Microsoft-CEO: Chefs sollten Mitarbeiter am Wochenende in Ruhe lassen

[o1] DRMfan^^ am 11.04. 12:58
+9 -
Das tolle an Email ist, dass es ein asynchrones Medium ist. Man kann schreiben, wenn man will, und lesen, wann man will. Allgemein sollte man auf Emails daher keine zeitnahe Rückmeldung erwarten, wenn es zeitkritisch ist, ist eine synchrone Kommunikation sinnvoller (etwa ein Telefonat)
[o2] barnetta am 11.04. 14:13
+3 -
Wer am Wochenende Mails liest, hat entweder Pikett oder ist auf Abruf, oder er macht es freiwillig. Ich habe am Weekend auch schon meine Mails angeschaut, gerade nach den Ferien, so wurde ich am Montag nicht vor Ort erschlagen. Zurück schreiben würde ich aber an freien Tagen oder am Wochenende nicht, denn dann wird es auf einmal erwartet wenn man es regelmässig macht.

Und nur weil mein Chef am Sonntag auch Mails beantwortet, muss ich es ihm nicht gleich tun. Ausser es ist ein Notfall in einem Betrieb, dann ruft man kurz an.

Und übrigens, diese Idioten die jede Mail noch an 20 Leute CC versenden sollten mal lernen wie man Prioritäten setzt oder sich selber um ein Problem kümmern. Nur weil ich ein Mail CC bekommen bedeutet dies noch lange nicht: Dass ich es beachten MUSS oder dass ich später über den Inhalt Bescheid weis!

90% der CC Mails landen bei mir im Papierkorb. 5% davon behalte ich für Rückfragen. Und die anderen 5% beantworte ich kurz, da es sonst nur Leerläufe gibt (Natürlich mit allen Empfängern inkl. CC, man will ja möglichst viel Traffic generieren).
[re:1] DataLohr am 11.04. 16:03
+1 -
@barnetta: Bei CC gehts um die alte Weisheit "Melden macht frei".
Verantwortung auf möglichst viele Kollegen abwälzen und wenn was schief läuft immer jemanden in der Hinterhand haben, der das ja hätte auch wissen müssen...
So läufts zumindest bei alles CC liebhabern, die ich kenne.
[re:2] HeadCrash am 11.04. 17:52
+1 -
@barnetta: Stimmt schon, es gibt aber leider recht viele Menschen, die diese "Selbstsicherheit", einfach mal nicht in die Mails zu schauen, nicht haben. Das sehe ich bei uns gerade bei jüngeren. Da ist es "in", dass man rund um die Uhr in die Emails schaut, weil man eine gewisse Erwartungshaltung erfüllen will, die auf der anderen Seite vielleicht gar nicht da ist.

Wir sind als Gesellschaft mittlerweile leider von dieser ständigen Erreichbarkeit geprägt, sowohl im Berufs- als auch im Privatleben. Wenn ich überlege, wie oft Freunde schon per WhatsApp nachgefragt haben, ob ich sauer auf sie bin, nur weil ich etwas geschrieben habe und auf deren Antwort nicht sofort reagiert habe. Asynchrone Kommunikation ist für viele nicht mehr existent, selbst bei asynchronen Kommunikationsmedien. :-D
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