Starlink: Elon Musks Satelliten-Internet wird durch Inflation 20% teurer

Roland Quandt, 23.03.2022 20:01 Uhr 9 Kommentare
Der von Elon Musk gegründete Satelliten-Internet-Provider Starlink wird teurer. Aufgrund der weltweit steigenden Preise entstehen dem zu SpaceX gehörenden Unternehmen höhere Kosten, die man nun ohne Umwege an die Kunden weitergibt. Wie SpaceX als Betreiber von Starlink in einer Mitteilung an seine Kunden erklärte, die den Kollegen von Engadget vorliegt, werden die Preise bei Starlink ab sofort angehoben. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die steigenden Kosten, die man selbst in Kauf nehmen muss. Als Ursache für die Preiserhöhungen nennt die Firma ausdrücklich die steigende Inflation.

SpaceX Starlink

Wegen "exzessiver" Inflation, steigen die Preise des Starlink-Kits in Kürze deutlich. So wird das Paket, das unter anderem eine motorisierte Satelliten-Schüssel und entsprechende Modems enthält, für alle Kunden, die bereits eine Anzahlung geleistet haben, statt 499 künftig 549 Dollar kosten. Bei neuen Bestellungen steigt der Preis von 499 auf gleich 599 Dollar.

Monatsabo wird ebenfalls teurer

Die monatlichen Kosten für die Nutzung von Starlink steigen ebenfalls. Wurden bisher 99 Dollar dafür fällig, erhöht sich der Preis künftig auf 110 Dollar pro Monat. Dies betrifft auch alle bestehenden Kunden, bei denen die Preiserhöhung ab dem 22. April 2022 gilt. Eine offizielle Stellungnahme von Starlink bzw. SpaceX zu dem Thema liegt bisher nicht vor. Die Angaben stammen aus E-Mails, die man heute an seine Kunden verschickt hat.

Wer eine Vorbestellung für Starlink abgegeben hat, kann auf Wunsch eine Rückerstattung des vollständigen Kaufpreises erhalten. Dies gilt auch dann, wenn das Empfangs-Kit in den letzten 30 Tagen zugestellt wurde. Außerdem besteht weiterhin die Option, eine teilweise Rückerstattung in Höhe von 200 Dollar zu erhalten, wenn das Starlink-Abonnement innerhalb eines Jahres gekündigt wird.

Starlink nutzt ein Netz aus zahlreichen kleinen Satelliten, um auf diese Weise auch in entlegenen Gegenden oder solchen Regionen, die schlecht per DSL, Kabel oder WLAN an das Internet angebunden sind, schnelle Netzzugänge möglich zu machen.
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