Tesla erhöht schon wieder die Preise für Model 3 und Model Y

Nadine Dressler, 18.06.2022 11:22 Uhr 37 Kommentare
Tesla hat erneut die Preise für das Model 3 und das Model Y erhöht. Damit ändert sich nun auch erstmals der Preis für Neubestellungen, die in Deutschland gefertigt werden. Damit ist die Förderung durch den Umweltbonus in Gefahr. Das meldet das Online-Magazin Teslamag. Dort hat man immer ein Auge auf die Preisentwicklung. Nach den Erhöhungen in den USA sind diese inzwischen auch in Deutschland angekommen.

Der Elektroautohersteller Tesla hat demnach die Preise für das Model Y und für das Model 3 um bis zu 2.500 Euro erhöht. Erst im April hatte es eine damals sehr drastische Erhöhung beim Model 3 gegeben, welches dadurch aus der höheren Stufe der Förderung durch den Umweltbonus fiel. Seither kann man für alle LR- und Performance-Modelle des US-Autobauers nur noch insgesamt 7.500 statt zuvor bis zu 9.000 Euro Förderung erhalten.

Zeitraffervideo zeigt: So entsteht ein Tesla Model 3 am Fließband
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Die neuen Preise

Tesla verlangt ab sofort 59.490 Euro (ein Plus von 2.500 Euro) für die Long Range-Version und 63.490 Euro (plus 1.500 Euro) für die Performance-Variante. Seit Anfang des Jahres sind die Modelle damit 7.500 Euro teurer geworden. Wie auch bisher ist das kleine Model 3 von der Erhöhung ausgenommen.

Beim Model Y Performance, das in der Gigafactory Grünheide produziert wird, hat Tesla jetzt ebenfalls eine Anpassung vorgenommen. Bisher kostete diese Version 63.990 Euro, nun steht für das Model Y Performance ein Einstiegspreis von 65.490 Euro auf der Website, also 1.500 Euro mehr. Das hat aber noch andere Auswirkungen: Laut Teslamag würde das Model Y Performance damit aus der Förderung fallen, zumindest nach den bisher bekannten Plänen der Bundesregierung.

Neuregelung der Förderung

In der Diskussion ist derzeit, die Fördergrenze auf 65.000 Euro als Brutto-Wert einschließlich Sonderausstattungen zu setzen. Damit stünde dem Tesla Model Y Performance der Zuschuss nicht mehr zur Verfügung.

Tesla hat sich zu den Gründen der Preissteigerungen, die nicht nur in Deutschland umgesetzt wurden, nicht geäußert. Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen im April hatte man jedoch offen von steigenden Rohstoffkosten, die durch die russische Invasion in der Ukraine verschlimmert wurden, gesprochen.

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