D3D12: Video Encode API für DirectX 12 kommt nativ in Windows 11

Nadine Juliana Dressler am 09.12.2021 19:47 Uhr
Microsoft arbeitet weiter an der Verbesserung von DirectX 12. Jetzt hat der Konzern eine neue Schnittstelle angekündigt, die nativ in Windows 11 mit eingebunden wird. Die neue Video Encode API wird nach und nach mit der Unterstützung verschiedener Grafikkarten starten.

DirectX 12 bietet bereits APIs zur Unterstützung der GPU-Beschleunigung für verschiedene Videoanwendungen wie Videodekodierung, Videoverarbeitung und Motion an, nun wird das noch erweitert. Laut der Ankündigung von Microsoft im DevBlog arbeitet das Team derzeit an einer neuen Schnittstelle, um die vorhandenen APIs zu ergänzen.

"Wir freuen uns ankündigen zu können, dass D3D12 die bestehenden Video-API-Familien um ein neues Video-Encode-Feature erweitert hat, mit einer neuen Reihe von Schnittstellen, die es Entwicklern ermöglichen, Video-Encoding mit GPU-beschleunigten Video-Engines durchzuführen", heißt es da.

Standardmäßig in Windows 11

Diese Funktion bietet einen neuen Weg für Anwendungen, die Videokodierung konsistent mit den DirectX 12-Prinzipien zu implementieren. Die Video Encode API ist standardmäßig in Windows 11 enthalten und kann auch über das DirectX 12 Agility SDK (Version 1.700.10-Preview oder höher) genutzt werden. Die Mindest-Hardwareplattform und die Treiberversion für die Hersteller hat Microsoft in einer Liste aufgeführt. An der Untersützung für AMD wird derzeit noch gearbeitet, für Intel und NVIDIA läuft der Support bereits:

AMD

  • Radeon RX 5000-Serie oder höher
  • Ryzen 2xxxx Serie oder höher
  • Status: In Entwicklung - voraussichtlich Q2/2022

Intel

  • Tiger Lake
  • Ice Lake
  • Alder Lake (ab Anfang 2022)
  • Status: Verfügbar ab v30.0.100.9955

NVIDIA

  • GeForce GTX 10xx und höher
  • GeForce RTX 20xx und höher
  • Quadro RTX
  • NVIDIA RTX
  • Status: Verfügbar ab v471.41

Die Video-Encode-API ermöglicht es Video-Engines, die GPU zu nutzen, um die Videokodierung gemäß den von DirectX 12 festgelegten Standards durchzuführen. Das bedeutet, dass auch Entwickler von Drittanbietern diese Fähigkeit in ihren Anwendungen nutzen können.

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