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[o1] bAssI am 19.11. 10:55
+1 -
Hmm ... auf den ersten Blick wirkt das Angebot ziemlich interessant.
Hat da jemand Erfahrungen zu?

2TB Speicher kosten normal nicht die Welt. Aber wenn man es mit Sicherungen etc. tatsächlich richtig machen möchte, steigen die Kosten doch recht schnell.
[re:1] Nunk-Junge am 19.11. 13:18
+1 -2
@bAssI: Eine Firma aus dem nicht-EU Ausland ist immer problematisch. Auch Microsoft erfüllt nach eigenen Angaben die DSGVO, aber unterliegt nunmal der Rechtsprechung des Heimatlandes. So ist es hier auch. Für Behörden wäre das schon ein No-Go-Kriterium. Dazu bin ich über die Werbung gestolpert, dass sie Streaming von Filmen mit unbegrenzter Größe und Geschwindigkeit erlauben. Abgesehen dass es technisch gar nicht möglich ist, kann das schnell Probleme mit der Rechtemafia geben. Man erinnere sich an Mega... Ich will nicht abraten, aber empfehle auf jeden Fall eine genaue Abwägung des Angebots.
[re:1] bAssI am 19.11. 13:39
+2 -
@Nunk-Junge: Danke für deine einschätzung.

Alles soweit nachvollziehbar. Streamen will ich damit nicht. Mir gehts nur um Daten. Meine wichtigen Daten werden, egal wo, mittels Cryptomator verschlüsselt. Und eine Kopie liegt ja sowieso ein einem PC von mir. Meine Überlegung ist es, damit schlicht meine Daten zu sichern. An einem anderen Ort als bei mir zuhause + einen Speicher zu haben, mit dem ich Dateien austauschen kann.

Grundsätzlich geht mein Vorhaben mit allen Cloudanbietern. Hier lockt mich besonders der Preis, da 2TB bei MS oder so viel teurer sind oder gar nicht angeboten werden.
Das ganze Zuhause zu lösen ist umständlich und nicht wirklich günstiger und wenn man alles verschlüsselt, ist es bei einem CloudAnbieter eigentlich auch nicht nennenswert "unsicherer".

Ich rechne das so: Bleibt die Bude >3 Jahre an Markt, rechnet sich das Angebot eigentlich schon.

Zum Nicht-EU Ausland ... auch innerhalb der EU machen die Länder viel zu viel eigenen Kram. Und naja, die Schweiz hat jetzt auch noch nicht den schlechtesten Ruf ;) Aber ja, der Staat kann immer dazwischen funken.
[re:1] Nunk-Junge am 19.11. 14:07
+3 -
@bAssI: Wenn Du Deine Daten vorher verschlüsselst, dann sehe ich da auch wenig Risiko. Natürlich solange man noch eine Kopie hat, so wie Du es beschrieben hast. Würde trotzdem empfehlen lokal noch ein Backup zu machen, z.B. auf einer externen Platte die nicht DAUERHAFT angeschlossen ist.
[re:1] Black._.Sheep am 20.11. 14:31
+ -
@Nunk-Junge: Mailbox.org bietet auch Cloudspeicher an.
Alles in Deutschland gehostet.
Ich schaffelmeine Festplatte immer in den Keller, also außerhalb der Wohnung. Natürlich auch verschlüsselt mit VeraCrypt.
Sicherung gibts einmal im Monat.
Dazu werde ich mir dann noch ein Pelikan Case holen oder ähnliches um die dann gut aufzubewahren.

Glaube damit fährt man dann ganz gut.
Dann noch einen Verschlüsselten USB Stick mit den wichtigsten Dokumenten und Bildern als Schlüsselanhänger mit Veracrypt Portable.

Aber da Muss dann jeder selbst schauen wie weit man das treiben will ^^
[re:2] adigo75 am 19.11. 15:38
+ -
@bAssI: Mit der Schweiz macht man eigentlich nicht viel falsch und der Datenschutz ist sehr streng. Ich nutze pcloud und bin sehr zufrieden, habe in den letzten 2 Jahren keine Probleme oder Ausfälle erlebt. Man muss nur das richtige Data Center wählen, das für die EU steht in Luxemburg.
[re:2] IchBinsJan am 19.11. 15:33
+ -
@bAssI: Ich überlege auch auf Pcloud zu wechseln. Bin aus Bequemlichkeit bei GoogleDrive - das OnlineTool ist das Komfortableste, das ich gesehen habe - aber geht GD Privacy-mäßig natürlich gar nicht klar. Pcloud nutze ich nebenbei als Free-Version und lief soweit immer gut (seit etwa 1 Jahr).

Die Pcloud Software lief bei mir auf Windows und Android bisher problemlos. Es kommen auch regelmäßig Updates. Pcloud ist nicht-EU, aber Schweiz. Geht besser, geht schlechter. Für Dein Vorhaben (Cryptomator) sollte das aber kein Ding sind. Den Preis finde ich auch schmackhaft (GD nimmt jährlich 100€ für 2TB). Was man dennoch wissen sollte: der reguläre 2TB "Lifetime" Preis für Pcloud ist +-320€ (weiß es gerade nicht genau). Sprich das hier beworbene Angebot ist günstig, aber kostet es vorher definitiv nicht die angegebenen 750€, lol.
[re:1] bAssI am 19.11. 16:37
+ -
@IchBinsJan: Jo die 75% sind mehr Marketing. Von +-320 € hab ich auch gelesen aber sind ja trotzdem noch 80 € :) Egal wie, Vergleiche mit anderen Anbietern sind ja schnell gemacht und unter 100 €/Jahr ist quasi nicht möglich. Wenn man also länger als 3 Jahre nutzen will, machts Sinn :)
[o2] plittinfo am 19.11. 12:28
+1 -5
irgendwann genug geld einkassiert, und Zack ist das Unternehmen auf einmal Insolvenz oder oder oder und es sind qlle daten futsch
[re:1] dernoname am 19.11. 12:38
+1 -
@plittinfo: deswegen sollte man nach wie vor eine gute Backup Strategie haben. Eine Cloud ist nun mal kein Backup, sondern stellt lediglich eine hohe (Gerateunabhängige) Verfügbarkeit zu Verfügung.
[re:1] bAssI am 19.11. 13:00
+4 -
@dernoname: weil das Unternehmen insolvent gehen könnte, ist cloudspeicher keine Backup Lösung?

Ist ja nicht so, als kommt die Insolvenz Meldung über Nacht und 5 Minuten später sind alle Server down.
[re:2] bAssI am 19.11. 13:01
+3 -
@plittinfo: Wie oft ist das bisher bei solchen Anbietern vorgekommen? Wie oft gab es Fälle, dass Kunden alle ihre Daten verloren haben?
[o3] Paddysch90 am 19.11. 13:24
+1 -1
Nie wieder public Cloud. Seit dem ich einen RaspberryPI zuhause habe mit Nextcloud fühl ich mich sicherer was meine Daten angeht.

Einmal Geld investiert.. fertig.

Serversite bzw. ClientSide encryption aktiviert, Backups auf MicroSD die einmal am Wochenende getauscht wird..mehr braucht man da nicht.

Ja die Bilderverwaltung nervt noch etwas und ist noch nicht mit Google Fotos oder iCloud vergleichbar.. aber das kann ja noch kommen.
[re:1] bAssI am 19.11. 13:41
+1 -
@Paddysch90: Welche Erfahrungen hast du mit public Cloud gemacht?
Was machst du im Falle eines Brandes? Man muss ja regelmäßig investieren, da einem sonst ein Hardwaredefekt den Tag vermiesen kann.
[re:1] Paddysch90 am 19.11. 14:03
+2 -
@bAssI: Ich habe mit Public Clouds keine schlechten Erfahrungen gemacht. Weder mit Google Drive noch iCloud oder OneDrive. Aber nachdem ich mehrfach gelesen habe das von jetzt auf gleich Microsoft Konten mit sämtlichen Inhalten und Lizenzen gelöscht werden weil ein Vater oder eine Mutter ein Bild von ihrem kleinen Kind in der Badewanne im Autoupload hatten und der "KI" es als Kinderpornographie erkannte, frage ich mich wo das endet. Ich habe zwar damit nichts zutun .. und auch keine Kinder, aber es ist trotzdem erschreckend. PayPal löschte mein Konto weil es für die komisch war das ich aus China 23,99€ erhalten habe.. ich kann kein PayPal Konto mehr anlegen. Die Big Tech Companies können es halt. Da ich alles in der Cloud speicher, also Bilder Dokumente, Gehaltsabrechungen usw. will ich einfach das meine Daten in meiner Hand liegen. Ein mit Cryptomator verschlüsseltes Backup liegt auf SD Karte immer in meinem Auto.
[re:1] bAssI am 19.11. 14:13
+2 -
@Paddysch90: OK verstehe. Ja, in einigen Sachen betreiben Unternehmen eine gruselige Art von "Selbstjustiz". Und die EU legt mit der Chatkontrolle bald noch mal eins drauf ... Das macht mir sogar noch deutlich mehr Sorgen!

Also speicherst du alles über Nextcloud und ein Sicherheitsbackup im Auto? Auch interessante Lösung, wenn auch der Upload ordentlich ist, sodass man auch mal von woanders an seine Daten kommt.
[re:1] Paddysch90 am 19.11. 14:23
+1 -
@bAssI: Ich habe zuhause erstmal nur eine 25000er Leitung.

Nicht das beste aber für den Upload reicht es.

Der Download von Dateien kann mal etwas dauern wenn diese größer sind. Nutze es aber meist nur für Dokumente. Bilder lasse ich nach dem Autoupload eh auf meinem Smartphone und werden dann nur über die Cloud geöffnet wenn ich mal am Tablet bin.

Im Grunde habe ich drei Backups.

Backup 1 ist wie beschrieben auf der SD Karte im Auto.
Backup 2 im Haus (auch verschlüsselt)
Backup 3 wäre halt auf meinem Notebook wo die Cloud komplett synchronisiert wird sobald ich diesen anschalte.

SD Karten nehmen ja kein Platz weg =)

Um Updates brauche ich mich auch nicht wirklich viel kümmern.

Habe ein Std. RaspberryPi Image des Ubuntu Server genommen und Nextcloud lasse ich über Snap automatisch aktualisieren sobald eine zur Verfügung steht.

In der Fritzbox dann die von Fritz bereitgestellte DynDNS Adresse an den Pi leiten und fertig.
[re:2] bAssI am 19.11. 14:34
+2 -
@Paddysch90: Jo klingt gut.

Diverse Pi Server (HomeAssistant, VPN, PiHole, ...) hab ich auch am Laufen nur mit der Cloud, war ich bisher nicht grün, wegen dem ganzen Aufwand. Am liebsten wollte ich auch mal ein NAS mit SSDs aufsetzen (schlicht wegen der beweglichen Teile in einer HDD) aber kostet auch ordentlich + Backups.

Ich hab mich jetzt tatsächlich für pCloud entscheiden. Schauen wir mal, ob ich es irgendwann bereuen werden :D
[re:3] Paddysch90 am 19.11. 14:36
+1 -
@bAssI: Denke nicht das man mit pCLoud und co. Probleme hat. Nur nach meinen Erfahrungen bin ich halt vorsichtiger... oder zu vorsichtig ^^
[o4] Stefan1979 am 20.11. 15:07
+ -
"PCLOUD IST NICHT HAFTBAR FÜR DEN VERLUST ODER DIE BESCHÄDIGUNG IHRER NUTZERINHALTE ODER DATEN ODER FÜR KOSTEN ODER AUSGABEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER SICHERUNG ODER WIEDERHERSTELLUNG VON INHALTEN ODER DATEN."

Mal wieder ein Provider der zwar Geld kassieren will aber nicht in der Lage ist sicherzustellen, dass man keine Daten verliert.

Macht nicht den Eindruck als würden die Daten gesichert oder auf verschiedene Rechenzentren verteilt oder dass es überhaupt irgendeine Backup Strategie gibt.

Die meisten Kunden merken das leider nicht bis es mal eintritt. Dann merken wieder alle, dass man seine Daten auch in der CLOUD selber sichern muss.

Ist wie bei OVH - ein RZ brennt ab und alle ist weg. Da wurde die Cloud mit den Daten dann zu einer (Smoke) Cloud.

Aber eigentlich ist es ja bei dem Namen Cloud schon klar - ist wie im echten Leben. Wolken lösen sich auf....

Abgesehen kann es sich nicht rechnen wenn man das aktuelle Lifetime Angebot nimmt. Man stelle sich vor jemand will 20 Jahre sein "Lifetime" Angebot nutzen... Es geht einfach mathematisch nicht - auch wenn der Speicherplatz mit den Jahren immer billiger wird. Vermutlich macht der Anbieter dann einfach irgendwann Pleite und macht ohne die Altlasten (Lifetime Angebote) unter dem Namen qCloud oder rCloud usw. weiter...

Abgesehen davon finde ich p(ee)Cloud doch etwas anrüchig ;-)
[o5] bamesjasti am 20.11. 16:17
+1 -
Ohne E2E verschlüsselt ist das nicht sicherer als die anderen Clouds. Das Hosting in der EU ist meist nur vermeintlich sicherer, den sobald die lokalen Behörden Anfragen werden die Daten gleich herausgegeben. Für wirklich sicheres Hosting ist sync.com die beste Lösung
[o6] Schildbrecher am 25.11. 09:19
+ -
Danke, habe mir 2TB für 245€ gekauft.
Auf der Seite selbst findet man nur schlechtere Angebote, selbst per Email soll ich 350€ für 2TB zahlen.

Dabei könnte ich mit dem Eurem Link wieder 2TB für 245€ erwerben.

Die App von pCloud ist etwas suboptimal:
Bei "Sync" habe den Upload abgebrochen, gelöscht und anschließend neukonfiguriert.
Die App erkennt nicht bereits hochgeladene Dateien und es kommt zum Fehler, gar nix passiert mehr.

Ich würde es besser finden, wenn bestehende Daten abgeglichen werden würden.
[o7] Peter-111 am 26.11. 11:09
+ -
KEINE NAS-UNTERSTÜTZUNG !!!!!

Nutze das 500 GB Lifetime Angebot seit einem Jahr. Grundsätzlich OK, solange man das pCloud-eigene Upload-Programm verwendt.

ACHTUNG: Nicht geeigent für Backup-Syncronisation mit Synology NAS via WebDAV (CloudSync), permanente Abbrüche. Es wird auch ausdrücklich darauf verwiesen, dass NAS-Backups nicht unterstützt (= gewollt) werden.
[o8] Deafmobil am 26.11. 13:21
+ -
Das Lifetime Prämie verspricht ja nicht auf lebenslanges Lebzeiten. Die Lifetime funktioniert nur solange wenn die Firmen weiterhin existiert. Sobald die Firmen schließt oder aufgekauft wurde dann ist mit Lifetime Lizenz vorbei.
[re:1] Fropen am 26.11. 14:09
+ -
@Deafmobil: Lebenszeit der Firma
[re:1] Deafmobil am 26.11. 15:51
+ -
@Fropen: ja bis sie Pleite gehen oder von anderen Firmen aufgekauft wird.
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