Mercedes und Stellantis steigen jetzt groß in Feststoff-Akkus ein

[o1] markox am 01.12. 22:29
+ -
"mit einem hohen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag" also nur Taschengeld Wenn man bedenkt, dass QUANTUMSCAPE, ein kleines 400 Mitarbeiter Startup aus dem Bereich, zwischenzeitlich schon etwa 60 Milliarden Dollar wert war.
[o2] ZiegeDotCom am 02.12. 05:46
+ -
und ich dachte, die feststoffakkus sind die Wunderakkus in Sachen Reichweite?!
[o3] tom_hwi am 02.12. 11:40
+ -2
Bei den überbordenden Strompreisen in Deutschland sind E-Autos derzeit leider keine Alternative. Auch die Ladeinfrastruktur ist unterirdisch schlecht. Ma sollte sich lieber um synthetische Kraftstoffe kümmern, die in den vorhandenen Autos eingesetzt werden können und mit dem normalen Tankstellennetz verteil werden kann.
[re:1] Frankenheimer am 02.12. 13:42
+2 -
@tom_hwi:
synthetische Kraftstoffe = min. 6-8x so hoher Energieaufwand... etwas absurd wenn man gleichzeitig fordert dass der Strompreis sinken soll weil er zu hoch ist, aber extrem ineffiziente Verfahren fördern will

2. Natürlich ist es eine Alternative. Bei 18kw/h Verbrauch auf 100km liege ich beim Haus-Strom bei ca. 30cent. Das macht 5,40€ Stromverbrauch auf 100km. Ein 6 Liter Benziner a 1,70€ liegt fast beim Doppelten.
[o4] tom_hwi am 02.12. 23:55
+ -1
Tja E-Autos müssen erst einmal hergestellt werden, den Verbrenner habe ich vor der Tür stehen. Auch verbrauche ich mit nem Verbrenner kein Kobald, was ja auch schon knapp wird, da ca. die Hälfte des weltweiten Bedarfs im Kongo abgebaut wird.
Auch lässt sich mit Ökostrom der überschüssige Strom in den synthetischen Kraftstoffen speichern, der dann nach Bedarf an den vorhandenen Tankstellen zur Verfügung steht.
Fazit: e-Autos sind (derzeit) noch keine brauchbare Alternative.
[re:1] Breaker am 03.12. 10:05
+ -
@tom_hwi: Du verbrauchst im Verbrenner über die Lebenszeit ein Vielfaches dessen an Kobalt, was das E-Auto benötigt. Kobalt wird eingesetzt zur Entschwefelung des Sprits, gehärtete Kurbelwellen in jedem Automotor, dein Katalysator ist voll damit, blaue Seltersflaschen (und jedes blaue Glas), Bemalung von Porzellan und Keramik, gehärtete Schraubendreherklingen, magnetische Datenträger, selbst In der Tierproduktion wird dem Futter in Spuren Kobalt hinzugefügt, falls die Tiere von Kobaltarmen Weideflächen ernährt werden müssen.
Und, der große Unterschied: Da ist das Kobalt, abgesehen vom Katalysator, tatsächlich weg. Es kann nicht wiederaufbereitet werden, denn keiner geht hinterher aufs Feld und sammelt den Kuhdung ein, keiner hat an seinem Auspuff eine Wiederaufbereitungsanlage für Kobalt hängen, es gibt auch keine wirtschaftliche Lösung, Kobalt in Glas und gehärteten Teilen wiederzugewinnen.
Im E-Auto-Akku liegen die zwei bis drei Kilo verwendetes Kobalt hingegen fast in Reinform vor, es ist auch wirtschaftlich möglich es da wieder rauszubekommen - das ist sogar wirtschaftlicher, als es neu abzubauen und den Akku wegzuwerfen.
Übrigens lässt sich der überschüssige Ökostrom ebensogut auch in E-Autos speichern - und das weit effizienter, als es je in synthetischen Kraftstoffen möglich sein wird.
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