Teslas aktualisierter Cybertruck war von vorne bis hinten Pfusch

Witold Pryjda, 14.04.2022 12:25 Uhr 32 Kommentare
HIGHLIGHT
Teslas Cybertruck kann zwar schon seit einer ganzen Weile vorbestellt werden, das bedeutet aber nicht, dass man die finale Version des Pickup-Trucks ordert. Denn der Elektro­auto­bau­er passt das Fahrzeug nach wie vor an - doch of­fen­bar wird dabei getrickst und geschummelt. Der futurische Cybertruck ist etwas Besonderes, das steht außer Frage. Denn es gibt kein straßentaugliches Fahrzeug, das dem Tesla-Truck ähnlich sieht - wenn man überhaupt von straßentauglich sprechen kann, denn eine offizielle Zulassung hat das Auto bisher noch nicht.

Das liegt auch daran, dass Tesla damit noch nicht fertig ist. So hat der Autobauer von Elon Musk erst vor ein paar Tagen im Rahmen der Cyber Rodeo genannten Eröffnung der Gigafactory in Austin eine überarbeitete Version des Cybertrucks vorgestellt und auf der Bühne gezeigt. Wem es gelang, in die Texas Gigafactory zu kommen, der konnte das aktualisierte Auto auch näher begutachten.



Schnell zusammengeschustert?

Dazu zählt auch der YouTube-Kanal Cyber Owners. Dieser konnte den neuen Cybertruck von der Nähe filmen (via Jalopnik). Und das "New Cybertruck up close at Tesla Cyber Rodeo Texas Gigafactory" genannte Video bestätigt den alles andere als optimalen Eindruck. Denn das Fahrzeug sah bereits auf der Bühne regelrecht zusammengeschustert aus. So hatten etwa die Türen eine deutlich andere Farbe als der Rest des Cybertrucks, das Heck sah mitgenommen und verbeult aus.

Der Blick von der Nähe zeigt ein noch schlimmeres Bild, denn kaum ein Element passt zum anderen, alles scheint schief, dazu kommen massive Lücken zwischen den einzelnen Metallplatten. Sieht man sich das Video an, dann ergibt sich ein regelrecht verheerendes Bild. Einer der Negativ-Höhepunkte: Die Kamera auf der Rückseite bzw. das dazugehörige längliche Element scheint mit durchsichtigem Paketband befestigt zu sein.

Natürlich handelt es sich dabei um einen Prototyp und man sollte diverse Improvisationen nicht allzu kritisch hinterfragen. Warum Tesla aber ein derart desolates Modell freigegeben hat, darüber kann und muss man sich aber wundern.

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