Nächste Windows 11-Version könnte schon im Sommer 2022 starten

Nadine Juliana Dressler am 01.01.2022 11:06 Uhr
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Microsoft hat im vergangenen Jahr den Veröffentlichungsrhythmus neuer Windows-Versionen wieder einmal geändert. Im Jahr 2022 soll es nur ein großes Windows 11-Update geben - und zwar laut Microsoft in der zweiten Jahreshälfte. Laut Gerüchteküche könnte es einen "Frühstart" geben.

Denn bisher war es ja so, dass das Windows-Team zwei große Updates pro Jahr veröffentlicht hat, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Laut dem Experten Zac Bowden von Windows Central deutet es sich mit dem Wechsel auf nur ein großes Windows-Update pro Jahr nun an, dass dieses Update zur Mitte des Jahres veröffentlicht wird. Bowden meint, dazu Hinweise von Microsoft entdeckt zu haben, wobei sich der Konzern bislang immer sehr bedeckt gehalten hat, was geplante Freigabe-Termine angeht.

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Allgemeine Verfügbarkeit im Herbst

"In Bezug auf Windows hat Microsoft bereits gesagt, dass die nächste Version von Windows 11 in der zweiten Jahreshälfte 2022 ausgeliefert werden soll, was sich mit Microsofts neuem Veröffentlichungsrhythmus für Windows im Allgemeinen deckt", so Bowden. "Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Entwicklung von Version 22H2 im Mai 2022 abgeschlossen sein soll, wobei die endgültige Version im Sommer und die allgemeine Verfügbarkeit im Herbst erwartet wird."

Das könnte auf einen Frühstart hindeuten, zumindest wenn man die "Fertigstellung" mit dem Release und die "allgemeine Verfügbarkeit" mit dem Zeitpunkt gleichsetzt, an dem wirklich alle Windows-Nutzer das Update erhalten können. Zwischen diesen Terminen lag in der Vergangenheit meist ein Zeitraum von zwei bis drei Monaten. Die Version 22H2 soll dem Bericht zufolge einen ähnlichen Zweck erfüllen wie die Version 1511 von Windows 10, bei der es darum ging, das Betriebssystem mit Funktionen und Änderungen zu vervollständigen, die es einfach nicht mehr rechtzeitig zur ersten Veröffentlichung geschafft haben.

Was noch kommen wird

Microsoft hatte dabei einige Neuerungen und Optimierung für Windows 11 angekündigt, die dann aber in den Windows Insider-Tests nur - wenn überhaupt - kurz auftauchen und dann wieder aus dem Betatest herausgeflogen waren. Dazu gehören Funktionen wie ein echter systemweiter dunkler Modus und die Rückkehr von Funktionen für die Taskleiste. Die Unterstützung von Android-Apps soll ebenfalls mit der Version 22H2 ausgeliefert werden.

Es wird erwartet, dass Microsoft auch das Widgets-Panel mit neuen Funktionen und Unterstützung für Widgets von Drittanbietern erweitern wird. Wie es heißt, hat Microsoft dazu schon erste Entwickler kontaktiert und darüber informiert, wie Widgets von Drittanbietern funktionieren werden. Neue Widgets sollen über den Microsoft Store zur Verfügung gestellt werden.

Version 22H2 trägt intern den Codenamen "Sun Valley 2", was den Vergleich mit 1511 noch glaubwürdiger macht, da diese Version nach der ersten Veröffentlichung den Codenamen Threshold 2 trug.

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