Windows 11 23H2: Erste Hinweise auf "Sun Valley 3" aufgetaucht

Witold Pryjda, 25.03.2022 10:45 Uhr 4 Kommentare
Dieser Tage machte das nächste große Windows 11-Update den Schritt in Richtung finaler Entwicklungsphase, Version 22H2 hat mit Build 22581 den Beta-Kanal erreicht und damit eine stabilere Version. Doch in Redmond laufen längst die Planungen für die Zukunft, nämlich 23H2. Microsoft hat bekanntlich in den ersten Jahren von Windows 10 zwei Feature-Updates pro Jahr anvisiert und auch durchgezogen. Nach einer Weile musste man aber feststellen, dass das auf Dauer nicht realistisch ist. Mittlerweile hat sich der Redmonder Konzern auf ein Update pro Jahr im Herbst festgelegt, das erklärt auch, warum man die jüngste Nummerierung beibehalten hat. So ist das nächste große Feature-Update als 22H2 bekannt, es setzt sich aus der Jahreszahl (20)22 und dem zweiten Halbjahr des Jahres zusammen, also H2.

Es ist deshalb auch nicht sonderlich überraschend, dass das nächstjährige Herbst-Update die Nummer 23H2 trägt. Allerdings hat Microsoft bereits in Vergangenheit die Nomenklatur der Updates geändert, sodass man nicht davon ausgehen sollte, dass es bei 23H2 bleibt, zumindest nicht automatisch.

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23H2, Sun Valley 3 und Copper

Doch wie Windows Latest berichtet, dürfte es nach derzeitigem Stand, keine Änderungen geben. Denn im Code der jüngst veröffentlichten Preview-Builds wurden Verweise auf "Version 23H2" sowie auch "Sun Valley 3" gefunden. Daraus kann und muss man schließen, dass Microsoft bereits mit der Arbeit am übernächsten großen Update begonnen hat. Allerdings dürfte es sich hier wohl eher nur um erste Vorbereitungen handeln.

Aus "Sun Valley 3" kann man allerdings durchaus schlussfolgern, dass Microsoft die Versionsnummer des Betriebssystems selbst vorerst nicht ändert. Denn Windows 11 wurde unter dem Namen Sun Valley entwickelt und dabei dürfte es auch bleiben. Die Versionsnamen sind übrigens in einer DLL-Datei entdeckt worden, dort kann man auch noch einen dritten Codenamen finden: Copper, also Kupfer. Auch das ist keine große Überraschung, denn Microsoft nutzt seit einer Weile Elemente des Periodensystems als Namen für Entwicklungs-Branches.

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