Google kündigt für 2022 zahlreiche neue Android-Features an

Witold Pryjda, 06.01.2022 09:25 Uhr 20 Kommentare
Aktuell findet die Consumer Electronics Show statt und bisher gehörte Google nicht zu den Namen, die man dort erwartet. Der Konzern hat aber immer mehr mobile Ambitionen, das betrifft die Pixel-Geräte sowie Android. Und zum Betriebssystem wurde nun viel Neues angekündigt. Google und CES war bisher keine Kombination, die man unbedingt in einem Atemzug nennen konnte, dennoch nutzen die Kalifornier diese Gelegenheit für die Vorstellung von Neuerungen. An sich war sogar geplant, vor Ort zu sein, doch das hat Google wegen Corona-Bedenken abgesagt. Deshalb hat das Unternehmen nur einen Blogbeitrag zu bieten, dieser ist aber durchaus voller interessanter Ankündigungen - die übrigens abseits einer Android-Hauptversion durchgeführt werden.

Fast Pair wird verbessert

Die vielleicht wichtigste Ankündigung betrifft Fast Pair, also das schnelle Koppeln und Wechseln von Bluetooth-Geräten. Genauer gesagt will Google das Schnellkoppeln verbessern, damit zwischen Geräten wie Smartphones, Chromebooks, Android TVs und sogar PCs automatisch gewechselt werden kann. Den Anfang sollen hier Chromebooks machen, in den Wochen danach soll diese Funktionalität nach und nach erweitert werden.

Der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View hat Verbesserungen beim Entsperren von Geräten angekündigt. Bereits jetzt können Nutzer ihr Chromebook mit einem Android-Smartphone entsperren, das soll auf WearOS-Geräte erweitert werden. Damit können Nutzer künftig das Smartphone, Tablet oder Chromebook mit einer passenden Smartwatch freischalten.

Außerdem wird die Unterstützung von Fahrzeug-Integration per Integration von Ultrabreitbandtechnologie (UWB) optimiert. Damit kann ein Telefon ein gekoppeltes Fahrzeug entriegeln, ohne dass das Telefon physisch in die Nähe des Schlosses gehalten werden muss.

Spatial Audio wird erweitert

Google erweitert auch Spatial Audio und wird damit beginnen, vollständiges Head-Tracking unter Android zu unterstützen, um den Ton an Kopfbewegungen anzupassen. Schließlich haben die Kalifornier angekündigt, Windows besser zu unterstützen: "Zum ersten Mal konzentrieren wir uns bei Android auch auf die Entwicklung für andere Plattformen wie Windows, sei es für Spiele, Produktivität oder andere Bereiche."
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