Meta-Deal: AMD hat den wohl größten Auftrag der Firmengeschichte

oder

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[o1] DennisT1 am 09.11. 09:57
+6 -
Gutes Näschen letzte Woche gehabt für die Aktie.
[re:1] Bobbie25 am 09.11. 21:51
+2 -
@DennisT1: geiler Typ
[re:2] kazesama am 10.11. 11:45
+1 -
@DennisT1: besser schnell noch ein paar gute Calls kaufen bevor es weiter hochgeht :D
[o2] pcfan am 09.11. 10:39
+22 -
Gut für AMD.
Damit sind sie in PS und XBOX sowie in Teslas verbaut, ebenso wie in viele Großen Datenzentren.

Freut mich, dass sie die Durstrecke vor ein paar Jahren überlebt haben und ein Gegengewicht zu Intel darstellen.

Ein Quasi Monopol für Intel wäre schlecht für den Verbraucher.
[re:1] sav am 09.11. 13:24
+2 -
@pcfan: Das Quasi Monopol von Intel und Ihre Behäbigkeit hat uns immerhin den M1 von Apple eingebracht, was schon - aus meiner Sicht - eine ziemlich gute Entwicklung ist. Auch wenns erstmal nur für Apple und nur fürs olle MacOS gilt. Aber vielleicht profitiert ja indirekt auch die Windows Welt davon.
[re:1] skyjagger am 09.11. 14:53
+2 -
@sav: Ich denke die ganze CPU Welt wurde mit dem Erscheinen des M1 gehörig wach gerüttelt. Aber dies heißt ja nicht das es schlecht ist. Jetzt sind die anderen CPU Designer gefordert um es Apple und Co gleichzutun. Für "uns" Konsumenten bringt es zukünftig deutlich mehr Performance mit gleichzeitig geringeren Energie Verbrauch.
[re:1] skrApy am 10.11. 12:30
+1 -2
@skyjagger: der absatz von M1 Geräten ist so gering im gegensatz zu AMD/Intel Geräten, da wurde keiner wach gerüttelt....
[re:2] FatEric am 09.11. 13:38
+3 -
@pcfan: Interessant ist ja, dass hier im Artikel vom kleinen Konkurrenten gesprochen wird. Tatsächlich hat AMD Intel doch schon längst eingeholt. Intel lebt halt noch viel von älteren Verträgen, aber gerade bei neuen Projekten kommt doch immer mehr AMD zum Einsatz.
Funfact. Die Marktkapitalisierung von AMD ist inzwischen auf über 140 Mrd. Euro angestiegen und Intel ist bei 178,60 Mrd. Dauert nicht mehr lange, bis die Börse der Meinung ist, dass Intel der kleine Konkurrent ist.
[re:1] pcfan am 09.11. 14:33
+4 -
@FatEric: Das wird sich auch wieder umdrehen
Optimal wärs, wenns immer so Kopf an Kopf bleibt, mal der eine mal der andere.
[re:1] FatEric am 09.11. 14:39
+1 -
@pcfan: Das ist so. Aber AMD stand wirklich noch nie so gut da wie jetzt. Intel hatte bisher immer einen komfortablen Vorsprung und selbst als AMD Anfang der 2000er mit den Thunderbirds Intel mal kurz unter Druck gesetzt hat, hat Intel mal eben nachgelegt und AMD dann die Rücklichter gezeigt. Intel hat jetzt gerade mit Müh und Not die Prozessorkrone zurückgeholt. AMD dürfte nächstes Jahr zurückschlagen.
[re:1] pcfan am 09.11. 15:10
+2 -
@FatEric: Ich würde das nicht Krone nennen.
Die 12 er Generation ist gut, aber der Stromverbrauch ist auch höher als bei AMD.

Daher würde ich sagen eher gleich auf.

Und im Serverbereich haben sie aktuell praktisch nix zu melden gegen die EPYCs.
[re:2] Nunk-Junge am 09.11. 17:31
+4 -
@FatEric: Du liegst komplett daneben. AMD hat tolle Prozessoren und man kann das auf jeden Fall feiern. Aber AMD ist nur ein kleiner Konkurrent von Intel, sogar ein sehr kleiner. Intel ist Chipproduzent Nr. 1 in der Welt, AMD ist NICHT unter den ersten 10 Chipherstellern zu finden. Intel hat 2020 ca.78 Mrd. US$ Umsatz gemacht und 24 Mrd. US$ Gewinn. AMD hat in 2020 ca. 9,7 Mrd US$ Umsatz (und damit 50% mehr als jemals zuvor) und 2,5 Mrd. US$ Gewinn (davor immer nur wenige hundert Mio. oder sogar Verluste). Intel hat im Jahr 2020 sogar 13,5 Mrd. US$ in Forschung und Entwicklung investiert - das ist mehr als AMD auch nur als Umsatz generieren konnte. (Quelle Statistisches Bundesamt). Wenn Du schreibst, dass AMD längst schon Intel eingeholt hat, dann ist das so als wenn Du einen Bratwurststand mit McDonalds vergleichst. Der Bratwurststand mag qualitativ besser sein, aber größer als McDonalds ist er sicher nicht.
[re:1] Driv3r am 10.11. 09:42
+ -
@Nunk-Junge: In diesem Fall ist es aber nur noch eine Frage der Zeit. Außerdem; Wenn Intel mehr in Forschung investiert als AMD an Umsätze hat, würde ich mir an Intels Stelle erst recht sorgen machen wenn man bedenkt, was dabei raus kommt.... Geld ist eben nicht alles. AMD hat durch Leistung den größeren Wachstum. Zumal Intel jetzt auch noch Apple als Abnehmer für die Macs verloren hat. Intel schrumpft während AMD wächst.
[re:1] Nunk-Junge am 10.11. 09:59
+ -
@Driv3r: Was bei Intel rauskommt? Die erfolgreichsten Jahre der gesamten Firmengeschichte, mit jedem Jahr neuen Rekorden bei Umsatz und Gewinn. Intel muss sich bestimmt technisch anstrengen, da AMD aktuell echt geilen Scheiß produziert. Aber Sorgen machen müssen sie sich nicht.
[re:2] FatEric am 10.11. 13:53
+ -
@Nunk-Junge: Nun, dass Intel aktuell gerade Rekord um Rekord einfährt, ist aber weniger den tollen Produkten von Intel geschuldet, sondern der aktuellen Marktsituation, in der alle Chips ohne Ende haben wollen. Vergleicht man das Wachstum von AMD vs Intel dann wächst AMD sehr sehr viel schneller.
Aber ja, Intel wird deswegen nicht untergehen. Aber jedes Jahr 10% mehr Leistung für sehr viel Geld, das kann Intel jetzt nicht mehr bringen.
[re:2] FatEric am 10.11. 13:50
+ -
@Nunk-Junge: Ich sage doch, Intel lebt auch viel von den alten Verträgen / Projekten. Schaut man sich die Produkte von AMD und Intel an, dann ist aktuell AMD einfach vorne. Wenn das so bleibt, dann wird AMD halt bald da stehen, wo Intel jetzt noch steht. So Aufträge von Facebook zeigen ja, wo die Reise hingeht.
[o3] feinstein am 09.11. 11:51
+2 -
"Denn auf der einen Seite sind die Chip-Mengen, die Meta in seinen Datenzentren rund um die Welt benötigt, durchaus beachtenswert."

Um was für Mengen handelt es sich denn?
[re:1] DON666 am 09.11. 13:32
+7 -
@feinstein: Sicherlich um durchaus beachtenswerte Mengen, würde ich mal schätzen.
[re:2] FatEric am 09.11. 13:34
+1 -
@feinstein: 3 Fußballfelder.
Könnte auch sein, dass solche Details geheimgehalten werden.
[re:3] Arhey am 09.11. 13:36
+1 -
@feinstein: Die Anzahl kenne ich nicht, aber die geben wohl rund 3 Milliarden USD pro Jahr für Hardware aus. Selbst wenn AMD dabei 300 Millionen Umsatz macht, wäre das eine ordentliche Umsatzsteigerung für die Serversparte.
[re:1] feinstein am 09.11. 14:07
+2 -
@Arhey: Mich hätte jetzt die Anzahl an Chips interessiert, die Meta so braucht. So ungefähr jedenfalls.
[re:4] Nunk-Junge am 09.11. 17:43
+1 -
@feinstein: Die Frage ist erst einmal, wieviel eigene Datenzentren betreibt Meta überhaupt. Die größten Cloudanbieter der Welt sind Amazon, Microsoft, Google, Alibaba, IBM, Salesforce, Oracle. Manchmal werden noch Tencent und Huawei aufgeführt. Meta (Facebook) taucht in keiner Statistik jemals auf.
[re:1] feinstein am 09.11. 18:16
+1 -
@Nunk-Junge: Was man so lesen kann, betreibt Facebook 18 Datenzentren weltweit. Eine offizielle Angabe über die Anzahl der Server konnte ich nicht finden, Schätzungen gingen aber von mehr als 800.000 in 2017 aus. Zum Vergleich: OVH betreibt nach eigenen Angaben 400.000+ Server.
[re:1] Nunk-Junge am 09.11. 19:06
+1 -
@feinstein: Danke für die Info. Damit ist Facebook / Meta sehr unbedeutend und spielt nahezu keine Rolle. Als Vergleich: Microsoft hat über 200 Rechenzentren und plant pro Jahr weitere 50 Rechenzentren aufzubauen. Nach eigenen Angaben haben sie bereits heute über 4 Millionen Server. Genau Zahlen konnte ich bei Amazon nicht finden, die ja noch größer sind, außer dass sie in 85 Regionen jeweils mindest 8 Rechenzentren haben. Wäre interessant mal zu vergleichen.
[re:1] feinstein am 09.11. 19:09
+ -
@Nunk-Junge: Wobei der Unterschied auch klar ist: Facebook betreibt seine Datenzentren nur für seine eigenen Dienste, während die Datenzentren von Amazon, Google und Microsoft ja auch von Dritten genutzt werden.
[re:2] Nunk-Junge am 10.11. 09:05
+ -
@feinstein: Na klar. Es ging aber ja darum, wie groß Facebook / Meta als Kunde für Chips von AMD sein könnte. Facebook / Meta als Konzern ist groß und mächtig - und nutzt auch ganz massiv AWS, aber das ist dann Amazon mit seinen Rechenzentren, die zum Teil auf selbst entworfene Chips setzen...
[o4] FuzzyLogic am 09.11. 23:05
+1 -
Habe mir im Juni sowohl von AMD als auch Nvidia Aktien für je 1.000€ gekauft, beide sind jetzt über 2.000€ wert. Ich habe zwar mit Kursgewinnen gerechnet, aber das hätte ich nicht erwartet, insbesondere bei AMD.
[o5] reichsverweser am 10.11. 04:07
+ -2
welcher Noob hat Intel so zurückfallen lassen ?
aber das Amd den Zuckerberg supportet ist für mich ein Verbrechen an der Jugend & Demokratie
[re:2] Driv3r am 10.11. 09:53
+2 -
@reichsverweser: Was heißt denn hier supporten? Sie verkaufen! Das haben Wirtschaftliche Unternehmen nunmal so an sich. Lehnt man es ab wird es die Konkurenz tun.
[o6] Realist am 10.11. 08:12
+2 -1
Was hab ich in meiner IT-Geschichte alles mitgemacht. Motorola (im PPC in der Arbeit), Intel (beginnend bei 386DX über die Pentium 75-200,Pentium II, III, IV, Core i7-X bis zum heute i9, AMD, Cyrix, IDT Winchip und bei den GPUs von ATi, 3dfx (Voodoo & Banshee), Matrox, Trio3D, Riva TNT/2, diverse Geforce über die Ur-Titan zur heute Dual-3090 RTX. Von all den Herstellern blieben nur AMD, Intel und nVidia. Der Rest ging unter oder in einem der drei auf. Das hat ein wenig die Verhältnisse und die Lösungen verschoben und bis vor kurzem sogar zu einem kolportierten Sterben des PC-Markts geführt. Erinnert sich noch jemand an Overdrive-Lösungen oder Sockel-Adapter oder gar Upgrades via Co-Prozessor (387, 487) um die Kisten zu tunen? Alles vorbei. Heute müssen bedingt durch Architektur und Verschleiß (Auto-OC) regelmäßig bis aufs Gehäuse alle Komponenten raus und alle paar Jahre gegen neue getauscht werden. So ist es aber auch bei den Servern. Nur weil AMD jetzt passt, heißt das keine Nutzung auf Lebenszeit. Bald ist Intel wieder weiter und dann werden die AMDs ausgemustert. Normales Spiel. Also, Glückwunsch AMD, die Runde ging an euch, die nächste wahrscheinlich nicht. Denn wirklich fehlerfreie CPUs baut auch AMD nicht.
[o9] cryoman am 13.11. 14:53
+ -
Sektkorken?
Ich meintet wohl Champagnerkorken! :-)
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