Symfonisk, Tradfri & Co.: Ikea erhöht Preise von Technik-Produkten

Stefan Trunzik, 04.03.2022 10:00 Uhr 4 Kommentare
Die von Ikea zu Beginn des Jahres angedeutete Preiserhöhung für Produkte aller Art macht sich jetzt bei Lautsprechern und Smart-Home-Geräten der Symfonisk- und Tradfri-Familie bemerkbar. Die Preise für Technik von Sonos und Co. schnellen um bis zu 30 Prozent in die Höhe. Zeigt sich ein Großteil der Ikea-Produkte aus dem Bereich Heimelektronik noch zum altbekannten Preis, deuten sich vor allem bei WiFi-Speakern und der Basis für eine smarte Beleuchtung höhere Kosten an. Wie unter anderem Caschys Blog und Mobiflip berichten, trifft es in erster Linie den beliebten Symfonisk-Regallautsprecher. War dieser bei Ikea bislang für unter 100 Euro erhältlich, steigt der Preis im Online-Shop um 30 Prozent auf 129 Euro an. Der für die Entwicklung federführende Hersteller Sonos hatte bereits vor Monaten ebenfalls eine Preiserhöhung seiner Produkte angestoßen.

Symfonisk - Günstige Sonos-Lautsprecher von Ikea im Test
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Im Schnitt sollen die Preise um neun Prozent steigen

Die Preissteigerung im Symfonisk-Bereich scheint jedoch nur die zu Beginn des Jahres vorgestellte, zweite Generation des smarten Lautsprechers zu betreffen. Für 99,99 Euro wird weiterhin die sich im Abverkauf befindende erste Generation gelistet. Auch der Symfonisk-Spea­ker mit "Tischleuchte und Glasschirm" bleibt unverändert bei einem Preispunkt von 179 Eu­ro. Dafür schlägt das Tradfri Gateway, das Herzstück von Ikeas smarter Beleuchtung, ab so­fort mit 40 Euro zu Buche. Bis dato lag der Preis bei 30 Euro, oftmals sogar bei nur 20 Euro.

Ob und wann weitere Technik-Produkte im Ikea-Regal ein neues Preisschild erhalten, ist bisher nicht bekannt. Die Gründe für die Preiserhöhung sind vielfältig. Zudem trifft sie nicht nur Elektronik, sondern das komplette Sortiment des schwedischen Möbelhauses. Als Gründe gab man bereits im vergangenen Dezember gestörte Lieferketten, höhere Transportkosten und steigende Preise für Holz, Metall und Schaumstoffe im Zuge der Corona-Pandemie an. Ebenso steigt der Druck durch neue Online-Konkurrenten. Im weltweiten Durchschnitt sollen die Preise um neun Prozent steigen.

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