YouPorn, Pornhub und Co.: In Deutschland drohen Porno-Netzsperren

[o1] 4ndroid am 02.12. 10:14
gut so, nieder mit der Tempo- und Kleenex- Lobby!
[re:1] Rashiade am 02.12. 12:14
+1 -
@4ndroid: lol, nice
[re:2] cryoman am 02.12. 12:35
+2 -1
@4ndroid: xD xD *Thumps Up*
You made my Day ^^
Das dürfte den Markt für VPN´s deutlich stärken.

...... was mache ich jetzt mit meinen Lieblingspornos auf der Festplatte? xD
[re:1] Frankenheimer am 02.12. 13:24
+1 -
@cryoman: Markt? VPN ist selbst in Opera integriert, mehr als nen Schalter umlegen muss nicht gemacht werden um den Spuk dann wieder direkt zum umgehen. Ich frage mich was man damit bezwecken will. Wäre es nicht einfacher Eltern würden mehr Verantwortung übernehmen und in Ihren Routern Kinderschutz bzw. Domains sperren?
[o2] Wuusah am 02.12. 10:25
+22 -
Wie Jugendschutz? Wenn man auf die Seiten geht dann muss man doch mit einem click bestätigen dass man ü18 ist. Das sind höchste Sicherheitsstandards. Die Kinder würden doch niemals lügen, oder?
[o3] Nobel-Hobel am 02.12. 10:31
+1 -
Endlich eine kostengünstige alternative zur Entzugsklinik ...
[o4] bigspid am 02.12. 10:34
+2 -2
Haha ich musste man Lesen schmunzeln :)

Viel wirkungsvoller wäre es doch von den Providern die Router werksseitig mit einer Ü18-Sperre auszuliefern und in einem "Quick Install Guide" gleich mit zu geben, auf dem beschrieben wird, wie dieser de- und reaktiviert werden kann, wie das nur auf bestimmte Geräte angewendet wird, bzw. Ausnahmen eingestellt werden und fertig. Wer sich dann null mit seiner Hardware auseinander setzt, hat dann standardmäßig einen effizienten Jugendschutz im heimischen WLAN etabliert.
Beim mobilen Internet wirds natürlich schwieriger, aber nicht unmöglich. Es fehlt meiner Einschätzung nach nur Aufklärung und einfach nutzbare Tools. Ne simple "Anbieter-App", mit der man solche Routereinstellungen durchführen kann, würde die Hemmschwelle stark senken. Sowas wie das Menü der Fritzbox kann man keinem Laien zumuten.
[re:1] LostSoul am 02.12. 10:41
+12 -
@bigspid: Warum sollte ein Router mit einer Ü18-Sperre ausgeliefert werden? Den Vertrag dafür darf nur ein volljähriger Kunde abschließen. Du machst da den Bock zum Gärtner.
[re:1] bigspid am 02.12. 10:48
+1 -3
@LostSoul: Weil es beim Einrichten leicht deaktiviert werden kann und leider die meisten Nutzer DAUs sind. Wieviele das Inital-WLAN Passwort dauerhaft nutzen...die SSID nie ändern. Das sind einfach überwältigend viele, dass man den Nutzern, die auch auf Ü18 Seiten gehen wollen, den Extraklick zumuten kann, wenn dafür Zehntausende Kids/Jugendliche daheim dann so eine Sperre mal drin haben. Es geht ja um realistisch umsetzbare Mittel für den Jugendschutz. So ne Altersverifikation bei jeder Domain zu erzwingen ist völliger Humbug. Das ist ein verlorenes Katz-und-Mausspiel noch bevor es beginnt.
[re:1] Stamfy am 02.12. 12:08
+3 -
@bigspid: WENN man das machen möchte, dann kontrolliert man das am Endgerät der Kinder. Offenes Endgerät und Netzsperren fördert nur die VPN-Industrie. So schnell kannst Du gar nicht schauen nachdem ein 10jähriger auf dem Schulhof gesagt hat dass er mit drei Klicks und ner Software das Gute Internet auf dem handy hat wie schnell die halbe Schule das gemacht hat. Kinderendgerät mit goldenem Käfig ist der einzige Weg - aber wie alles was unsere Digitalanalphabeten angehen, sind IT-Gesetze für den Popo.
[re:1] bigspid am 02.12. 15:11
+ -
@Stamfy: Jo da wirds an den IT Kenntnissen der Durchschnittseltern scheitern. Das eigene Smartphone ist fürs Kind meist gleichbedeutend mit völligem Kontrollverlust zum Surfverhalten. Außer die bekommen einen Tarif zum Telefonieren ohne Internet (gibts das noch?)

Meine Kids bekommen jedenfalls "managed devices", bei denen ich genau weiß was funktioniert und was nicht. Aber dazu gehört technisches Hintergrundwissen und die Bereitschaft auch auch mal 5 fucking Minuten mit dem Jugendschutz der eigenen Kinder zu befassen...aber das scheint den meisten schon zu viel Aufwand zu sein.
[re:2] Rashiade am 02.12. 12:18
+2 -
@bigspid: Und bei jeder neuen WLAN-Anmeldung dann Daten vom Perso eingeben? ^^
Oder sollen die Fritzboxen dann zukünftig eigene Netze im LAN und WLAN für Ü18- und U18 aufspannen?
Die Idee ist so sinnig wie eine Geschwindigkeitskontrolle am Ende einer Sackgasse
[re:1] cryoman am 02.12. 12:39
+ -1
@Rashiade: Kein Wunder, das wieder nur Müllgesetze aus unserem "Bundesbunker" kommen. Ich vertraue unserem Staat Mittlerweile nur noch so weit, wie ich einen Kühlschrank werfen kann. ^^
[re:2] Rashiade am 02.12. 12:47
+ -
@cryoman: So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber bei allen Gesetzen, die mit dem Neuland "Internet" zu tun haben, hat man so das Gefühl, dass die Herrschaften absolut gar keine Ahnung haben, wie das funktioniert.
[re:3] cryoman am 02.12. 12:50
+ -1
@Rashiade: Das ist ja das Problem.
Da kommen gefühlt alle 24 Stunden neue Müllgesetze von unseren Volksvertreter aus dem Bundesbunker - und das Bundesverfaschungsgericht (aka. 8 Idioten aus Karlsruhe) ist da kein deut besser. :-|
[re:4] bigspid am 02.12. 15:08
+ -
@Rashiade: Ich biete kein Allheilmittel an, sondern nur eine stupide einfache Idee, die spürbar effizienter wäre, als jede einzelne Pornoseite im großen weiten Internet zu verklagen und eine Altersüberprüfung zu verlangen. Es gibt mit Sicherheit bessere Lösungen, aber das wäre mal eine stupide Maßnahme die man ergreifen könnte und tatsächlich etwas bewirken könnte (etwas, nicht viel), im
gegensatz zu den aktuell beschlossenen BS-Vorstößen.
[re:5] Rashiade am 03.12. 09:19
+ -
@bigspid: Das ist genau das, was die Politik die letzten Jahre getan hat. Weil etwas nicht lösbar ist oder das Problem falsch verstanden wurde, einen Lösungsweg einschlagen, der entweder gar nicht oder nur oberflächlich wirkt oder das Problem sogar noch verschlimmert: Beispielsweise der tolle Cookie-Hinweis. Gut gemeint ist halt eben oft das Gegenteil von gut gemacht und nahezu jeder, der sich mit dem Internet auch nur einen Funken auskennt, hätte von Anfang an gesagt, dass das so nichts wird.
Das Leistungsschutzrecht ist auch so ein Rohrkrepierer und die Uploadfilter haben den mündigen Bürger auch mehr geschädigt als geholfen.

Ich war damals schon mit um die 12 Jahren in unserem Haushalt für alles zuständig, was mit Telefon und/oder Internettechnik zu tun hatte. Hätte es sowas damals gegeben, wäre der Haken wohl nicht korrekt gesetzt worden, vermutlich hätte der Haken dann eher für Neugierde gesorgt und genau den gegenteiligen Effekt gehabt. Wäre zu der Zeit aber sowieso egal gewesen, da gab es die bekannten großen Seiten noch gar nicht.

Versteh mich nicht falsch, ich bin jedem dankbar, der sich Gedanken darüber macht, wie man die Probleme in unserem Leben lösen kann, aber das funktioniert schon auf technischer Ebene nicht, da der Router im Zweifelsfall ja gar nicht weiß, auf welchem Typ Seite du dich gerade aufhältst, was auch gut so ist.
[o5] happy_dogshit am 02.12. 10:40
Jugendschutz ist Aufgabe der Eltern, nicht des Staates. PUNKT.
[re:1] ThreeM am 02.12. 11:14
+4 -4
@happy_dogshit: Nein, der Staat hat die Aufgabe seine Bürger vor Schaden zu bewahren, das gelingt ihm mal mehr mal weniger gut. Aber Jugendschutz gehört auf jeden Fall dazu. Genauso wie Zigaretten und Alkohol nur an Volljährige ausgegeben werden darf, oder das Casino nur für Volljährige zugänglich ist. Und wenn in Videotheken und Sexshops der Zutritt nur ab 18 ist, muss der Staat mittel und Wege finden das auch in die Onlinewelt zu transportieren.
[re:1] DON666 am 02.12. 11:24
+4 -2
@ThreeM: Nö, muss er nicht. Um überhaupt einen Vertrag abschließen zu können, um ins Internet zu gelangen, musst du ja volljährig sein. Damit hat der Vertragsunterzeichner (in diesem Fall die Eltern) die Pflicht, darauf zu achten, was damit geschieht, aber ganz sicher nicht der Staat.
[re:1] ThreeM am 02.12. 11:37
+4 -
@DON666: Das sind zwei paar Schuhe, der Zugang zum Internet durch einen Provider und der Vertragsabschluss regelt nicht den Zugang zur Pornographie. Der Zugang zu einem Sexshop regelt sich ja auch nicht dadurch das du fähig bist Bus zu fahren. Klar gehört es auch zu den Aufgaben der Erziehungsberechtigten hier den Zugang der Kinder zu kontrollieren, aber ebenso ist es Aufgabe des Staates gesetzliche Regelungen, in dem Fall das Jugendschutzgesetz, anzuwenden. Und dort ist nunmal definiert das Pornographie Anbieter den Zugang zu ihren Angeboten kontrollieren müssen. Ebenso wie der Sexshop Betreiber oder der Discothekeninhaber verpflichtet sind den Jugendschutz einzuhalten.

Die Pflicht hier leitet sich von der im Grundgesetz geregelten Führsorgepflicht ab und ist nochmal genauer im Jugendschutzgesetz definiert. Und wenn hier PornHub und Co nicht Rechtskonform arbeitet, ist es Aufgabe des Staates das Gesetz durchzudrücken. Da gibt es keine Diskussionsgrundlage, sondern das ist einfach mal im GG und um Jugendschutzgesetz definiert.

Um es nochmal genauer auszuführen wieso Jugendschutz Staatsaufgabe ist:
"Jugendschutz hat Verfassungsrang und ist eine staatliche Pflichtaufgabe. Diese wird zuvorderst aus den Persönlichkeitsrechten der zu schützenden Kinder und Jugendlichen aus Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes in Verbindung mit Artikel 2 Absatz 1 Grundgesetz abgeleitet. Zudem unterstützt der Staat mit der Gewährleistung von Jugendschutz auch das Elternrecht auf Erziehung aus Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz. Ein effizienter Kinder- und Jugendschutz entspricht dem in Art. 3 Absatz 1 UN-Kinderrechtskonvention und Art. 24 Absatz 2 Charta der Grundrechte der Europäischen Union normierten Prinzip der Vorrangigkeit des Kindeswohls (vgl. BT-Drs. 19/24909, S. 19)."

Quelle: https://www.jugendschutz-aktiv.de/das-jugendschutzgesetz/was-bedeutet-jugendschutz.html
[re:2] Scaver am 04.12. 11:14
+ -
@DON666: Tun aber die meisten Eltern nicht. Soll man dann sagen... ja scheiße gelaufen, die Generation kann man halt vergessen... oder wie stellst Du dir das vor.
Fakt: Der Großteil der Eltern schert sich nen scheiß und überlässt das ALLEIN dem Staat. Genauso im Bereich der Bildung, in dem sie es alleine den Schulen überlassen usw.
[re:1] DON666 am 04.12. 18:47
+ -
@Scaver: Ja, wenn die sich nicht kümmern, sind das halt Scheiß-Eltern. Aber deswegen muss doch nicht der Staat sämtlichen Internetnutzern irgendwelche Websites blocken.
[re:2] Bautz am 02.12. 14:29
+1 -3
@ThreeM: Selbst wenn ... erstmal nachweisen dass Internet-Pornos überhaupt schädlich sind. Ich behaupte nämlich, dass sie mir und dem Rest aller bekannter nicht geschadet haben. Wir waren die ersten, die den Übergang vom Quelle-Katalog zum Internet geschafft haben.
Wer hat unsere Eltern eigentlich vorm Quelle-Katalog geschützt?
[re:1] 4ndroid am 02.12. 16:07
+1 -1
@Bautz: was stimmt bei dir nicht, oder hattest Du einen anderen Quelle-Katalog? Vielleicht war auch nur die Seite verklebt, wo Hardcore Pornos und BDSM abgebildet wurden ;-)
[re:2] Scaver am 04.12. 11:17
+ -
@Bautz: Dieser Nachweis ist schon lange zweifelsfrei erbracht! Du würdest hinten über kippen, wie viel die Therapien von Kindern und Jugendlichen jedes Jahr kostet, wo Schäden durch nicht Beachtung des Jugendschutzes entstanden sind.

Quelle-Katalog und Internet Pornos haben am Ende wohl NICHTS miteinander zu tun!
[re:1] Bautz am 04.12. 14:28
+ -
@Scaver: Ich würde behaupten, dass hier in der Erziehung noch andere Dinge schiefgelaufen sind, und die Pornos nur ein kleiner weiterer Faktor oder nur eine Auswirkung waren.
[re:2] tomsan am 02.12. 12:34
+1 -
@happy_dogshit:

Hast keine Kinder und vergleichbare Situation, richtig? ;)

Oder wie genau stellst Du dir "Eltern & Überwachung" vor? Gibt ja nun noch andere Wege, damit Kinder ins Netz kommen. Ausser das WLAN zuhause. Oder? Oder wie sehr Helekopter/Kontroll-Wahn willst Du machen?

Andere Seiten haben doch einen "Türsteher", der kontrolliert. Sei es nun manche Mediatheken oder andere Streaminganbieter. Geht also, wenn es einem interessiert dass nur bestimmte Altersgruppen eingelassen werden sollen.
Darf ja nun auch nicht jede Tankstelle offen Schmuddelmagazine auslegen ("Eltern sollen dafür sorgen, dass die Kinder nicht gucken"). Gibt halt in der Gesellschaft ein paar mehr Spielregeln ;)
[re:1] Talkabout am 02.12. 12:43
+1 -
@tomsan: es gibt durchaus Wege, wie man den Kindern den Zugriff auf solche Seiten verbietet. Bei uns zu Hause haben unsere 2 Sprößlinge Handys, Tablets und Laptops. Allerdings haben sie auf Ihren Geräten auch Qustodio installiert, wo ich entscheiden kann, was die Kinder tun dürfen und was nicht. Das ist auch unumgänglich, denn Porno-Seiten sind nicht das Einzige, wovon ich nicht will, dass meine Kinder es im Internet sehen. Ich bin natürlich trotzdem dafür, dass Pornoseiten die Zugriffe besser kontrollieren, aber die Verantwortung NUR dem Staat aufzuerlegen finde ich falsch.
[re:1] tomsan am 02.12. 12:49
+1 -
@Talkabout:

Jo, bin ich voll bei dir ;)
Finde ja auch Apple und Google machen es mit deren Kinderprofilen schon recht gut.

Und neben Verboten und Kontrollen natürlich auch noch immer: Sensibilisieren und Erziehung. ...aber wir/ich war ja auch mal jung *g*

Eltern sind nie aus der Verandtwortung. Aber es muss auch nicht alles komplett offen sein. Vor allem, wenn es auch unkompliziert anders geht.
[re:1] Talkabout am 02.12. 13:09
+1 -
@tomsan: dann sind wir uns einig und ich habe Deinen Kommentar anders verstanden, Alles gut!
[re:3] Scaver am 04.12. 11:12
+ -
@happy_dogshit: Nicht Erzeihung der Jugend mit Jugendschutz verwechseln. Der Staat hat durchaus die Pflicht, die Jugend zu schützen. Unter anderem auch vor Eltern, denen es eben scheiß egal ist!
[o6] DRMfan^^ am 02.12. 10:56
+ -
Eigentlich finde ich die britische Idee nicht schlecht, nur der Standardwert ist mist. Ein Standardanschluss sollte frei sein, Eltern können aber Klassen von Seiten für den Anschluss blocken lassen. Alternativ muss jedes OS einen URL-Filter mit Passwort für die Konfiguration bieten, wie der Jugendschutz-PIN etwa bei Netflix. Am besten wären die jeweiligen Filterlisten transparent einsehbar geführt und kontrollierbar.
[re:1] Stamfy am 02.12. 12:04
+3 -
@DRMfan^^: Die sollen einfach eine .txt mit den angeblich gefährlichen URLs bereit stellen, von mir aus per Mail zusenden lassen, und einen einfachen Weg das auf dem Router zu integrieren. Wenn das jemand wünscht. So hast Du immer noch die Kontrolle und könntest sogar für jedes Netzwerkgerät andere Regeln festsetzen.

Aber die Große Berliner Mauer im Internet ist Bockmist.
[re:1] tomsan am 02.12. 12:42
+1 -
@Stamfy:

Der normale Nutzer kommt doch nicht ins Routermenü.
Geschweige dann irgendwelche Filter einstellen.

Router umdrehen, WLAN-key ablesen. Das war es doch zu 99&
[re:2] Bautz am 02.12. 14:34
+ -
@Stamfy: Das sollte man am Endgerät lösen, nicht am Router. Entsprechende Software und Nutzerprofile gibts für Windows, MacOS, Linux und iOS (Android wohl auch, aber dafür ist ein Google-Konto notwendig, disqualifziert sich also, AOSP hat wohl nichts in der Art).
[re:1] Stamfy am 10.12. 10:49
+ -
@Bautz: Du kannst ein iOS-Gerät ohne Apple-Account nutzen? Das hab ich ja noch nie gesehen. Meine MacOS-Tage sind jetzt auch schon so lange her dass damals der Accountwahn noch nicht um sich gegriffen hat, kann mir aber vorstellen das ist wie bei Windows, nur über nicht offensichtliche Wege möglich.
[re:1] Bautz am 10.12. 12:38
+ -
@Stamfy: nein, das iOS konto brauche ich wenn das Gerät nicht über MDM verwaltet wird. Allerdings kann man jede kommunikation mit Apple außer dem Update-Check abschalten. Selbst MS schickt hier etwas mehr Telemetrie zumindest in Home- und Pro-Versionen.
[o7] Alexmitter am 02.12. 11:00
+6 -1
Der Jugendschutz wird zum Erwachsenenschutz, aber Erwachsene braucht man nicht vor so bösen Dingen wie Pornographie schützen.
[o8] markox am 02.12. 11:00
+3 -
Also wird bald die Bandbreite im TOR Netzwerkt ziemlich zusammenschrumpfen.
[re:1] Frankenheimer am 02.12. 13:26
+ -
@markox: wieso sollte man sich ins langsame TOR Netzwerk begeben. Irgendein VPN anschalten, Herkunftsland auf z.B. USA und weiter gehts wie bisher..
[re:1] markox am 02.12. 14:06
+1 -
@Frankenheimer: Wer dazu neigt für Pornos nicht zu bezahlen wird auch dazu neigen für VPN nicht zu zahlen. Und ob sich die gratis Angebote auf Dauer dann den ganzen deutschen Porno-Traffik gefallen lassen wage ich zu bezweifeln.
[o9] LinuxPast am 02.12. 11:10
+2 -
Ich wäre dafür, wenn so das kommen muss, dass man beim Provider bereits angibt, ob über den Anschluss Kinder Zugriff haben, oder nicht. Es gibt doch genug Erwachsene, die ganzen Studenten, und noch andere, die ohne Kinder leben. Und dann gleich Webseiten sperren? Vor allem für die ganzen Singles wäre das ein Fiasko! xD Das wäre so, wie wenn man Beziehungen verbieten würde. Die Opis und Omis in der Politik haben doch eh Angst, dass die Kinder (naja, kommt... es sind eher jugendliche oder bereits Erwachsene...) von heute ihnen bald erklären müssten, dass... und wie(!) bestimmte Praktiken funktionieren.

Btw. werden hier nicht die Content Anbieter, sondern die Consumenten beschränkt. Diese Umkehr der Verantwortung finde ich echt bescheuert.
[re:1] Stamfy am 02.12. 12:02
+1 -
@LinuxPast: Funktioniert super dieses Opt-Out, frag mal die Briten. Ist da auch quasi noch nie vorgekommen dass Menschen die das gar nichts angeht plötzlich ne Akte haben wo drinstand dass der John Doe McMillan bei seinem provider gebeten hat die Pornos durchzulassen, noch nie! Die paar tausend Fälle, dafür machen die Briten in der Statistik noch nicht mal nen Balken.
[10] P4O13 am 02.12. 11:21
+4 -1
Deutscher Jugendschutz gilt auch im Ausland.
Kann es kaum abwarten bis amerikanisches Waffenrecht in Deutschland gilt. In Verbindung mit dem Recht was für ehemalige Staatsorgane in Nord Korea gilt eine wirklich feine Sache. ^^
[11] Stamfy am 02.12. 12:00
+2 -1
Wenn der Terror nicht zieht um eine Netzsperreninfrastruktur aufzubauen, dann eben DIE ARMEN KINDER!!!

Gibt bestimmt auch sehr hohe, quasi unüberwindbare Hürden für das Anordnen solch einer Netzsperre.
Wie zum Beispiel die geistige Gesundheit der Kinder.
Und dann natürlich auch... ähhh, die der Erwachsenen. Fakenews gefährden das gesellschaftliche Wohlergehen!
Generell, Kinder dürfen auch nicht länger als drei Stunden die Woche online zocken, da kommen ja nur Vollversager, Terroristen und ADHS-Patienten bei raus!

Bin ich froh dass wir endlich eine freiheitlich demokratische Netzfilterinfrastruktur etablieren können.
Da können wir den content der in Bereichen Deutschlands ohnehin mit 1Mbit/s quasi nicht ankommt vorher auch noch filtern, ich nenn das winwinwin!
[re:1] LinuxPast am 02.12. 12:07
+ -
@Stamfy Vielleicht ist das gar nicht zum Schutze der Kinder, sondern für die Entlastung der deutschen Kupferkabel... stimmt :D So habe ich das noch nicht betrachtet.
[12] Stefan1979 am 02.12. 12:50
+ -2
Wie muss ich mir die Sperre dann vorstellen?

Muss jeder Provider den Traffic der Kunden überwaschen und das ausfiltern?

Oder nehmen wir einfach nur dei Telefonnummer aus dem Telefonbuch (also DNS Sperre)?

Wirklich sperren kann man es ja nur indem man den Traffic überwacht und am besten noch VPN Dienste verbietet.

Oder man kappt einfach alle Leitungen die aus Deutschland rausführen...

Ich weiss ncht was der Aufwand soll - wenn sie DNS Sperren nehmen bringt es nur was bei vollkommenen Idioten - und wenn sie es richtig machen wollen müssten sie das Internet kaputt machen ;-)
[13] Fleischmann am 02.12. 12:55
+1 -1
Einfach nur peinlich. Man sieht wieder, dass für die Verantwortlichen das Internet noch immer Neuland ist. Eltern, die keinen Jugendschutzfilter einrichten können, haben sicherlich auch noch nie etwas von VPN gehört. Deren Kinder aber mit Sicherheit. Also wäre eine Sperrung vollkommen sinnbefreit. Denn diese würde dann garantiert nur wieder im rückständigen Deutschland gelten. Sperren im Internet sind einfach keine Lösung und erinnern sehr stark an Regime, die Facebook, Twitter und Wikipedia sperren lassen. Gegen Websites auf denen kriminelle Aktivitäten stattfinden kann man vorgehen, aber alles andere ist einfach nur blödsinnig.
[14] Stefan1979 am 02.12. 12:59
+ -2
Und warum eigentlich überhaupt Netzsperren?

Irre ich mich oder ist das Mindestalter für einen Handy-Anschluss bzw. DSL Anschluss 18 Jahre.

Es kann also niemand unter 18 "selbst" ins Internet.

Die Sperrung von Seiten obliegt also dem Anschlussinhaber wenn er Minderjährige ins Netz lässt.

Somit - das richtige Vorgehen wäre die Eltern dazu zu zwingen dafür zu sorgen, dass solche Seiten im Router gesperrt werden. Das gleiche gilr für den Anbieter freier WLANs.

Im Endeffekt ist das wohl so wie wenn du in eben ein Casino oder sonstwo hin gehst wo am Eingang schon eine Kontrolle ist. Wenn ich am Eingang schon bestätigen muss dass ich 18 bin wird der Barkeeper nicht mehr nach einem Ausweis fragen. Denn es ist ja klar dass ich 18 bin sonst wäre ich nicht drin.

Im Internet sollte man - da es ja bereits Hürden gibt ins Internet zu kommen - grundsätzlich davon ausgehen dass der Besucher 18 ist. Sonst müssten die Eltern sicherstellen dass der Nachwuchs eben nicht auf ungeeignete Seiten kommt. Der Vertrag über den Internet-Zugang läuft ja auch die Eltern - wie die dann damit umgehen ist einzig und allein deren Problem.

Nachtrag:

Habe gerade mal ein paar bekannte Seiten geprüft. Alle schicken ein korrektes Rating im Quelltxt mit - es wäre also ein leichtes die Seiten im Router zu sperren - ganz automatisch und ohne Aufwand. Alle nötigen Infos werden von den Seiten brav mitgeliefert.

Um beim Casino-Vergleich zu bleiben - und die Seite ist der "Besucher" der durch den Router will. Die Seite hält den Ausweis hoch und der Router lässt ohne Prüfung durch. Somit => Schuld des Anschlussinhabers wenn er den Ausweis der Seite nicht kontolliert..
[re:1] tomsan am 02.12. 13:27
+ -1
@Stefan1979:

Pornhub und Co ist das Kasino. Nicht die nur die Bar. ;)
Halt das Gebäude, wo diese oder jene Bar drin ist, Roulette, Kartenspiele und sonstige Vergnügen.

Somit muss hat das Kasino schon die Pflicht zu schauen, ob das auch nur die Richtigen reinkommen. Egal welchen Eingang sie nehmen. Und WENN sie drin sind, dann dürfen sie gern an die Bar, ohne nochmal die Ausweis zu zücken. Oder sonstwas im Kasino nutzen. Wenn sie dass den dürfen und der Bereich nicht extra gesperrt wurde. .....denn das geht ja, wenn man möchte ;)

Der Router ist nur die Tür nach draussen, dass Du in der weiten Welt spazieren darfst.
[re:1] Stefan1979 am 02.12. 13:40
+ -
@tomsan: Naja - technisch gesehen spazierst du aber nicht nach draussen sondern holst das Netz zu dir.

Und die Seiten haben den Rating-Tag drin. Somit könnte der Router locker ausfiltern was nicht rein soll - auf deinen Computer - auf deinen Browser...

Du sagst dem Server ja nur - schick mir diese Seite. Die Logik würde sagen, dass du dann auch prüfen musst was bei dir ankommt und ob jeder bei dir im Netzwerk in der Lage sein sollte diese Seite zu "empfangen".

Und um Mal im "echten Leben" zu bleiben. Auch ein 12 Jähriger kann problemlos Sachen ab 18 bestellen. Erst an der Haustür (Router) wird dann geprüft ob der Empfänger 18 ist. Und so kann auch ein 12 Jähriger im Internet eine Pron-Seite anfordern. Der Proivider schickt die wie angefordert (so wie in echt auch der Lieferant das Paket schickt).

In dem Fall ist die Haustür eben der Router. Der müsste erkennen dass dort ein ab 18 Rating in der Seite angegeben ist und die Zustellung verweigern.

So wie der Postbote an der Tür das Paket nicht übergibt.

Und ich gehe mal noch weiter - das gilt nur für Deutsche Anbieter.

So wie auch im echten Leben - es gibt auch ausländlische Anbieter die ohne Alterprüfung verschicken. Wenn der Zoll (falls ausserhalb der EU) das Paket also nicht rauszieht (und warum sollte man Sexspielzeug oder ähnliches rausziehen) wird das Paket durch die Post problemlos an Minderjährige zugestellt... Ausser die Eltern passen auf...
[re:2] Stefan1979 am 02.12. 14:11
+ -1
@tomsan: Ach ja - und das Internet ist auch das Kasino.

Nur ab 18 kann man direkt ins Internet - du kriegst mit 17 einfach keinen eigenen Zugang ohne einen Volljährigen der dir einen Zugang besorgt...
[15] starship am 02.12. 14:23
+2 -1
Warum sollte man einer unfaßbar bescheuerten politischen Entscheidung (legales kiffen) nicht die nächste folgen lassen... kiffen ist offenbar weniger schädlich, als Pornos gucken... ja nee, is klar... <eg>
[re:1] Stefan1979 am 02.12. 15:23
+ -
@starship: Na so bescheuert ist die Idee nicht - es macht sowieso jeder was er will. Ob es jetzt erlaubt ist oder nicht.

Wenn es erlaubt ist hätten wir:
- Den oft ausländischen Dealern den Geldhahn zugedreht
- einen Haufen Steuereinnahmen
- kontrollierte Qualität
- den Einstieg zu haten Drogen erschwert - denn in der "Apotheke" gibt es nur Gras aber kein Koks. Und die meisten Dealer haben ja nicht nur Gras sondern wollen den "Kunden" auch andere Sachen nahe bringen
- vielleicht mal Zeit Vergewaltiger / Messerstecher zu verfolgen und nicht Stunden zu verplempern um 2 Gramm Gras zu beschlagnahmen
usw.
[re:2] James8349 am 02.12. 16:21
+ -
@starship: Legales Kannabis ist weniger bescheuert als legaler Alkohol.
oder

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