Nvidia GeForce RTX 4090: Insider rechnet mit enormem Stromverbrauch

Stefan Trunzik, 04.11.2021 10:00 Uhr 64 Kommentare
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Obwohl noch beinahe ein Jahr ins Land ziehen dürfte, bis die Nvi­dia GeForce RTX 40-Series Grafikkarten erscheinen, ver­dich­ten sich die Gerüchte rund um die neuen "Lovelace"-Chips. In­si­der gehen davon aus, dass diese eine TGP von bis zu 550 Watt auf­wei­sen könnten. Der in letzter Zeit gut informierte Twitter-Nutzer Greymon55 (via 3DCenter) berichtet im Gespräch mit seinen Followern über den möglichen Stromverbrauch kommender Nvidia GeForce RTX 4000-GPUs, deren Massenproduktion im Sommer 2022 und ein möglicher Release im Oktober 2022 erwartet wird. Die von TSMC im 5nm-Verfahren gefertigten und unter dem Codenamen "Lovelace" produzierten Chips könnten in einem beinahe Vollausbau bis zu 550 Watt (TGP) verbrauchen.

Nvidia GeForce RTX 4090: Hoher Verbrauch, doppelte Leistung?

Spekuliert wird über den Verbrauch der möglichen Nvidia GeForce RTX 4090 oder eines kommenden Titan-Ablegers. Ebenso geht man die Rechnung durch: Bei einer Energieeffizienz des Netzteils von etwa 90 Prozent könnte die neue Flaggschiff-Grafikkarte allein mehr als 600 Watt aus der heimischen Steckdose ziehen. Dass dabei noch Luft nach oben oder unten ist, zeigt der Stromverbrauch des aktuellen Spitzenreiters RTX 3090. Hier wird die Leistungsaufnahme seitens Nvidia mit 350 Watt angegeben, diverse Custom-Varianten (z.B. ASUS) erreichen in der Spitze jedoch bis zu 480 Watt.

Der Mehrverbrauch soll mit der Nvidia GeForce RTX 40-Serie jedoch auch mit einer deutlichen Leistungssteigerung einhergehen. Im September berichtete der Twitter-Leaker bereits, dass man von einer Verdopplung der Performance ausgehen kann, wenn man die aktuellen (Ampere) und kommenden (Lovelace) Spitzenmodelle miteinander vergleicht. Gerade in Hinsicht auf den Gaming-Bereich in 4K-Auflösung inklusive Raytracing wäre dies natürlich wünschenswert. Da sich Nvidia jedoch offiziell noch nicht geäußert hat, sollten die Gerüchte mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden.

Ebenso bleibt abzuwarten, ob AMD mit der RDNA-3-Architektur und vielleicht sogar Intel mit seinen kommenden Arc-Grafikkarten in diesem Bereich mit Nvidia konkurrieren werden - sowohl vom Verbrauch, als auch von der Leistung.

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