Qualcomm will AMD & Intel ab 2023 mit neuen ARM-CPUs schlagen

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[o1] Spacerat am 16.11. 16:48
+ -
Bin mal gespannt ob Intel und AMD sich so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen…
[re:1] skyjagger am 16.11. 19:16
+1 -
@Spacerat: ich denke nicht. Hier wird sich vielleicht ein Dreikampf entwickeln, der uns Verbraucher nur Recht sein kann. Denn wenn die Leistung nicht übertroffen werden kann, dann eben im Preis. Und Leistung haben alle derzeitigen CPUs für die Standardaufgaben mehr als genug. Jetzt widmet man sich der Effizienz. ABER was Qualcomm beachten muss, es muss auch ein OS dafür geben. Und nur wenn die CPU Windows (x) kompatibel ist werden sich auch nennenswerte Anteile erobern lassen.
[o2] Irgendware am 16.11. 16:52
+ -
Na dann schauen wir mal. AMD und Intel sehen den Wettbewerbsdruck sicher kommen und werden auch weiter Innovationen auf den Markt bringen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Qualcomm eine Nummer werden könnte bei Geräten mit langer Akkulaufzeit, 5G Anbindung und mittlerer Performance. Da gibt es aktuell noch eine ordentliche Marktlücke, da die Geräte mit Intel Chips einfach viel zu überteuert sind und es mit AMD Basis kein Angebot gibt
[o3] Fleischmann am 16.11. 22:12
+ -1
Warum sollte ein Unternehmen oder ein Privatanwender mit bestehendem x86 Softwarekatalog auf eine ARM Platform wechseln? Ich als Privatanwender habe hunderte Games und Programme/Tools die ich dann nicht mehr nutzen könnte oder nur noch teilweise über einen Emulator. Und Vorteile scheint die ARM Architektur gegenüber der x86 ja nicht zu haben. Was also habe ich davon? Mein neues Convertible mit 11th Gen Intel CPU hält im Office Betrieb auch gute 10 Stunden mit dem 60Wh Akku durch. Wenn Intel dann auch bei 5nm und später 3nm ist, wird die Effizienz dem hier vorgestellten ARM CPU ebenbürtig sein.
ARM macht für mich in Smartphones/Tablets Sinn oder in VR Brillen oder andere Elektronik. Aber nicht in einem Computer mit Desktop-OS. Dafür ist es m.E. schon zu spät.
ARM Computer könnten jedoch für diejenigen interessant sein, die nur absolute Standard-Anwendungen auf dem Computer nutzen und keine alte Software oder Spiele weiterhin nutzen wollen. Zudem könnten die Geräte günstiger sein als Intel/AMD.
[re:1] Planlos am 17.11. 02:25
+1 -1
@Fleischmann: Na ja - irgendwann werden nun mal alte Zöpfe in Sachen Software abgeschnitten.
Einer reinen DOS-Anwendung kräht auch keiner mehr hinterher obwohl man da auch tausende von Programmen zwangsläufig einstampfen musste.
Wenn das OS mit macht, werden auch Entwickler nicht lange heulen können sondern einfach ihre Software anpassen oder neu erstellen müssen. Ansonsten sind sie schlichtweg draussen aus dem Geschäft.
Und ich denke auch mal das selbst MS hinter den Kulissen mit Hochdruck an einem vernünftigen Windows on ARM bastelt.

Apple hat da eine ordentliche Duftmarke in Sachen Effizienz gesetzt.
Und es ist schon ein Unterschied obb ein Rechner im Dauerbetrieb 250 Watt verennt oder 50% weniger - wird man an der Stromrechnung deutlich merken - vor allem Unternehmen und auch Rechenzentren.
In Zeiten von Klimawandel und steigenden Energiekosten ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Sicher ist ARM noch ganz am Anfang einer neuen und grossartigen Ära.
Es wird aber mit Sicherheit nicht mehr lange dauern bis ARM den x86 nicht nur das Wasser reichen kann oder sogar übertrumpft.

Und wenn man mal auf die Apple Gemeinde schaut - da gibt es so gut wie keine Beschwerden in Sachen inkompatibilitäten oder grossartigen Leistungsverlusten.
Auch weil man weiss, dass ARM noch jede menge Luft nach oben hat.
[re:1] Fleischmann am 17.11. 09:08
+ -
@Planlos: Das Argument mit dem "alte Zöpfe abschneiden" ist aber nicht mehr gültig sobald eine Software so gut ist, dass man sie für Anwendungsbereich und Anwender nicht mehr relevant verbessern kann. Ab diesem Punkt ist Kontinuität und Kompatibilität wichtiger, sinnvoller und effizienter. Und sehr, sehr viele Programme haben diesen Stand bereits seit Jahren erreicht für die Anwendungsbereiche der meisten Anwender. Mir ist zB. bei einem Office viel wichtiger, dass ich die Projektdateien auch noch in zehn Jahren öffnen und bearbeiten kann und ich kein neues Office kaufen muss und auch kein neues UI erlernen muss. Denn wenn man ehrlich ist hat sich für die meisten Anwender seit Office 2007 nichts mehr wesentlich verbessert, ein Upgrade bringt daher mehr Nachteile als Vorteile (siehe oben). Und Office ist hier nur ein Beispiel von sehr vielen Programmen.
Dass DOS Programme noch nicht das waren was sie sein könnten in Bezug auf Effizienz, Ergonomie, Funktionsumfang und Leistung ist ja wohl klar. Aber jede Software (und auch jede Hardware) erreicht den Punkt ab dem man sie nicht mehr relevant verbessern kann.
Man muss aber auch noch die Peripherie dazurechnen, für die viele Hersteller keine neuen Treiber programmieren werden. Darf man dann neu kaufen. Bei vielen Geräten wird es auch so sein, dass es sie vielleicht gar nicht mehr in dieser Form geben wird. Für mich als Endanwender einfach nur von Nachteil.

Natürlich werden viele Entwickler ihre Sofware portieren. Nur muss ich diese dann oft neu kaufen und viele Programme werden eben nicht portiert werden weil der Support eingestellt wurde oder der Entwickler einfach nicht mehr existiert. Für mich als Endkunde also hauptsächlich von Nachteil.

Apple hat eine Duftmarke in Sachen Effizienz gesetzt. Aber diese kommt m.E. weniger von der Architektur als vielmehr von Rahmenbedingungen wie Fertigungsprozess, APU (bestimmte CPU Rechenprozesse können auch in die GPU ausgelagert werden), schneller Arbeitsspeicher mit schneller Anbindung (hohe Bandbreite, vermutlich durch Quad-Channel), direkten Zugriff der GPU auf die SSD usw.
Eine x86 CPU sollte mit gleichen Rahmenbedingungen eine ähnliche Effizienz erreichen. Ich glaube nicht, dass ARM signifikant besser als x86 ist, zumindest nicht so viel besser, als dass ich meinen Softwarekatalog dafür aufgeben würde. Zudem müsste ich natürlich einen neuen Computer und teilweise neue Peripherie kaufen. Und seien wir mal ehrlich. Welcher Privatanwender braucht eine größere Effizienz und Leistung als ein 11th Gen Intel Prozessor bietet (und 13th und 14th Gen bieten werden mit 5nm oder 3nm). Ehrliche Antwort ist: So gut wie niemand, auch nicht in ferner Zukunft. (abgesehen von Gaming, aber das ist sowieso separat zu betrachten).

Und die Apple Gemeinde ist kein Maßstab für Sinnhaftigkeit. Ich werde dafür zwar gleich wieder gehasst werden, aber wenn man die Fakten betrachtet machen die Apple Fans doch sowieso alles was Apple ihnen vorsetzt. Und Apple hat eben eine Friss-oder-stirb Mentalität. Das bedeutet nicht, dass Apple immer nur sinnvolle Dinge macht (dafür gibt es ja mehr als genug Beispiele). Eine irrationale Liebe zu Apple ist für mich mit dem Stockholm Syndrom zu erklären.
[re:1] gutzi4u am 17.11. 09:54
+1 -
@Fleischmann: Du musst doch gar keine neuen Programme kaufen. Du kannst doch auf deinem bisherigen oder einem kompatiblen nachfolgenden System weiterarbeiten.
Es soll aber Menschen geben, die z.B. neu einsteigen oder kein Problem mit einem Wechsel haben. Nehmen wir Office 360. Das kann ich prinzipiell über einen Browser nutzen. Bekomme aber einen Donwloadlink angezeigt, um die SW auf meinem System zu installieren. Ich gehe stark davon aus, dass MS passend zum ARM-OS auch ein ARM-Office anbieten wird. Damit kann ich dann weiterhin alle alten Projekte (Dateien) auch offline nutzen.
Und andere Anbieter werden auch mitziehen müssen, wenn sie im Geschäft bleiben wollen. (Hochspezialisierte Anwendung mal ausgenommen.)
Und ob die Qualcomm-Prozessoren schneller, effizienter, günstiger, verfügbarer oder einfach nur bunter sind, können wir diskutieren, wenn sie da sind.
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