Bundesnetzagentur: Planung von 1000 km neuer Stromtrassen steht

oder

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[o1] der_ingo am 14.01. 18:42
+6 -1
Und die ganzen Nimbys klagen dann dagegen, beschweren sich aber gleichzeitig über teuren Strom. Wetten?
[re:1] flixs am 14.01. 18:51
+ -
@der_ingo: klar und kaufen sich gleichzeitig ein Elektro SUV
[re:2] shire am 14.01. 19:12
+1 -
@der_ingo: Ich frage mich, warum man überhaupt dagegen sein sollte. Der einzige Grund dürften wohl Oberleitungen sein. Allerdings kann man die schließlich auch in die Erde legen; wenngleich teurer.
[re:1] Cyber_Hawk am 14.01. 19:20
+ -
@shire: Erdleitung sind allerdings auch teurer.....
deswegen scheut man es, würde die Stromrechnung wieder hochtreiben....
[re:1] FuzzyLogic am 14.01. 20:07
+1 -
@Cyber_Hawk: genau gesagt ca. 10 Mal so teuer wie eine Oberleitung
[re:3] tueftler42 am 14.01. 20:10
+ -
@der_ingo: Evtl klappts ja, sie scheinen die Leitungen ja um Bayern herum zu legen ^^.
[re:4] markox am 14.01. 22:27
+4 -
@der_ingo: Kann man ja bei ähnlichen Projekten gerade sehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, wurde irgendwann schon 2011,2012 angestoßen und läuft direkt an uns vorbei. Da klagt jeder kleine Bauernverband in den Nachbarkäffern schon seit Jahren gegen als noch nicht mal feststand durch welches von drei entfernten Tälern die Trasse überhaupt verlaufen wird. Die Ortschaften wollten keine oberirdischen Leitungen, die Bauern wollen keine unterirdischen (zu warme Felder), dann die Umweltschützer die am liebsten überhaupt keine wollen, denn oben ists nicht gut für Vögel und unten nicht gut für Amphibien, dazu die Eingriffe in die Landschaft, wieder andere wollen dafür ihr Land nicht hergeben und und und. Stand jetzt steht gerade erst mal ein Kilometer breiter Korridor fest und irgendwann dieses Jahr wird über Monate hinweg überall die Umweltverträglichkeit untersucht in dem Exen in Fallen gelockt werden und Karnickel gezählt und so weiter. Puh, der Wahnsinn. Bis diese Leitung fertig ist,... . In China würden die sie wahrscheinlich in ein paar Monaten ein Mal durchs ganze Land gezogen haben ;-O.
[re:1] Twinks am 14.01. 23:11
+4 -
@markox: In China würden Sie einfach den kürzesten weg wählen außer da wohnt ein wichtiger Parteifunktionär. Alle anderen werden dann zwangsumgesiedelt oder einfach rausgeworfen. Ob das wirklich eine wünschenswerte Entwicklung ist lasse ich dahingestellt.
[re:1] markox am 15.01. 00:32
+2 -
@Twinks: Natürlich nicht. Damit wollte ich nur das andere Extrem darstellen. Am besten wäre halt ein Mittelweg bei dem der Bau dann wenige Jahre dauert aber auch nicht jeder Bürger der auf einer Gemeindeversammlung seine Klappe gegen das Projekt aufreißt zu seinem Recht kommt. So rettet man vielleicht ein paar Lurche, aber in dem Tempo sicher nicht die (Um)Welt.
Aber auch abgesehen von der Rücksichtslosigkeit Chinas und anderer Länder gibt es ja reichlich gute Beispiele wie der ganze Bürokratismus und das Politische System bei großen Projekten versagen. Wie bei dem verdammt Flughafen. Ich hab mal eine Doku gesehen, in welcher Zeit und mit welchen Geldern die spektakulärsten Flughäfen der Welt gebaut wurden. In China, Istanbul, Moskau, Singapur,... . Gigantische, funktionale und teils wunderschöne Kunstwerke die alle samt ein besseres Preisleistungsverhältnis und eine vergleichsweise viel geringere Bauzeit hatten als der hässliche kaputte BER.
[re:5] bamesjasti am 15.01. 07:50
+1 -
@der_ingo: Wenn man die Nimbys und die daraus folgenden Verzögerungen mit einbezieht, dann kann man davon ausgehen, dass die Bundesregierung hier die Stromleitungen für das Jahr 2090 plant.
[o2] r99t am 14.01. 20:10
+1 -
...und dennoch nur ein tropfen auf den heißen Stein. Da muss noch viel mehr kommen.
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