Clown oder CEO? Take-Two-Chef meint, GTA-Trilogie lief "großartig"

Witold Pryjda, 19.01.2022 17:34 Uhr 12 Kommentare
Die Veröffentlichung von Grand Theft Auto: The Trilogy - The Definitive Edition wurde mit großer Spannung erwartet, doch der Release selbst wurde zu einem regelrechten Debakel. Dennoch meint Take-Two CEO Strauss Zelnick, dass alles bestens gelaufen ist. An dieser Stelle würden wir auf Twitter ein Clown-Emoji einfügen, denn anders kann man die Aussagen des Take-Two-Chefs nun wirklich nicht erklären oder kommentieren. Denn Strauss Zelnick hat vor kurzem CNBC ein Interview gegeben (via VGC), in diesem spielte er die massiven Probleme der Veröffentlichung von Grand Theft Auto: The Trilogy - The Definitive Edition nicht nur herunter, sondern wollte davon kaum etwas wissen.

Nur kleine "Pannen"

Denn er bezeichnete die vielen Fehler, die das Spiel nach der Veröffentlichung plagten, als "Glitch", also nicht mehr als eine Panne. "Am Anfang gab es eine Panne, die inzwischen behoben wurde", sagte Zelnick. Er räumte zwar ein, dass es im "neuen Grand Theft Auto einige Fehler" gegeben habe und das Spiel vielleicht zu früh veröffentlicht wurde, aber so richtig schlimm fand er das nicht. Schließlich sei das nicht einmal ein neuer Titel gewesen, sondern nur ein Remaster.

Rockstar zeigt erstmals, wie Grand Theft Auto: The Trilogy aussieht
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Insgesamt sei die Grand Theft Auto-Trilogie aber ein Erfolg: "Und der Titel hat dem Unternehmen sehr gut getan. Wir sind also sehr begeistert." Im Interview sprach der Take-Two-Chef vor allem auch über die Zynga-Übernahme, die bis gestern den größten Deal im Gaming-Geschäft dargestellt hat. Diesen Titel ist man seit der Ankündigung der Activision Blizzard-Übernahme durch Microsoft natürlich los, und zwar klar.

Vom Zynga-Deal waren und sind Take-Two-Anleger nicht überzeugt, der CEO muss also viel Überzeugungsarbeit leisten - auch indem er auf Erfolge wie GTA verweist. Aber auch abgesehen davon: "Zynga hat eine unglaubliche Pipeline für die Zukunft. Und gemeinsam glauben wir, dass wir noch viel mehr erreichen können als das, was bereits angekündigt wurde", so Strauss Zelnick.
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