Berlin: Stadt-WLAN durch Behörden-Wirrwarr vorerst wieder offline

oder

Zugangsdaten vergessen?

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[o1] Reinhard62 am 14.01. 16:35
+9 -
Sie waren völlig damit beschäftigt, "die Medienlandschaft zu stabilisieren". Auf so eine geniale, komplett nichtssagende Ausrede muss man erst mal kommen.
[o2] feinstein am 14.01. 18:12
+4 -
"Da fand dann niemand die Zeit, sich auch noch um die digitale Infrastruktur zu kümmern."

Naja, das ist halt in Deutschland das Problem. Das digitale Zeug ist irgendwie lästig, unnötig, nicht so wichtig. Der deutsche Beamte liebt halt seinen Aktenordner und sein Faxgerät......
[o3] Sonnenschein11 am 14.01. 18:21
+ -
Lustig.

Berlin könnte auch einfach das Bereitstellen von einem "Gastzugang" straffrei machen.

Die meisten Router haben diese Option mit dem Gastzugang und es gibt viele, die kein Problem damit hätten, wenn Nachbarn, oder ein Besucher/Gäste sich über den Gastzugang einloggt.

Aktuell steht man aber immer noch mit dem halben Bein im Knast, wenn man seine Internetanbindung teilt.
AVM mit seinen Fritzboxen haben zwar ein Startbildschirm integriert, wo man über die rechtlichen Konsequenzen informiert wird. Auch hat AVM den Gastzugang stark beschnitten, aber es ist immer noch eine Grauzone.

Also!
Lieber Senat/Politiker und Co. Seit doch mal innovativ und ändert das Gesetz?!
[re:1] Joyrider am 14.01. 20:40
+ -
@Sonnenschein11: bin da grad beim rechtlichen Hintergrund nicht im Thema? aber jeder dämliche Providerrouter strahlt doch inzwischen "Homespots", "Hotspots" usw. aus. Die Anschlussinhaberhaftung wurde doch irgendwann mal gekippt, oder erinnere ich mich da falsch?
[re:1] Sonnenschein11 am 14.01. 22:07
+ -
@Joyrider:
Es ist seit Jahren in Diskussion, ob man es so wie eigentlich fast überall auf der Welt üblich ist.

In Deutschland ist es immer noch eine Grauzone.
Im Zweifelsfall haftet der Eigentümer vom Anschluss.
[o4] Twinks am 14.01. 23:51
+1 -
Den wo Giffey drauf steht ist auch Giffey drin… der Name steht für Qualität (jedenfalls in den Disziplinen "komische Namen für Gesetze", "keine Kommentare zu privaten Angelegenheiten die Steuergelder betreffen", und "durchwurschteln trotz Skandalen" (in der letzten Kategorie wurde sie vom sympathischen Scheuer Andi knapp geschlagen).
O.K. Sind wir mal fair und schieben der Vorgängerregierung eine Mitschuld… ach war die gleiche Partei und gar nicht abzusehen? Mhhh.
Das ganze gibt es jetzt seit 5 Jahren und plötzlich ist das WLAN weg?
Das passt so gut ins Bild wie die Drogendealer im Görli… Das Problem wird gesehen, ignoriert bis es zu spät ist und dann für normal erklärt. Es würde mich nicht wunden wenn im Sommer die gute Franziska sagt: Haben wir gestrichen - weil hat ja eh jeder dieses LTE. Oder eS wird als großer Erfolg verkauft " Das gute-WLAN-Gesetz"
[o5] Lumiel am 15.01. 08:13
+4 -
Digitalisierung in Deutschland.... Ach, vergiss es.
[o6] DRMfan^^ am 16.01. 00:25
+ -
Wow. Wie kurzsichtig ist das, das trennen zu müssen? Die Einnahmen während des Betriebs könnten doch bei der gemeinsamen Ausschreibung berücksichtigt werden, daher wäre der Aufbau selbst mit Vertragssicherheit für den Anbieter doch subventionierbar ....
[o7] Ferkelwaemser am 16.01. 11:36
+ -
#Neuland.. willkommen im Land der Reichsbedenkenträger. Einer träger als der andere.
So wird das nie was..
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