Blizzard kündigt Tool zum Messen der Diversität an - und greift ins Klo

[o1] Petermüller am 16.05. 17:36
Ich würde mir wünschen, dass gerne tolerierte Minderheiten aufhören, der Normalität vorzuschreiben, wie sie zu denken, handeln und fühlen haben.
[re:1] DON666 am 16.05. 17:42
+2 -
@Petermüller: Hier geht's doch eigentlich um was anderes: Nicht irgendwelche "Minderheiten" wollen der "Normalität" (sic!) irgendwas vorschreiben, sondern ein Publisher ist wohl der Meinung, irgendwelche nicht wirklich geäußerten Anforderungen auf Biegen und Brechen erfüllen zu müssen, um bloß nicht irgendwo anzuecken.
[re:2] James8349 am 17.05. 07:05
+3 -
@Petermüller: Und ich würde mir wünschen das Menschen nicht in "Minderheit" und "Normalität" denken, sondern alle so akzeptiert (und nicht nur toleriert) werden wie sie sind. Aber: Man kann halt nicht alles haben.
[o2] ChrisMaster am 16.05. 17:57
+3 -1
Kann man in Zukunft als Unternehmen wirklich nur bestehen wenn man

- andersgeschlechtliche
- Hautfarben aller Spektren
- anders sexuell orientierte
- alle Arten von Behinderung
in seine Produkte inkludiert, wie Disney es uns vormacht?

Kann man mit einem "Wir wissen dass es Asiaten gibt aber hier haben wir keine eingebaut" nur mehr ins Klo greifen?
[re:1] DRMfan^^ am 16.05. 18:10
+2 -
@ChrisMaster: Ich warte noch drauf, dass z.B. Spanier, die unter Cortez amerikanische Ureinwohner Abschlachten, von Japanern und Russen begleitet werden, einfach um die Diversität zu erfüllen. Grauenhaft.
[re:2] BuzzT.Ion am 16.05. 20:03
+2 -
@DRMfan^^: Ureinwohner... Uhren hatten diese nur bedingt bis gar nicht... xD
[re:1] DRMfan^^ am 16.05. 21:51
+1 -
@BuzzT.Ion: Handytastaturen sind grausam. Danke.
[re:2] rallef am 16.05. 22:48
+ -
@ChrisMaster: In vielen Fällen ist es die eigene Belegschaft, die ideologisch Amok läuft.
[o3] DRMfan^^ am 16.05. 18:08
+19 -
Es ist diskriminierend, überhaupt Leute einzustellen, weil sie ein bestimmtes Alter, Geschlecht, Ethnie/Rasse... haben, wenn es nicht für den Job relevante Fähigkeiten bedingen. Es stellt ja auch keiner einen 50 jährigen Stürmer auf den Rasen.
Ich werde auch nie verstehen, warum es schlimm ist, wenn in einem Job eine Gruppe Menschen unterrepräsentiert ist. Die Absolventen eines Studiengangs etwa entsprchen auch nicht einem repräsentativen Querschnitt, warum und wie sollten es dann die Einstellungen tun?
[re:1] Shavanna am 17.05. 09:32
+ -
@DRMfan^^: Ich werfe einfach mal das Wort 'Gender-Quote' in die Diskussion. Seit Jahre wird regelmäßig versucht mit Quoten eine Repräsentation vermeintlicher Minderheiten zu erreichen, dabei führt dies nur zu noch mehr Diskriminierung.
Stattdessen wird es verschlafen gesetzliche Regelungen zu erlassen, die Diskriminierung verhindern können. Statt sich darüber aufzuregen, dass Menschen benachteiligt werden, die z.B. das Merkmal Sexualität so haben, wie es einigen Menschen nicht passt, sollten diejenigen, die dieses benachteiligende Verhalten zeigen rechtlich belangt werden. Leider würden darunter auch einige Politiker einer Fraktion fallen, die 16 Jahre lang die Regierung gestellt hat, so dass so eine Erweiterung des Art 3 GG nicht durchgeführt werden kann.
[re:1] DRMfan^^ am 17.05. 10:04
+1 -
@Shavanna: Das Problem ist der Nachweis. Solange jmd nicht so blöd ist, dass dokumentiert bzw. öffentlich zuzugeben, wie soll das gehen? Man schreibt halt w/m/d aus und stellt dann trotzdem eben etwa nur die männlichen Ingenieure und die dickbusigen Verkäuferinnen ein. Auf der anderen Seite darf jemand, der nicht diskriminiert, es bloß nicht wagen, den Fehler zu machen, etwa in der Stellenausschreibung einen Fehler zu machen, dann kann er sofort belangt werden.
[o4] pcfan am 16.05. 18:13
+4 -
Sobald man anfängt es messen zu wollen und Mitarbeiter nur deswegen einzustellen, statt wgeen Skill, hat man verkackt.
[o5] matterno am 16.05. 23:38
+4 -1
"Sie passen zwar perfekt ins Profil, wir suchen aber einen trisexuellen dunkel-schattierten Trans-Zwitter-Apache-Kamphelikopter, um unsere Diversitätsquote zu erfüllen. Sie sollten sich schämen, dass Sie sich als männlich/weiß/deutsch hier bewerben!"
[re:1] take1 am 17.05. 08:56
+ -
@matterno: und noch nicht einmal für jobsharing bereit sind... :D
[o6] Toerti am 17.05. 09:55
+2 -
wenn minderheiten kategorisch bei einstellungen diskriminiert werden würden müsste es ja einen pool an super talentierten leuten geben die quasi nur auf eine job gelegenheit warten.
es müsste nur ein einziger unternehmer hingehen und alle diese talente einsammeln und er hätte dann das tollste und beste unternehmen.

passiert natürlich nicht, weil jeder im business weiß das man mit vielen von diesen Leuten nix anfangen kann, trotz formaler eignung.
[o7] tomsan am 17.05. 10:48
+ -
Die haben ein Tool entwickelt, mit dem sie mal messen wollen, wie "divers" nun deren selbst erfunden Charaktere sind?!

Um genau WAS damit zu beweisen?!
Das sie halt durch Zufall zumindest digital "diverser" sind als sie dachten? Das deren digitaler Kram viel "diverser" ist als andere Schmieden? Weil "je diverser umso besser"?

Also mMn nun nicht unbedingt ein Job für einen Menschen. Immerhin geht es ja nun um einen Char, der bewusst programmiert wurde. Und nicht um einen Mitarbeiter, wo man sich ggf reindenken muss.

Ich frage mich eher: WARUM?
Was genau sollte so eine Krampenidee des (versuchen) Messbaren nun genau bezwecken?

Vor allem, da wir ja nun im Shitstormzeitalter leben, dann ist denen doch eine "kontroverse Diskussion" sonnenklar gewesen.

Klingt eher fast nach einem Computer-Nerd-Keller-Projekt... ;)
[o8] Place. am 17.05. 18:02
+1 -
Das ist alles so fürchterlich und lächerlich zugleich... DAS ist es, was unsere heutige Gesellschaft damit erreicht hat. Das Personen und Unternehmen krampfhaft versuchen diesem Gender Kram gerrecht zu werden und es dabei nur noch kurioser wird als jemals zuvor. Alles muss korrekt von stattengehen und je mehr man es versucht allen Recht zu machen, desto absurder wird es.
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