Unerlaubte Werbeanrufe explodieren: Millionen-Bußgelder helfen kaum

oder

Zugangsdaten vergessen?

Jetzt kostenlos Registrieren!
[o1] joggie1980 am 14.01. 18:00
+7 -
wenn ich 300000 lach haft ,,das ganze ist ein Millionengeschäft wie wäre es wenn man bei 1 Million anfängt mit den Straffen und dem entsprechend auch die passende Technik aufstellt .
Das würde eher helfen.
[re:1] pcfan am 14.01. 18:39
+11 -
@joggie1980: Fang mit 100 000 € an und verdoppel es jedesmal, wenn diese Firma dafür bestraft wird.

Es geht dann 100k, 200k, 400k, 800k, 1,6 Mio, 3,2 Mio, 6,4 Mio, 12,8 Mio, 25,6 Mio, 51,2 Mio.

Mal sehen, wie schnell es dann aufhört.
[re:1] nightdive am 14.01. 23:36
+5 -1
@pcfan: Die Firma löst sich nach dem ersten Bußgeld auf und fängt dann unter neuem Namen wieder an....
[re:1] pcfan am 15.01. 10:15
+ -
@nightdive: Läst sich sowas nicht nachvollziehen?
[re:2] TierparkToni am 15.01. 11:17
+2 -
@nightdive: Für den Verantwortlichen ein Gewerbeverbot + Geldstrafe, welche ans Privatvermögen greift.
Glaub mir, das zieht - wenn es denn endlich mal konsequent anhand bestehender Gesetzte durchgezogen wird ...
[o2] Sonnenschein11 am 14.01. 18:02
+6 -
[...]
Über diese Werbeanrufe kann glaube ich jeder sein persönliches Klagelied singen. Es ist einfach nur noch nervig und lästig!
Von mir aus können die Bußgelder 30 % des Jahresumsatzes ausmachen. Bei Wiederholung gerne 50 %.
Nur blöd, dass viele dieser Werbeanrufe aus dem Ausland kommen, oder dass es "nur" Ping Anrufe sind, oder eine falsche Rufnummer übermittelt wird.

Es wäre ein Traum, wenn man diese Belästigungen nachhaltig unterbinden könnte.
[re:1] xxMSIxx am 14.01. 19:50
+ -
@Sonnenschein11: Nicht jeder. Ich habe noch nie einen bekommen. Kommen die nur aufs Festnetz? Ich habe nämlich keins, würde es also erklären. Oder liegts daran, dass ich meine Telefonnummmer nie angebe, sodass sie eben auch nicht verkauft wird?

Ich wusste nichtmal, dass sowas noch ein Ding ist.
[re:1] DTMWinFuture am 15.01. 07:58
+2 -
@xxMSIxx: Bei mir ruft kein "Unbekannt" an wird von der FritzBox aussortiert.
Wer meint mir seine Nummer verheimlichen zu müssen muss sich nicht wundern das er vom System abgewiesen wird. Ca. 30 Werbenummern sind ebenfalls in der FritzBox hinterlegt.
[re:2] MSNBC am 15.01. 15:50
+1 -
@xxMSIxx: Ein Computer probiert einfach mögliche Nummern durch.

Neue Mobilfunknummer und nach einer Woche kommt ein Anruf mit Münchener Vorwahl und eine Frau fragt, ob ich ein Auto zu verkaufen habe. Aufgelegt und blockiert.
[o3] Revier-Engel am 14.01. 18:31
+6 -
Solange es technisch möglich und offenbar gestattet ist, Fake-Nummern anzeigen zu lassen, so lange werden diese Abzocker weiter machen! Ich hab auch regelmäßig irgendwelche Nummern im Festnetzanschluß, die sich als Spam rausstellen, sollten sie nochmal verwendet werden, werden sie blockiert. Auf jeden Fall wird jede Rufnummer gemeldet. Auch wenn wahrscheinlich nichts wirklich danach passiert. Leider.
Die Bußgelder müssten deutlich höher ausfallen und den Firmen richtig im Geldbeutel schmerzen!
[re:1] DerTigga am 14.01. 20:03
+2 -
@Revier-Engel: So geduldig, auf ein 2tes Mal, um nicht zu sagen 2tes Vergehen zu warten, bin ich garnicht erst. Ich versuche sofort, im Internet nachzuschlagen, ob jene Nummer schon negativ aufgefallen ist. Sehr oft gelingt das, gibt durchaus "Sammelstellen" für sowas = landet schnurstracks in der Rufnummern Sperre meiner Fritzbox.
Und gewisse Helden, die mit nur minimal wechselnden Endziffern erneut ihr Glück bzw nen geht der durch ? Testanruf praktizieren, die kriegen in der Box ne Vorwahlsperre und Ruhe iss...
[o4] Arroganzza am 14.01. 19:03
+3 -1
Mal eine Frage am Rande: WER kauft denn bei solchen Anbietern überhaupt? Es hängen doch nicht nur 80+ Leute am Telefon, die man abzocken könnte? Welches Unternehmen gibt denn hier Aufträge?
[re:1] Akkon31/41 am 14.01. 19:51
+1 -
@Arroganzza: Ansceinend genug. Auch junge Leute, die das zu hören bekommen, was sie hören wollen.
[re:2] DerTigga am 14.01. 20:16
+1 -
@Arroganzza: Die Andockstelle dürfte, hochwahrscheinlich sogar Corona bedingt verstärkt, die sein: Einsamkeit, eben das sich ziemlich unbeachtet, unwertvoll, ungebraucht, ungeliebt fühlen...
Und dann ruft da auf einmal wer an, der an einem interessiert sein signalisiert, evt sogar auf ne gewisse Art geduldig mit einem ist, was man grade als älterer und gesundheitlich (schon) eingeschränkter und eben nicht mehr 'so schnell' könnender Mensch ziemlich 'genießen' kann..

Und ob die immer was verkaufen wollen, so Rheumadecken und Erdstrahlen-Schutzamulette mäßig, oder sich als angeblich offiz beauftragte Umfrageinstitute tarnen, um derweil abgezockte Infos zu verkaufen oder eben per Gelbe Post zu bespammen, nimmt sich da glaub ich nicht viel.
Grade jene 'Umfragerei' dürfte von so einigen der beschriebenen 'Einsamen' überspitzt gesagt als Balsam für die Seele empfunden werden..
[o5] Akkon31/41 am 14.01. 19:54
+1 -
Hatte nie Probleme mit sowas. Bis ich kürzlich ein Haus geerbt habe. Seitdem werde ich bombardiert mit Anrufen von Maklern, Versicherung rund ums Haus und irgendwelche Förderkrams rund ums Haus. Ich frage mich aktuell immer wieder, woher die meine Daten haben und von der Erbschaft wissen. Beides zusammen haben ich niemals irgendwo angegeben.
[re:1] Hanni&Nanni am 15.01. 03:45
+2 -
@Akkon31/41: Ein Hauskauf, dass kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, ist in manchen Kommunen, Gemeinden eine Sache mit öffentlichem Interesse. Also wird der Kauf veröffentlicht. Kannst Du bei deinem Bürgermeister, Verbandsbürgermeister, oder auch in der Kreisverwaltung erfragen. Und wenn da etwas veröffentlicht wurde, würde ich genau da ansetzen. Ist meiner Meinung nach nämlich ein Unding, nur weil man ein Haus kauft, anschließend im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen.
[re:1] TierparkToni am 15.01. 12:32
+3 -2
@Hanni&Nanni: Ich habe bei meiner Ummeldung allem mündlich widersprochen, leider ohne Gewinn : man muss ein explizites Schriftstück mit der Untersagung aller Weitergaben mitbringen, dann hat man Ruhe. Man darf aber dann auch nicht mehr wählen gehen, denn dann wird man auch im Wählerregister nicht mehr geführt - ein Schelm, der dabei Böses denkt...
Ein Spezl von mir ist Rechtsanwalt, der hat hierfür ein Mandat von mir : es wird jetzt JEDER Kontakt, egal ob Brief oder Telefon, schriftlich abgemahnt - funktioniert für Ihn und mich sehr gut, die Kosten holt er sich direkt vom Abgemahnten, und wenn der nicht zahlt, wird halt das Mahnverfahren eröffnet - bis dato nahezu ohne Verluste.
Dafür zahl ich nix und hab meine Ruhe bzw. den unerwünschten Ruhestörern das Leben etwas unbequemer gestaltet.
[o6] mh0001 am 14.01. 20:33
+2 -
Ich weiß, dass das in einem Rechtsstaat so einfach nicht geht: Aber die wirkungsvollste Lösung wäre es ja, wenn die BNetzA sowas wie z.B. Tellows implementieren würde, und einfach jede Nummer für alle deutschen Netze automatisch gesperrt werden würde, die eine gewisse Zahl negativer Bewertungen erhalten hat. Kombiniert mit der Umstellung auf ein Protokoll, welches das Faken abgehender Nummern effektiv unterbindet, z.B. indem für jede Nummer ein Account bei der BNetzA vorliegen muss und Anrufe nur unter der Nummer signalisiert werden, in deren Account der Anrufer eingeloggt ist. Ratzfatz wäre das gesamte Geschäftsmodell unlauterer Telefonwerbung, Spamanrufer und Ping-Anrufe am Ende.
[re:1] Hanni&Nanni am 15.01. 03:48
+1 -
@mh0001: Dein Vorschlag wäre sinnvoll. Leider ist unsere Regierung nicht daran interessiert, sinnvolles zu tun. Okay, sinnvoller als die Große Koalition, aber nicht in allen Belangen.

Mir persönlich würde es schon reichen, wenn AVM endlich die Whitelist-Funktion in Fritz!OS integrieren würde, wo nur noch Anrufe durchgehen, die auch im Telefonbuch vermerkt sind und alles weitere auf nen Anrufbeantworter schalten könnte.
[o7] tacheles_76 am 14.01. 20:38
+1 -
solange es leute gibt, die diese betrüger mit daten füttern und diese herausgeben, wir das niemals enden! leider...
[o8] berndpfe am 14.01. 21:28
+1 -
Wenn die Bußgelder es bisher nicht schaffen das einzudämmen und die offenbar zuviel Geld haben, diesen Mist weiterzubetreiben, dann hängt man halt noch ein paar Nullen hintendran. Würd ich so sagen. Man muss sich bei denen offenbar nur gründlich genug "bedienen". Ist dann gut fürs Staats-Säckel, fürs EU-Säckel, vielleicht so gut daß man bald die Steuern ein wenig deswegen senken Kann. Oder sich die ganzen Ausgaben für die Corona-Pandemie auf diese Weise wieder reinspülen. Diese Werbescheisse würd ich so lange und viel und so deutlich abkassieren bis die es kapieren. Richtig hinlangen bis es denen wehtut. Man muss den Klotz auf den Zehen nur schwer genug machen... Wenn Kilos nicht reichen dann machmers halt eben mit ein paar Tonnen Zuladung auf der Zehe... irgendwann ist aua. Wenn der Reflexhammer nicht reicht, dann nehmen wir den Zimmermannshammer und wenn der nicht reicht dann eben den Vorschlaghammer.
[re:1] Hanni&Nanni am 15.01. 03:51
+1 -
@berndpfe: Und wie bekommt man eine Million von einer Briefkastenfirma auf den Caymen-Iselands? Und wie könnte man das sanktionieren, wenn nicht bezahlt wird? Und schon sieht man, dass auch höhere Strafen nichts bringen werden.
[re:1] TierparkToni am 15.01. 12:41
+1 -1
@Hanni&Nanni: Einfach das machen, was im Gesetzestext der GmbH drinsteht :
wenn dem Unternehmen via dem Firmenvermögen nicht beizukommen ist, dem GF ans Privatvermögen rangehen - wer betrügt, darf entweder das nicht als Geschäftsmodell praktizieren oder, wenn der GF da direkt involviert ist, darf man auch dessen Privatvermögen angreifen. Eine "beschränkte Haftung" greift nicht bei Betrug oder unlauterem Wettbewerb, denn sonst wäre jeder illegale Puff oder Drogendealer einfach eine GmbH und damit fein raus...
Nur will das in DE anscheinend bis auf wenige Staatsanwälten und Richtern keiner durchboxen, denn das würde angeblich "unseren Wirtschaftsstandort schädigen" - Abzocke ist also so gewollt und akzeptiert, der Ehrliche ist und bleibt der Dumme ...
[re:1] Hanni&Nanni am 15.01. 18:23
+ -
@TierparkToni: Und wenn es keine GmbH ist? Man bekommt als normaler Bürger doch überhaupt nichts über eine solche Firma raus. Und auch Behörden haben es meist sehr schwer, eine Person zu finden, die hinter einer Briefkastenfirma steckt. Außerdem muss diese Person, die Du belangen möchtest, auch in einem Land leben, dass ausliefert. Auch das ist ein Knackpunkt. Und somit schwinden die Chancen gegen Null, auch nur einen Cent dieser Strafe zu bekommen. Und Du kannst nichts dagegen tun.
[o9] Latschuk am 15.01. 09:12
+1 -1
Es ist wohl vielen verloren gegangen das in der Kohl Ära die Macht der Dienstleister eingeläutet wurde.
Dazu gehört die Telefonabzocke auch dazu. Sowie die Unmengen von Handwerker Gauner.
Die Gesetzgebung wurde so geändert dass das ausnehmen des kleinen Bürgers vereinfacht wurde.
Dieses bischen Strafgeld was von den Behörden eingefordert wird ist nur eine Bürgerberuhigung.
Wer sich im unteren Bereich der Lohnzahlung bewegt kennt die vielen Firmen und Unternehmen die davon leben den Bürger abzuzocken. Ist nun mal so.
Da kommt nun ein Özdemir und will das ändern. Entweder wird die Opposition in der Vergangenheit was finden um ihn abzusegen. Oder er gibt nach so wie der Schröder der von ein sozialen Gerechten zum Unsozialen überhaubt geworden ist.
[10] Neranthos am 15.01. 17:06
+ -
Das sind echte Zecken. Ich habe mir angewöhnt, eine spezielle Nummer bei Gewinnspielen etc anzugeben, wenn sie denn unbedingt eine haben wollen. Quasi meine Spambox. Auf dieser Nummer eingehende Anrufe sortiert meine Box aus und leitet die auf den internen Anrufbeantworter um, der dann "Frank geht ran" zum besten gibt. Einige Anrufer finden das so geil, dass sie 4-5 täglich anrufen. Die nächste Eskalationsstufe wird dann sein dass ich eine Weiterleitung zurück zu denen einrichte, wenn mich dieses Gesocks über verschiedene Rufnummern kontaktiert. Die BnetzA hechelt da doch nur hinterher.
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2022 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies