Elon Musk: Raptor-Triebwerke könnten zum Konkurs von SpaceX führen

[o1] TierparkToni am 30.11. 11:14
+4 -3
"All hands on Deck" - und das von Musk persönlich, wow.

Wird sich in der Aktie garantiert widerspiegeln, ich setze auf "buy" nach den Fallen, denn wenn es einer hinbekommen kann, dann Musk.

So oft, wie der von außenstehenden für "bald pleite" erklärt wurde und dennoch weiter seine Autos, Ladesysteme, Batterien und Raketen verkauft, dem vertraue ich gerne, nach dem Misstrauen und Verkauf deren Aktien von "scared pennystocks" wieder mein dafür vorhandenes Geld an...

EDIT : Bis Jeff Besos oder Virgin Galactics so weit sind, das deren Systeme in Serie funktionieren, wird Musk tatsächlich schon zum Mars fliegen.

Ich bin kein Fan von Musk's Persönlichkeit, aber der Erfolg vieler seiner Projekte spricht für sich.
[re:1] sav am 30.11. 11:26
+5 -
@TierparkToni: "Wird sich in der Aktie garantiert widerspiegeln"
Wird es nicht, weil Space X gar nicht an der Börse ist.
[re:2] pcfan am 30.11. 12:28
+3 -7
@TierparkToni: Musk ist der größte Vaporware Verkäufer aller Zeiten.
Starlink ist auf Dauer kaum rentabel, Tesla ist ok, aber die großartigen Self Driving Versprechungen sind für A* und die Physische Qualität oft nicht so toll.
Hyperloop ist ne Luftnumer, der Roboter auch, Cypertruck auch.
[re:1] Frankenheimer am 30.11. 13:58
+7 -
@pcfan: da müssen sich aber gaaaanz viele Leute irren...die haben wohl einfach keine Ahnung und Milliarden wurden auf Sand gebaut. Die Fahrzeuge rollen auf den Straßen, die Fabriken stehen im Wald und die Kapseln fliegen im All und Starlink ist in Betrieb. Also irgendwie scheint ja am Ende des Tages wohl was zu funktionieren.
[re:1] pcfan am 30.11. 16:26
+3 -1
@Frankenheimer: korrekt. Starlink ist im All. Aber es ist nicht Gewinnbringend und wird es wenn man mal nachrechnet auch in Zukunft nicht sein.

Rechne mal aus, was die Satelliten kosten und was es kostet, die hochzuschießen, wie lange so ein Satellit in der niedrigen Umlaufbahn hält (Musk sagt 5 Jahre ca.), wie viele Menschen das nutzen und wie viel diese dafür bezahlen.

Damit kommt man nicht in die schwarzen Zahlen.

Teslas rollen, aber halten nicht, was sie versprechen, vor allem im Bereich selbstfahrend.

2019 sagte Musk:

"Es ist finanziell verrückt, irgendetwas anderes als einen Tesla zu kaufen"
Und zwar weil er sagte , dass SPÄTESTENS 2020 die Teslas vollautonom fahren könnten und somit als Taxis arbeiten während man seinen Tesla nicht braucht und damit den Kaufpreis innerhalb eines Jahres wieder reinbringen würde.

Schau dir doch den Status des "Autopilots" jetzt an.
Nichtmal auf dem kurzen rundweg Tunnel, denn Boring Comapny selbst gebaut hat, konnten die Teslas autonom fahren.
Auf einer abgesperrten Strecke, auf der NUR Teslas unterwegs sind, und kein Gegenverkehr herrscht.

Und wenn ein Tesla wirklich seine Kosten in einem Jahr rein bringen könnte, wäre es doch dumm, die zu verkaufen. Dann wäre es besser, die einfach selbst als Taxis einzusetzen und für sich fahren zu lassen?
Würde das gehen wäre das eine Geldruckmaschine sondergleichen.

Die Raptor Triebwerke halten auch nicht, was sie versprechen, das mit dem Mars steht auch in den Sternen.

Die meisten Firmen von Musk arbeiten nich rentabel, sondern finanzieren sich nur durch Investorengelder, weil er halt gut darin ist, die Sterne zu versprechen.

Die Tesla Firma macht im Moment angeblich Gewinn, aber auch da kann sich das ganz schnell ändern, falls die Kunden irgendwann merken, dass sie nicht das bekommen, was versprohen war.
[re:3] rallef am 30.11. 14:13
+ -
@TierparkToni: "So oft, wie der von außenstehenden für "bald pleite" erklärt wurde"...

Nur dass er es selber ist, der dieses Szenario immer wieder an die Wand malt.

Und das schon (ohne das genauer verfolgt zu haben) mehrere male, sei es als er die Produktion des Teslas nicht auf die Reihe bekommen hat und wochenlang in der Firma campiert hat, um seinen Leuten Tag und Nacht in den Hintern treten zu können, sei es, dass er einfach pleite gewesen wäre, wenn er noch ein oder zwei Fehlschläge beim Start der Rakete hätte einstecken müssen.

Es ist nur eine Frage der Statistik, bis der befürchtete Fall eintritt... je Enger die Pläne gestrickt sind, umso mehr, er ist nun mal ein Hasardeur.
[re:1] Arnitun am 30.11. 15:34
+1 -
@rallef: ist vielleicht gar nicht mal so verkehrt, das Problem offen anzusprechen bevor es zu spät ist. scheint ja auch schon öfter funktioniert zu haben.
[o2] skyjagger am 30.11. 12:15
+1 -2
Hmm, stellt Hr Musk jetzt fest, dass die Schwierigkeiten welche die NASA hat/hatte doch nicht so ohne sind ? Die Kosten für die Entwicklung sind enorm. Ob dies ein privates Unternehmen ohne Unterstützung stemmen kann, wird sich ja zeigen. Vielleicht sollte man ein Konsortium gründen und "Gemeinsam" an einer möglichen Lösung arbeiten.
[o3] Brassel am 30.11. 12:43
+1 -
Also fallen die ersten Starship Raketen doch einfach wieder am Fallschirm runter, statt aufrecht zu landen.
Ist kein Beinbruch, haben andere auch schon gemacht.
[re:1] pcfan am 30.11. 16:27
+ -1
@Brassel: Ne, die kommen gar nicht erst hoch ohne Triebwerke.
[o4] hhf am 30.11. 12:58
+1 -
Der Chef Will Heltsley wird wohl nicht ganz freiwillig gegangen sein. Ich wette der ist nur auf Druck von Musk selbst gegangen. Musk ist es, der immer wieder unerreichbare Ziele vor der Kamera formuliert.
Er hat dasselbe Problem wie andere auch: sein Prototyp gestaltet sich immer komplizierter und teurer.
Gleichauf verliert er mit Starlink mit jedem Flug mit neuen Satelliten Geld und hofft mit höherer Kapazität die Kosten pro Satellit zu drücken. Umso länger das Starship auf sich warten lässt desto eher kommt er in die Phase, mit den Falcon-Starts zudem nur noch Ersatz hoch zu fliegen.
An bemannte Flüge mit dem Starship ist noch garnicht zu denken. Erstmal muss das Gesamtsystem seinen Erstflug (erfolgreich) absolvieren. Und wenn die Montage des Systems - die jetzt Monate dauerte - nicht radikal beschleunigt wird, wie will er dann je zu Starts im 2Wochen Takt kommen?
Seine Präsidentin Shotwell sülzte ja sogar was von 3 Starts pro Tag.
Pleite werden die nicht gehen - die NASA pumpt ja nun auch Geld in SpaceX. Zur Not kann Musk ja auch nochmal Tesla-Aktien verkaufen.
Das ist nur seine Art, die eigenen Mitarbeiter unter Druck zu setzen.
So wie er auch bei Tesla in Grünheide Druck ausübt, indem er mal ganz beiläufig mit dem Gedanken spielt, den Bau zu stoppen, wenn die Behörden nicht mitspielen.
[o5] fred8 am 30.11. 14:49
+ -1
Sorry, aber Elon erzählt totalen Blödsinn und verkauft alle für dumm. Ein Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von ca. 100 Mrd US$ geht nicht mal so eben bankrott. Das ist betriebswirtschaftlicher Unsinn. Man könnte glatt denken, Elon hat das der BILD diktiert.
[re:1] Arnitun am 30.11. 15:38
+ -1
@fred8: so versucht er die Leute in freiwillige Überstunden zu kriegen, das ist ja keine öffentlich Mail - ich glaube so etwas hat er auch bei Tesla schon öfter gemacht. Scheint ja zu ziehen.
[re:2] IchBinsJan am 30.11. 16:36
+1 -
Ich hatte den gleichen Gedanken. Wenn Du ein milliarden schweres Unternehmen leitest und Du bist abhängig davon, dass Deine Mitarbeiter an ihren Feiertagen arbeiten, dann erzählst Du entweder quatsch oder dein Unternehmen ist eh schon ein sinkendes, nicht zu rettendes Schiff. Aber vielleicht ist genau diese anspornende/fordernde Verhalten eines Exzentrikers eben sein Erfolgsgeheimnis.
[o7] Selawi am 01.12. 08:59
+ -
Pah...Musk wird sowieso auf der Strecke bleiben, weil ausgerechnet in Deutschland von der
DLR (NICHT! ESA) gerade eine Technologie entwickelt wird die die Raumfahrt revolutionieren
kann.

Ich rede von "SHEFEX" und dem unbemannten deutschen Raumgleiter "REX Free Flyers"
(Das Projekt liegt momentan aber wegen Corona auf Eis)

Und ja, das gibt es wirklich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sharp_Edge_Flight_Experiment

Schon der erste Prototyp ereichte mit 200km Höhe den Weltraum und kehrte
dann mit 11facher Schallgeschwindigkeit zurück in die Erdatmosphäre...ohne
Schaden zu nehmen. Wir können es also noch....und es ist ein Grund mehr aus
europäischen Arianne-Schwachsinn auszusteigen.
[re:1] sackbauer am 01.12. 10:24
+ -
@Selawi: ".. in Deutschland von der
DLR (NICHT! ESA) gerade eine Technologie entwickelt wird die die Raumfahrt revolutionieren
kann."

das ist doch das selbe was die asiaten schon wieder einmotten ;)
oder

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