Verbesserter Windows Update-Prozess jetzt auch für ARM64-Geräte

Nadine Dressler, 21.05.2022 16:38 Uhr
Nach dem jüngsten Windows 11 Insider-Update, mit dem Microsoft vor ein paar Tagen neue Funktionen einführte, wurde jetzt eine weitere Aktualisierung herausgegeben. Es handelt sich um einen Test für den automatischen Aktualisierungs-Mechanismus für Windows 11. Alle freiwilligen Tester, die das Windows Insider Programm für Windows 11 jetzt im Dev-Channel nutzen, bekommen nach der jüngsten Vorschau-Version ein weiteres, kumulatives Update. Das besondere dabei: Mit diesem erneuten Update gibt es zwar keine Neuerungen oder sichtbaren Änderungen. Microsoft testet jetzt allerdings endlich auch wieder den Update-Prozess für alle Nutzer. Eine Zeit lang war ARM64-Hardware komplett vom Test ausgeschlossen. Inzwischen befinden sich wieder alle Plattformen im Insider-Programm.

Video-Rundgang durch Windows 11: Die wichtigsten Neuerungen
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Mit dem erneuten kumulativen Windows Insider-Update wird die Versionsnummer auf 25120.1010 (KB5015039) angehoben. Der Build enthält laut Microsofts Ankündigung im Windows-Blog keinerlei Neuerungen. Es wurden lediglich Optimierungen für den Update-Prozess eingeführt, also für die Routine, mit der neue Windows-Updates ausgeliefert werden. Auch wenn das zunächst nicht so interessant klingt, ist es wichtig, dass viele Insider an diesem Test teilhaben, damit möglichst viel Feedback sowie Daten gesammelt werden können.

Test für zukünftige Updates

Aus der Vergangenheit wissen wir bereits, dass diese Tests für die Wartungspipeline oft wochenlang nebenher zur eigentlichen Funktions-Entwicklung laufen, Nutzer selbst aber dabei keinerlei Änderungen bemerken. Zu der Veröffentlichung schreibt Windows-Manager Brandon LeBlanc:

Windows 11 Build 22504.1010 (KB5008697)

"UPDATE 5/20: Wir beginnen mit dem Rollout des kumulativen Updates Build 25120.1010 (KB5015039). Dieses Update enthält keine neuen Funktionen und dient dazu, unsere Wartungspipeline für Builds im Entwicklungskanal zu testen."

Microsoft arbeitet seit geraumer Zeit daran, den Update-Prozess für Windows zu optimieren. Ein Ziel ist es dabei, die nötige Onlinezeit zu verkürzen und den Datenverbrauch zu minimieren. Zudem soll die Zeit, in der ein PC durch ein Update, die Installation und einen nötigen Neustart blockiert ist, verringert werden. Was Microsoft nun in dem neuen Build verändert hat, ist nicht bekannt - dazu wurde aber auch in der Vergangenheit wenig verraten.
Windows 11 im Test Zwei Schritte nach vorne - und einer zurück
FAQ zu Windows 11 Anleitungen, Tipps und Tricks
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