Windows 11: Die Einstellungs-App ist und bleibt eine Dauerbaustelle

Witold Pryjda, 15.02.2022 10:50 Uhr 15 Kommentare
Die "neue" Einstellungs-App von Windows ist seit vielen Jahren und bald sogar einem Jahrzehnt eine Art Dauerbaustelle von Microsoft. Denn die Umstellung und Eliminierung der Systemsteuerung hat bereits bei Windows 8 begonnen. Und die Arbeit geht auch bei Windows 11 weiter. Es ist ein langwieriger Prozess, die gute alte Systemsteuerung zu eliminieren, denn auch fast sieben Jahre nach dem Start von Windows 10 ist der Transfer in Richtung Settings-App noch immer nicht abgeschlossen. Denn einerseits gibt es immer noch Einstellungen, die im alten Interface zu finden sind, andererseits überarbeitet Microsoft auch schon die neue App selbst. Im Zuge von Windows 11 wurden die Einstellungen signifikant und durchaus sinnvoll verbessert, und zwar optisch sowie funktionell.

Im Herbst 2022 kommt nächste Ladung an Features

Den nächsten großen Schritt wird es im Zuge des Sun Valley 2-Updates alias 22H2 geben. Dieses wird für den Herbst 2022 erwartet und dazu sind zuletzt auch gleich mehrere Informationen durchgesickert - fast so als wäre Microsoft aus dem Winterschlaf erwacht.

Video-Rundgang durch Windows 11: Die wichtigsten Neuerungen
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Wie Windows Latest unter Berufung auf den Microsoft-Insider Albacore berichtet, wird im Zuge von Sun Valley 2 die Storage Spaces- bzw. Speicherplätze-Funktionalität in die Einstellungs-App übersiedelt, im Zuge dessen bekommt das Feature auch ein neues WinUI-basiertes Interface.

Außerdem bekommen die Einstellungen einen neuen Bereich für Sustainability, also Nachhaltigkeit. Dort werden die Nutzer die Möglichkeit bekommen, die Energienutzung ihres Geräts zu optimieren. Hier soll auch ein automatischer Scan helfen, Stromsparpotenzial aufzuspüren.

Eine weitere Erweiterung ist das Hinzufügen zusätzlicher Informationen in den Header- oder "Hero"-Bereich einer Seite in den Einstellungen. Ein Beispiel ist hier die aktuelle Zeit, wenn man sich gerade im Bereich für "Zeit und Datum" befindet. Schließlich werden die Benachrichtigungen einen eigenen Bereich bekommen, das soll Nutzern helfen, jene Funktion schneller zu finden, die sie tatsächlich suchen.

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