Wucherpreise: Nvidia GeForce RTX 3080 mit 12 GB startet ab 1400 Euro

[o1] hhf am 12.01. 08:10
Fragen wir doch mal nach. Wer würde sich so eine Wucherhardware kaufen?
Gebt dem Kommentar ein Plus, wenn ja - gebt ihm ein Minus wenn nein!
[re:1] cs1005 am 12.01. 12:31
+ -1
@hhf: hätte ich die knete dafür würde ich sie kaufen oder eher auf die nächste generation warten ist ja nicht mehr lange hin
[re:2] hhf am 12.01. 13:56
+ -
@hhf: Erstaunlich viele potentielle 4 Käufer zu 26 Verweigerern
[o2] happy_dogshit am 12.01. 08:31
+9 -1
Ich befürchte nur, dass die Hersteller auf den Geschmack gekommen sind und auch nach der Kriese die UVPs generell höher ansetzen als früher.
[re:1] Niclas am 12.01. 08:37
+ -
@happy_dogshit: Das könnte sein, aber nur für einen kurzen Moment, wenn sie sehen, dass die Karten liegen bleiben und schon wieder verfallen, weil die Nachfolgegeneration in den Startlöchern steht. Dann haben sie nicht viel gewonnen. Lieber viel zu einem günstigeren Preis verkaufen. Ich denke das spielt über kurz oder lang mehr Geld in die Kassen.
[re:1] hhf am 12.01. 08:56
+1 -
@Niclas: Die Karten verfallen ja nicht. Derzeit gehen sogar Karten der Maxwell-Generation noch zu hohen Gebrauchtpriesen über den Tisch. Das zeigt, dass die Nachfrage weiterhin enorm hoch ist. Nvidia bringt ja sogar ganz aktuell eine Neuauflage der RTX 2060 raus - weil sie wissen, dass derzeit alles weggeht was sie (überteuert) auf den Markt werfen.
"Verfallen" tun sie, wenn eine neue Spiele-Generation evtl. neue enorm hohe Anforderungen stellt oder die Krypto-Miner mit den Karten nix mehr anfangen können. Beides ist aber aktuell nicht zu erkennen. So kann Nvidia problemlos die RTX 40 vorstellen und die RTX 30 weiter zu den horrenden Preisen loswerden. Verknappung ist das Zauberwort.
Konkurrenz wäre die Lösung.
[re:1] Niclas am 12.01. 09:01
+1 -
@hhf: Hm....ja, da ist was dran. Ich denke aber, dass die Nachfrage aufgrund der aktuellen Situation sehr hoch ist. So würde ich z.B. auch gerne endlich mal von meiner 1060 aufrüsten (meine Nachfrage), mache das aber nicht, weil mir a) die Preise viel zu hoch sind und es b) ohnehin kaum bis nichts zu kaufen gibt.
Konkurrenz wäre super. Intel oder AMD könnten hier punkten, aber auch bei AMD liegen die Preise für die 6800 aktuell bei über 1.200,- €. :\
[re:1] DON666 am 12.01. 09:19
+2 -
@Niclas: Kommt mir bekannt vor. Ich krebse mit einer 1050 TI rum, die ich mir eigentlich nur als "Zwischenlösung" kurzfristig gekauft hatte, als meine GTX 770 den Geist aufgab, um mir dann - so lautete der Plan - irgendwann zum Jahresende 2021 was Aktuelleres (RTX) zu holen.

Nun. Ich fürchte, die 1050 muss wohl noch ein wenig durchhalten. Wie gut, dass ich wenigstens eine Series X ergattern konnte, denn am PC ist man mit den Settings und der Performance bei aktuellen Games dann doch sehr eingeschränkt.
[re:2] Homer34 am 12.01. 10:20
+1 -
@Niclas: Ich habe ebenfalls eine betagte 4 Jahre alte 1060 von Gigabyte. Damals, vor der Krise, als sich meine Frau ihre 2070 geholt hat, meinte ich noch zu ihr das ich auf die 3000er Serie warten möchte! Tja, hätte ich damals auch nur Ansatzweise geahnt was später folgen wird, hätte ich natürlich sofort eine 2080 geholt. :-/
[re:2] Rulf am 12.01. 12:00
+ -
@Niclas: im moment sind ja nicht nur die preise, sondern va die nachfrage hoch...
die leute sitzen halt zuhause, minen, scalpen usw...
sollte die nachfrage mal sinken, muß man schon das angebot senken um diese mondpreise zu halten, die derzeit wohl nur vom handel gemacht sind...
die uvp der hersteller sind schon so gemacht, daß die händler noch genügend verdienen...
[re:2] hhf am 12.01. 08:45
+2 -
@happy_dogshit: Ganz ehrlich: die Chipkrise ist ein billiger Vorwand. Nvidia täuscht die Käufer ganz gezielt. Als die Nachfrage stieg hat Nvidia die Chips an Partner geliefert anstatt für den eigenen Shop. Weil sie dort die höheren Verkaufspreise abfassen konnten. AMD macht das jetzt nicht anders. Kündigt die 6500XT für 200 Dollar an, zu bekommen aber erst ab 300 EUR.
Die Abzocke geht noch solange, wie keiner die Ruhe stört.
China arbeitet an eigenen Grafikkarten und Intel will ja noch in Q1 2022 seine ARC-GPU vorstellen.
Erst der Konkurrenzdruck wird die Preise wieder normalisieren.
Ansonsten werden die Quasi-Monopolisten weiter den Preis diktieren.
[re:1] altese am 12.01. 08:51
+ -
@hhf: Intel hat leider auf der CES die ARC nicht vorgestellt und auf der homepage aus "Q1 2022" einfach nur noch "2022" gemacht. Ich rechne daher definitiv nicht mehr mit Q1 für die ARC. LEIDER
[re:1] hhf am 12.01. 08:58
+ -
@altese: Gut möglich. LEIDER
[re:2] WinYesterday am 12.01. 09:31
+1 -
@hhf: Klar, eine Firma, die Ihre Produkte dahin verkauft, wo sie den meisten Gewinn macht, ist selbstverständlich ein Kundenverarscher. Würdest Du freiwillig auf 30% Lohn verzichten? Warum? Vielleicht muss man aber auch an die anderen Hersteller verkaufen, weil es Lieferverträge gibt? Und die Chipkrise ist kein künstliches Problem, was Nvidia hier zum "Kundenverarschen" hernimmt. Es krankt an jeder Ecke an Chips. Oder meinst Du, die Autoindustrie lässt das Fertigen aus reiner Lust sein? An extrem vielen Ecken sind derzeit keine Bauteile oder nur zu horrenden Preisen lieferbar. Und entspannen wird sich das kurzfristig auch nicht. Das Geld sollte man eh lieber sparen um ein kleines Polster für Strom, Gas- und Spritpreise zu haben. Die werden auch nicht mehr fallen.
[re:1] hhf am 12.01. 09:45
+ -
@WinYesterday: Ich habe ja nicht behauptet, es gäbe keine Chipkrise. NVIDIA nutzt natürlich die Lage zu seinem Vorteil aus.
Es ist nur scheinheilig, diese UVP's rauszuhauen.
Wie gesagt: Konkurrenz wird die Lösung sein.
[re:1] WinYesterday am 12.01. 09:48
+ -
@hhf: Warum sind die UVPs scheinheilig? Sollen sie drei mal so hohe UVPs angeben, weil grad die Marktlage so ist?

Und Konkurrenz ist hier nicht die Lösung, wenn es nur 1,5 Gegner gibt... Falls Intel irgendwann mal soweit ist und annäherend vergleichbare Grafiklösungen hat.
[re:2] hhf am 12.01. 10:08
+1 -
@WinYesterday: Natürlich wird Konkurrenz das lösen.

Wie würdest Du das finden, wenn Dein Handwerker Dir vor der Dienstleistung sagt: "Kostenvoranschlag 600 EUR" und dann auf der Rechnung 1.200 EUR stehen?
Dafür wurde im deutschen Recht schon ein Limit von 30% festgesetzt, weil man größere Abweichungen als unlauter erachtet. Dann sollen sie die UVP weglassen, wenn sie nichts mit der Realität gemein hat.
[re:3] WinYesterday am 12.01. 10:10
+ -
@hhf: UVP - Unverbindlich. Das steht im Namen.
Ein Kostenvoranschlag ist was ganz anderes.
[re:4] hhf am 12.01. 10:28
+ -
@WinYesterday: Danke! Ich denke das ist uns allen hier klar.
[re:3] softwarejunkie am 12.01. 09:29
+ -
@happy_dogshit: Ich kann zwar nicht für alle Hersteller sprechen aber bei meinem bevorzugten namens EVGA habe ich diesen Eindruck bisher überhaupt nicht und wurde dort auch in der Warteschlange anständig bedient.
[re:1] hhf am 12.01. 09:46
+ -
@softwarejunkie: Die Board-Partner sind auch nicht das Problem.
[re:4] Akkon31/41 am 12.01. 20:54
+ -
@happy_dogshit: 100%. Wir kennen es ja schon von den HDDs. Die Preise sind damals nach der Flut auch nicht mehr auf alten Stand gesunken.
[o3] Fess am 12.01. 08:53
+5 -
2020 3070 für 699 EUR gekauft bei Mindfactory :D boa fast wie im Lotto gewonnen
[re:1] bear7 am 12.01. 09:10
+1 -
@Fess: da bin ich schon n bisschen neidisch drauf ^^
[re:2] DON666 am 12.01. 09:21
+2 -
@Fess: ...und ich fand damals eine Grafikkarte für 700 € brutal teuer. Hätte mal meine Kristallkugel besser funktioniert... ^^
[re:1] hhf am 12.01. 09:45
+7 -
@DON666: Ich finde eine GraKa für 700 EUR immernoch brutal teuer :-)
[re:2] DON666 am 12.01. 10:18
+1 -
@hhf: Keine Frage! Aber aus heutiger Sicht hätte ich trotzdem damals sofort zugreifen müssen. Wer weiß, wie lange sich das jetzt zieht, bis dieses Niveau vielleicht mal wieder erreicht wird.
[re:3] Sl!mo am 12.01. 11:32
+1 -
@Fess: Wie ich mich geärgert habe ne 3080 für 780 kaufenzu müssen...MM sei Dank. Tuf OC
[o4] Deafmobil am 12.01. 10:16
+1 -
Ich würde niemals eine überteuerte Grafikkarte kaufen. Was vor 20 Jahren eine nagelneue High-End Grafikkarte ab 199€ bis 399€ kostet zahlt heute bis das zehnfache. Die Hersteller erhöhen bewusst immer die Preise ganz nach oben wenn eine neue Grafikkarte auf dem Markt kommt. Warum ist das so? Die Hersteller sehen das genug Hardcore Zockern gibt die bereit sind so viel Geld auszugeben sind. Daher verlangen die Herstellern immer wenn eine neue High-End Grafikkarte auf dem Markt kommt die überteuertem Preiserhöhung. Um möglichst so viele Gewinne zu profitieren.
Sie bringen jährlich 2 neue Grafikkarten auf dem Markt, nur klein bisschen neue Verbesserungen aber hauptsache extrem teuer verkaufen. Weil es zum Abzocken gibt.

Ich habe vor 2 Jahren eine Asus Nvidia GeForce GTX1060 Turbo 6G für 169€ gekauft und da reichts vollkommen aus. Die meisten Spiele werden Grafikkarte ab 1GB Arbeitsspeicher verlangt.
Für VR-Brille läuft ganz gut. Da muss ich keine übertriebene 800€ oder 1300€ Grafikkarte kaufen. Ich bin nicht verrückt.
[re:1] DON666 am 12.01. 10:20
+1 -
@Deafmobil: Da muss man dann aber auch mal ehrlich zu sich selbst sein: Zwischen deiner GTX 1060 und einer RTX aus der 30er-Serie liegen technisch Welten, und das merkt man auch.
[re:2] Tomelino am 12.01. 11:50
+1 -
@Deafmobil: Dass ich einen aktuellen Spieletitel gespielt habe, dürfte schon gut 10 Jahre her sein. Entsprechend eingerostet ist auch mein Wissen über den Grafikkartenmarkt. Für den Großteil meiner Anwendungen reicht meine mittlerweile 9 Jahre alte GF 770 GTX noch gerade so aus. Gestern Abend habe ich mich spaßeshalber mal auf Bechnmarkportalen herumgetrieben, um zu schauen was so aktuelle(auch 4 und mehr Jahre auf dem Markt befindliche) Einsteiger- u. Mittelklassekarten so können. Sprich was ich ausgeben müsste, neu oder gebraucht, um einen fühlbaren Peformancezuwachs zu erhalten, wie in der Vergangenheit gewohnt. Es macht überhaupt keinen Sinn irgend etwas zu ändern. Wenn es nicht die abartigen Preise sind, dann die mangelnde Verfügbarkeit.
[o5] burkm am 12.01. 10:33
+ -
Man wird sehen, ob dieses "Phänomen" der überzogenen UVP-Preise auch für die Zukunft anhält. Normalerweise wird sich das durch das Verhältnis Angebot zu Nachfrage auf einem bestimmten Niveau einpendeln. Wann und in welcher Höhe das sein wird ist aber derzeit nur schwer einzuschätzen. Im Verhältnis "hohe Preise" für ein gängige Volumenprodukt bleiben üblicherweise nur "hoch", wenn das Angebot wesentlich (und dauerhaft) hinter der Nachfrage zurückbleibt. Hohe Preise haben zudem auch abschreckende Elemente bei dem gängigen Publikum (Nachfrager). Würden nicht trotzdem Karten zu diesen hohen Preisen verkauft werden, wären die Preise sicherlich schon jetzt erkennbar niedriger.

Unternehmen nehmen halt die Preise, die der Markt aktuell hergibt (Gewinn!).
[o6] Kiergard am 12.01. 11:12
+1 -
Tja, das Problem gäbe es nicht wenn die Leute nicht die Skalper bezahlen würden.

Hab für die 3080 damals 849 bezahlt und da hab ich noch überlegt weils viel Geld ist.
Die Preise jetzt omfg wobei 1400 aktuell ja noch n Schnapper is.
[re:1] Rulf am 12.01. 12:03
+ -
@Kiergard: hab für meine 3090 auch nen hohen preis bezahlt...nicht beim scalper sondern beim schrauber, der nur komplett-pc anbietet...
[o7] shawn777 am 12.01. 12:31
+1 -
Wenn die Leute es bezahlen, wieso nicht. Es wird ja niemand gezwungen die Highendkarten zu kaufen.
[o8] avril|L am 12.01. 16:55
+ -
Ick werde meine normale 2080 schön streicheln, damit sie lange Lebt :D
[re:1] Aerith am 12.01. 17:47
+ -
@avril|L: Und dann gibts ne ESD wegen Wollpulli. :'D
[re:1] avril|L am 12.01. 18:38
+1 -
@Aerith: Puhh kann mir nicht passieren, hab keinen :D
[o9] ChristophM1 am 16.02. 02:33
+ -
Hab ne 2070 Super für 380 Euronen geschossen Q3 2020... Damals mir schon zu teuer, aber meine alte R390X ist mir abgeraucht... Wenn ich jetzt die Preise sehe, sage ich zum Glück :D
oder

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