E-Tanke schon wieder teurer: Tesla folgt Trend zur Preissteigerung

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[o1] Rulf am 17.12. 16:58
+13 -
wenn ein großteil elektrisch tankt, dann werden sich die preise an das niveau der anderen treibstoffe anpassen bzw diese übertreffen, weil das angebot die nachfrage nicht mehr decken kann...
[re:1] LostSoul am 17.12. 18:40
+7 -5
@Rulf: ... mit dem Unterschied, dass dieser "Kraftstoff" auch in DE gewonnen werden kann, man keine Abhängigkeit von, sagen wir, "eigenartigen" Staaten braucht, dieser Kraftstoff tatsächlich nicht limitiert ist, es keine lokale Verschmutzung erzeugt, du - je nach technischer und politischer Einordnung - sogar eine Vielzahl möglicher Quellen zur Gewinnung des "Kraftstoffs" haben kannst und ein nicht geringer Teil der Bürger sogar ihr eigener Kraftstoffproduzent sein können.
Ein ideologisches Festhalten an Verbrennern ist ebenso unsinnig, wie ein blindes, unreflektiertes Idealisieren von E-Mobilität für jeden Bereich - aber es gibt für einen Großteil der Individualmobilität durchaus gute Gründe hier auf "E" zu setzen.
[re:1] rallef am 17.12. 19:03
+3 -3
@LostSoul: Wenn ich mir angucke, wo Lithium, Kobalt und die ganzen anderen leckeren Zutaten für die Akkus herkommen, hat man leider auch nicht viel Auswahl^^
[re:1] robs80 am 17.12. 20:26
+4 -
@rallef: Ohne Lithium, auch kein normaler Verbrenner, kein Smartphone und kein Laptop usw. Nur 3-6% des abgebauten Lithium gehen für Elektroauto Akkus drauf. Der Rest sind Batterien für eben Smartphone, Laptop und andere Spezialanwendungen verbucht.
Kobalt- Wenn man mal nachschauen würde wieviel Kobalt alleine schon in manchen Stählen enthalten sind (Insbesondere Motorteile), dann stellt man fest, dass da mehr Kobalt drinnen ist als in einem Elektroautoakku. und gerade hier lässt sich Kobalt wieder Recyceln und wird immer weniger benötigt.
[re:2] skyjagger am 17.12. 21:35
+4 -1
@LostSoul: weil der ÖkoStrom auch so Öko ist in DE. Solarzellen welche natürlich in China oder anderen Staaten produziert werden, Windräder welche am Ende der Laufzeit als Umweltfreundlicher Sondermüll entsorgt werden müssen.....
Ich behaupte der Strom wird genauso "dreckig" produziert wie jeder andere Kraftstoff. Den einzige Vorteil sehe ich in der Effizienz des Antriebs.
[re:1] Black._.Sheep am 17.12. 22:50
+ -
@skyjagger: Produktion evtl. ja, aber während der gesamten Nutzungsdauer definitiv nicht.
Und bei der Porduktion hoffe ich greift die Entwicklung und Innovation um das ganze über die Zeit zu verbessern.
[re:2] floerido am 18.12. 17:41
+1 -
@skyjagger: Dann aber auch den Bau der Kraftwerke und die Gewinnung der Energieträger mit einberechnen, wenn es bei den Ökovarianten mit einfließt.
[re:3] Joshua2go am 17.12. 23:19
+2 -4
@LostSoul: Wie ich gehört habe, verkraftet das Deutsche E-Netz gerade mal 6 E-Auto´s pro Straße. Okay, der Strom in Deuschland ist sauber, wir verlagern den Dreck ja schließlich zu den Kohlekraftwerken in Polen und den Atommüll zu den Atomkraftwerken nach Frankreich. Endlich saubere Luft für Deutschland. Und jetzt das aber, der Deutsche wird dabei ordendlich zur Kasse gebeten. Nicht umsonst ist der Strompreis, in Deutschland, der Höchste in Europa. Und der Deutsche ist so blöd und lässt sich wiederstandslos abmelken. Na, Hauptsache "Greenwash Öko". Wo bleibt eigendlich das Geld, das ich mit der EEG-Umlage zahle? Windmühlen werden doch momentan eher abgebaut, da keine Zuschüsse mehr fließen.
[o2] Pudwerx am 17.12. 17:55
+9 -
Ich habe mehr und mehr das Gefühl das der grüne Wandel nur watt für Reiche ist.
[re:1] Schnoog am 17.12. 17:57
+2 -2
@Pudwerx: tjoa, so wird es wohl auch laufen. ich meine, wer von den arbeitern/handwerkern hat denn mal gerade so den preis für so ne ekiste auf dem sparbuch liegen, die arme sau muss sich sowas finanzieren und die dinger sind ja nicht billig. nö...die emobilität wird wohl erst in ca 20 jahren für diese gesellschaftsschicht (zu der ich auch gehöre)bezahlbar sein, oder auch nicht....
[re:1] Link am 17.12. 18:09
+7 -3
@Schnoog: Wenn die Strompreise sich weiter so entwicklen wie aktuell, dann kannst du davon ausgehen, dass Arbeiter/Handwerker in 20 Jahren froh sein werden, wenn sie wenigstens mit 1-2 kleinen LEDs dafür sorgen können, dass sie nicht in kompletter Dunkelheit in ihrer kalten Wohnung auf den nächsten Arbeitstag warten müssen.
[re:1] Schnoog am 17.12. 19:32
+1 -2
@Link: das könnte durch aus möglich sein. irgendwie sehe ich die entwicklung der zukunft entfernt ähnlich wie sie in dem Film "Elysium" von 2013 beschrieben wird.
Zwar nicht ganz so krass aber ganz sicher in diese Richtung...
[re:2] rallef am 17.12. 19:08
+1 -
@Pudwerx: Es ist ja durchaus gewollt, dass die Leute sich die gute Photovoltaikanlage (natürlich auch vom Chinamann des Vertrauens) aufs Dach schrauben lassen, dann wird's doch gleich viel lohnender... Es sei denn, natürlich, du zählst diese Eigenheimbesitzer mit Dach zur eigenen Verfügung auch schon für reich ;-)
[re:3] hhf am 17.12. 22:27
+ -
@Pudwerx: Teuer wird er auf jeden Fall. Der neue Finanzminister sichert sich schonmal den maximalen Kreditrahmen von 240 Mrd EUR - neuer Schuldenrekord. Die Inflation wird noch zulegen - auch wegen der neuen Schulden. Und "Brückentechnologie" Gas steigt jetzt schon weiter im Preis - da kann Baerbock mal ihren ganzen Charme bei Putin beweisen und ihm in einem Satz ihr Demokratieverständnis und unseren Energiebedarf erklären.
Und die Pläne der neuen Regierung kosten mal so richtig Geld. Wenn man sich die Energiealternativen selbst nimmt, steht man nunmal mit dem Rücken zur Wand da.
[re:4] dpazra am 18.12. 02:12
+1 -
@Pudwerx: Naja, so kann man das nicht sagen. Es kommt drauf an, wie er gestaltet wird. Der grüne Wandel kommt zwangsläufig, je mehr wir unser CO2 Budget aufbrauchen, desto mehr wird uns die Klimakatastrophe dazu zwingen und durch diese natürlichen Grenzen werden Energie und Batterien zwangsläufig teuer werden.

Wenn man beim grünen Wandel im Verkehr z.B. im Auto-orientierten Denken hängenbleibt, wird das wirklich nur was für Reiche. Sobald alle um E-Autos und Ladestrom konkurrieren, haben die Ärmere keine Chance mehr.
Wenn man aber stattdessen Infrastruktur schafft, die Mobilität mit weniger Energie und Material ermöglicht (Straßenbahnen, kürzere Wege, Radinfrastruktur, etc.), dann kann man die Mobilität aller Einkommensschichten trotz grüner Wende erhalten auch wenn Energie und Akkus teurer werden.
[re:1] LeonGTR am 18.12. 08:37
+ -
@dpazra:
Ich stimme dir zu, das man im urbanen Raum die Verkehrswende hinbekommen kann. ÖPNV kostenlos für die Anwohner. Mehr Fahrradwege und nur noch E-Autos im Stadtverkehr, würden den Bedingungen in den Städten helfen. Aber in den ländlichen Regionen wird das schon deutlich schwieriger. Vom Frachttransport ganz zu schweigen. Man kann nicht alles elektrifizieren. Es bedarf einem gesunden Mix der verschiedenen Antriebsformen.
[o3] ttoG am 17.12. 18:00
+5 -5
Wenn ALLE Pkwfahrer, - cirka 50 Millionen Fahrzeuge, - jetzt auf E umsteigen würden, würden dem Staat mehrere Milliarden Steuern entgehen. Zumal unser derzeitiges Stromnetz dies überhaupt nicht verkraften würde. Ich kann mich immer noch nicht zu einem E Auto überreden, da mir noch immer das Warten an den Tankstellen zu lange ist. Wenn die mal auf 5 Minuten Ladezeit sind, dann........vielleicht.
[re:1] Link am 17.12. 18:04
+8 -
@ttoG: Ja, weil auf Strom natürlich kaum Steuern drauf sind... jetzt mal abgesehen davon, dass ich nicht nachvollziehen kann, warum man diese utopische Annahme machen sollte, dass alle auf ein Mal plötzlich umsteigen und nicht innerhalb der nächsten 20-30 Jahre, wie man es erwarten wurde.
[re:2] mil0 am 17.12. 18:13
+3 -1
@ttoG: was ist das für ein weit hergeholtes Szenario? In einer Welt in der schlagartig 50 Millionen E-Fahrzeuge zur Verfügung stehen und den Kundenwünschen entsprechen, in so einer Phantasiewelt lädst sich auch ganz easy die passende Öko-Stromversorgung herstellen.
[re:3] LostSoul am 17.12. 18:44
+5 -
@ttoG: Ja, wenn alle Menschen SOFORT irgendwas machen würden - und sei es auch nur zu deinem Lieblingsdönerladen zu rennen - , wäre egal was am Limit. Großartige Erkenntnis. Daran den Sinn eines Wandels auszumachen ist jedoch eher unklug. Wie jeder Strukturwandel, jede Revolution, jede Systemänderung braucht es auch hier natürlich Jahre bis Jahrzehnte. Mit deinem "Argument" hätte man vor 30 Jahren auch sagen können: "Wenn jetzt alle Leute sofort ins Internet gehen würden, wäre die eine Leitung überlastet - lassen wir den Quatsch!". Merkst du was? ;)
[re:4] robs80 am 17.12. 20:32
+3 -
@ttoG: Wer der Meinung ist, das 5 Minuten zum tanken schon zu lange sind, der sollte vielleicht überlegen ob er nicht das Auto stehen lassen sollte. Wer weiß zu was diese Person im Stande ist, wenn er mal 10 Minuten an einer Schranke stehen muss...
Aktuell pendeln wir zwischen 20-45 Minuten für das laden von 10-80%. 20 Minuten 800V Technologie und 30-45 Minuten für die 400V Technologie. Eigene Erfahrung mit 800V Technologie: Auto Anschließen, Pinkeln gehen, Kaffee hohlen, zurück zum Auto (Auto fertig), weiterfahren. Keinen Unterschied zu einem Verbrenner.
[re:1] criore am 17.12. 22:02
+ -3
@robs80: Kein unterschied? Von welchem auto redest du wo anscheinend einen Handy Akku eingebaut hat?

Mit meinem Beniziner brauche ich ca. 2minuten... Mein schwager steht 15-25min an der steckdose ;)
[re:1] Breaker am 17.12. 23:47
+4 -
@criore: Echt? In 2 Minuten steigst du aus dem Auto aus, öffnest den Tankdeckel, tankst mit der maximalen Durchflussmenge deutscher Tankstellen von 40 Liter je Minute dein Auto voll, hängst die Zapfpistole ein, schließt deinen Tankdeckel, gehst an die Kasse, zahlst und fährst weiter?
Wie groß ist dein Tank? 5 Liter? Oder gar 10? Viel mehr kann es bei 2 Minuten Aufenthalt ja nicht sein.
Ich finde es teils echt erstaunlich, was da für unrealistische Tankzeiten angenommen werden. Mach dir mal den Spaß und stoppe deinen Aufenthalt. Du wärst erstaunt, wie viel Zeit da tatsächlich draufgeht, insbesondere wenn noch 2 Kunden vor dir an der Kasse stehen ...
[re:1] criore am 18.12. 03:57
+ -2
@Breaker: dann sind es halt 4minuten gut 5. Länger dauert es 100 pro nicht...
[re:2] robs80 am 18.12. 12:06
+2 -
@criore: und dann stehen noch 2 Personen vor dir an der Kasse. Es gibt genug Vergleichsvideos. Im Schnitt dauert das Tanken an einer Tankstelle 10-12 Minuten. Mit einem guten Elektroauto steht man da nur 5 Minuten länger.
[re:3] halbschnabel am 18.12. 15:12
+2 -
@criore: @criore: Also bei mir dauert das E-Auto laden keine 5 Minuten.
Ich fahre Abends in die Garage, stecke den Stecker von der Wallbox rein und gehe. Am nächsten Morgen zieh ich den Stecker raus und fahre fort. Das Ganze 1x pro Woche.
Zugegeben das können bei weitem nicht alle, aber wenn alle, die das nutzen können, auf E-Auto umsteigen, dann wäre schon viel gewonnen.
Das der Wandel im vollen Gang ist, zeigt allein die Tatsache, dass die letzten Monate mehr E-Autos neu zugelassen wurden als Diesel. Allein der Benziner ist noch vorn, mit heftigen Rückgängen Monat für Monat.
[re:4] floerido am 18.12. 17:48
+ -
@halbschnabel: Ja, die "Tankdauer-Kritiker" gehen immer von ihren festgefahrenen Gewohnheiten aus. Dort wird der Tank leer gefahren und dann voll getankt. Ein E-Auto wird anders genutzt, dort wird bei Gelegenheiten getankt, beim Parken Zuhause oder während des Einkaufs oder der Essenspause.
[re:5] robs80 am 18.12. 20:42
+ -
@floerido: Ganz einfach: Steht er, Lädt er ;-)
[re:5] dpazra am 18.12. 01:58
+2 -
@ttoG: Das Ziel einer Verkehrswende kann auch nicht sein, dass 50 Mio. Verbrenner durch 50 Mio. E-Autos ersetzt werden. E-Autos sind etwas effizienter als Verbrenner, aber sie bleiben das ineffizienteste Verkehrsmittel in J/Personenkilometer und Flächenverbrauch und die Hauptquelle von Lärm und Verletzungsgefahr im Stadtverkehr.

Und Energie wird mittelfristig weiter der limitierende Faktor bleiben. E-Autos können Verbrenner da ersetzen, wo keine andere Lösung denkbar ist, aber nicht 50 Mio.-fach. Für die Masse der Mobilität wird man auf effizientere Lösungen setzen müssen: Busse, Züge, Füße und Fahrräder.
[re:1] robs80 am 18.12. 12:08
+1 -
@dpazra: Korrektur, das E Auto ist nicht etwas effizienter sonder erheblich effizienter. Das sieht man daran, das man mit einem Dieseläquivalent von 7l ca 400-500 km weit kommt. Der Diesel bei gleicher Fahrzeuggöße ca 100km. Bei gleichem Komfort.
[re:6] bear7 am 18.12. 06:53
+1 -
@ttoG: naja, du gehst davon aus, das alle Autos ständig leer sind...
bei einem Durchschnittsverbrauch der privat PKWs sind wir mit 22km am Tag aber nicht schlecht dabei ...
das schafft man über die Haushaltssteckdose

die Frage ist nur, wie es sich verteilen wird
[o4] DerTürke am 17.12. 18:50
+1 -
50 cent finde ich noch okay. Da sind Geräte, Mieten/Pachten, Anschlüsse und Verwaltung mit abzudecken. E-Mobilität ist "günstig" wenn man es sich selbst machen kann. PV-Anlage auf dem Dach und damit vielleicht etwas die Kosten abfangen. "Oh aber dann noch die Anlage anschaffen, sind ja noch mehr kosten" Ja, hast recht. Einige erneuern ihr Dach oder bauen. Kann man verbinden.
[re:1] Link am 17.12. 20:11
+1 -
@DerTürke: Da kommen Betreiber von "normalen" Tankstellen aber mit weniger Marge pro Liter aus und die haben nicht nur "etwas bessere Steckdosen" zu warten und regelmäßig auf Sicherheit zu prüfen.
[re:1] robs80 am 17.12. 20:37
+3 -
@Link: Da liegt ja gerade der Reiz. Nicht umsonst steigen Shell und Aral in das Geschäft ein. Günstiger Strom teuer weiterverkauft (Industriepreis ca. 10-16 Cent/kWh), Technik die keine Betreuung benötigt (Tankwart oder Ähnliches). Relativ günstig in der Anschaffung im Vergleich zu einer geeichten Zapfsäule und den Kassierer braucht man auch nicht mehr, es sei denn man möchte einen Shop betreiben.
[re:1] LeonGTR am 18.12. 08:44
+ -
@robs80:
Wir werden uns noch alle umschauen, was die Preise für Strom in der Zukunft betrifft. Wer glaubt das sie im humanen Rahmen bleiben, der irrt sich gewaltig. Wir leben im Kapitalismus, da zählt nur die bare Münze.
[re:1] robs80 am 18.12. 20:00
+ -
@LeonGTR: Es wird ein Preis Optimum (schmerzt aber man gibt es noch aus) geben. Wenn sich weniger Leute etwas leisten können, wird es nicht gekauft. Für den Anbieter bedeutet das je nachdem wie viele nicht mehr bereit sind das Produkt zu den Preis zu kaufen einen Verlust. Er kann den Preis erhöhen um den Verlust zu minimieren, aber dann steigt der Anteil ersterer, die sich das nicht mehr leisten wollen. usw...
[re:2] dpazra am 18.12. 11:12
+ -
@DerTürke: Nur, dass 60% der neu gebauten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen, Tendenz steigend. Da gibt es kein eigenes Dach mehr. Die Zukunft ist urban und das sollte man bei solchen Themen immer mitbedenken.
[o5] kebab3000 am 18.12. 16:28
+ -1
Na das ist mal ne saftige Ohrfeige für jene, die sich letztens eine E-Karre "geleistet" haben wegen den steigenden Spritpreisen! Hatten die tatsächlich geglaubt, sie würden in Sachen Kosten geschont werden... XDXD
[re:1] robs80 am 18.12. 20:41
+ -
@kebab3000: 50 Cent/ kWh macht bei einem Model Y ca. 20 kWh/100km realer Verbrauch also 10€. Bei einem Dieselfahrzeug vergleichbarer Größe mit einem realen Verbauch von 8l/100 km sind das 12,5€ (1,56€/l) bis zum 31.12.2021. Ab dem 1.1.2022 kommen wieder 6-7 Cent auf den Liter drauf CO2 Umlage. Apropro Umlage. Als Elektroautobesitzer kann man sein Emissionszertifikat verkaufen. Aktuell zahlen Unternehmen dafür bis zu 250€. Also ca. 2500 km die man laden kann, nur weil man Besitzer eines Elektroautos ist.
[re:1] Tobias0044 am 19.12. 15:12
+ -
@robs80: Ich weiß ja nicht welches Dieselfahrzeug du als Referenz nimmst und den Preis pro Liter her nimmst. Aber 8 Liter sind mit modernen Autos Realitätsfern. Als Vergleich würde ich Mal einen VW Tiguan nehmen dieser hat einen Realverbrauch von 6l/100 km der aktuelle Diesel bei fast allen Tankstellen liegt bei 1,44€/l und nicht 1,56€/l außer du betankst deine Dieselfahrzeuge gerne mit Benzin welches teurer ist. Schließlich komme ich auf 8,64€ auf 100km. Dazu brauche ich mit dem Diesel nur 1x Mal pro 1000km Tanken
[re:1] Breaker am 19.12. 19:18
+1 -
@Tobias0044: Ich habe keine Ahnung wo du wohnst, dass der Sprit bei dir so günstig ist, ist aber eigentlich auch unerheblich. Der durchschnittliche Dieselpreis in Deutschland liegt, Stand 14. Dezember, bei 1,524 Euro, siehe https://de.statista.com/statistik/daten/studie/224105/umfrage/durchschnittlicher-preis-fuer-diesel-kraftstoff/

Wenn man dann schon den Tiguan nimmt, dann sollte man da nicht einen einzelnen herauspicken, sondern den Durchschnittsverbrauch vieler nehmen, und da kommt der auf 7,25 Liter: https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/50-Volkswagen/1045-Tiguan.html?fueltype=1&minkm=10000&sort=3&powerunit=2

Wenn man das ganze dann tatsächlich noch vergleichbar gestaltet, nimmt man noch die Automatik mit rein, denn den Vorteil hat das E-Auto unbestreitbar auch, und schon kommt der Tiguan (immer noch mit weit weniger Leistung) auf 7,68 Liter Diesel: https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/50-Volkswagen/1045-Tiguan.html?fueltype=1&minkm=10000&gearing=2&sort=3&powerunit=2

Unbestreitbar ist auch der Spritpreis-Anstieg die nächsten Jahre durch das BEHG (Brennstoffemissionshandelsgesetz), im Volksmund auch CO2-Steuer genannt. Ohne de diesjährigen Anstieg von 7 Cent je Kilometer kommen bis 2025 weitere 44 Cent hinzu, macht dann insgesamt 51 Cent (https://www.ispex.de/wie-hoch-ist-die-co2-abgabe-2021/). Selbst wenn man also nur die von dir angegebenen 1,44€/l als Referenz annimmt, was 99,9% der Deutschen nicht können, sind wir dann bei einem Dieselpreis von 1,88 Euro. Und spätestens dann ist der Tiguan, selbst wenn du ihn auf Dauer auf den 6 Liter/100km halten könntest, was durch Verschleiß und Alterung sehr unwahrscheinlich ist, beim (reinen Sprit-)Preis von deutlich über 11€/100 Kilometer. Wenn man den repräsentativen Schnitt von oben mit 7,68 Litern annimmt, reden wir sogar von weit über 14 Euro.

Der Strompreis wird auch ansteigen, klar, aber eben lange nicht so stark wie Erdöl, das längst nicht so reguliert ist wie der Energiemarkt. Da kommt nämlich nicht nur das BEHG obendrauf, auch einige Scheiche, Oligarchen und andere wollen ihr Stück vom Kuchen abhaben. Wir haben dieses Jahr ja schon mehrfach die 1,80€ je Liter Diesel überstiegen, bis 2025 sind da Preise von dauerhaft über zwei Euro nicht unrealistisch.

Hab letztens erst einen Witz drüber gelesen:
Unterhalten sich zwei Freunde:
Und, was hast du mit deinem Weihnachtsgeld gemacht?
Vollgetankt!
Ja, und der Rest?
Haben meine Eltern draufgezahlt!
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