Günstiges iPhone SE 3 könnte für Samsung & Co zum Problem werden

Roland Quandt, 06.12.2021 20:20 Uhr 13 Kommentare
Apple könnte sein nächstes iPhone SE, das Anfang 2022 erwartet wird, offenbar als Werkzeug nutzen, um Herstellern wie Xiaomi und Samsung den Absatz von günstigen Smartphones deutlich zu erschweren. Angeblich wird das neue Modell günstiger als gedacht. Noch ist das Ganze natürlich mit einiger Vorsicht zu genießen, schließlich ist die Quelle nur ein Eintrag in einem südkoreanischen Forum, auch wenn der Nutzer in der Vergangenheit bereits mehrfach mit später nachweislich korrekten Informationen aufwartet. Was er da verlauten ließ, lässt jedoch hoffen: Apple will das nächste iPhone SE günstiger anbieten als die Vorgängermodelle.

Unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette von Apple heißt es da, dass der US-Konzern mit dem iPhone SE "3", also dem 2022er-Modell seines günstigsten Smartphone-Modells, einen Preispunkt unterhalb der bis zuletzt üblichen 400-Dollar-Marke anpeilt. Wie viel günstiger das Gerät letztlich sein soll, ist freilich unklar, doch dürfte dies, wenn es sich denn bewahrheitet, für Hersteller wie Xiaomi und Samsung keine gute Nachricht sein.

Günstigere Modelle sind für Samsung & Co die Stückzahl-Bringer

Diese stützen sich, wenn es darum geht, möglichst viele Smartphones abzusetzen, traditionell auf günstigere Modelle, auch wenn ihre Flaggschiffgeräte im Rampenlicht stehen. So sind die Smartphones der Galaxy A-Serie insgesamt die meistverkauften Geräte der Welt, während Xiaomis Redmi-Serie ebenfalls enorme Stückzahlen vorzuweisen hat.

Mit einem sinkenden Preis würde das iPhone SE 3 (2022) für eine noch größere Zahl von Kunden attraktiv und zum vergleichsweise günstigen Einstieg in die Apple-Welt. Laut Gerüchten wird das Gerät mit dem aktuellen Apple A15 Bionic auch noch den leistungsstärksten Smartphone-SoC an Bord haben, auch wenn man beim Design und der weiteren Ausstattung Abstriche in Kauf nehmen muss.

Apple könnte abgesehen vom Display und den Gehäusematerialien auch durch die Einführung eines nur mit 4G-Modem ausgerüsteten Modells den Preis drücken und könnte damit in vielen Ländern immer noch sehr erfolgreich auf Kundenfang gehen. Noch bleibt allerdings abzuwarten, ob die aktuellen Spekulationen wirklich eintreffen.
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