre zumindest - die Aktie ordentlich einbrechen lassen.
[re:1] Vienesko am 23.06. 15:40
+ -
@DRMfan^^: Ich glaube das Thema ist wesentlich komplexer als wir uns vorstellen. Außerdem kann ja in der Aussage "verbrennt Milliarden" sehr viel mit einberechnet sein.

So wie ich ihn im Interview verstanden habe geht es hauptsächlich um Lieferengpässe von Zulieferern. Auch wenn vieles inhouse produziert wird, kommt das meiste ja von Zulieferern aus China oder anderen Teilen der Welt. Fehlt nur ein Teil, kann das Auto nicht gebaut werden. Produktion steht still. Die Kosten für alles laufen weiter. Man muss die tausende Arbeiter bezahlen, das Geld für die Teile ist erstmal trotzdem weg, Grundsteuer, Steuern im allgemeinen, Strom und Heizkosten (noch ist die Fabrik ja noch nicht komplett mit Solarzellen bestückt) und und und...man nimmt aber nichts ein, solange die Bänder still stehen.

TD:DR: Ausgaben laufen weiter, Einnahmen nicht.
[re:1] DRMfan^^ am 23.06. 15:46
+ -
@Vienesko: Geld für die Teile ist nicht weg, Steuern kriegen die in Berlin wohl massiv subventioniert. Wenn du die Anlage stillegst, musst du auch kaum heizen usw. - Löhne sind wohl das einzige größere Problem, soweit ich das überblicke - und ja, das sind sicher Millionen (4stellige MA, 4stelliger Lohn im Monat), aber Mrd.? Ich glaube nicht.
[o6] snowwolf3000 am 23.06. 15:31
+2 -
Wer soviele Milliarden für Twitter ausgeben will, soll jetzt mal wegen den Peanuts nicht rumjammern ;-)
[o7] ToyMachine am 23.06. 18:21
+ -
Unternehmen senken aktuell Ihre Umsatzerwartungen. Den Namen Tesla könnte man auch durch zich andere Namen ersetzen.
[o8] nemo100 am 23.06. 22:48
+ -1
In Berlin steht keine Tesla-Fabrik
[o9] johannes66 am 24.06. 19:10
+ -
Erstaunlich das er überhaupt einen fast toten "Wirtschaftsstandort" gewählt hat.
oder

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