MacOS Monterey: Nutzer klagen über hohe Arbeitsspeicherbelegung

Tobias Rduch, 03.11.2021 17:20 Uhr 8 Kommentare
Wer darüber nachdenkt, ein Upgrade auf das neue Apple-Betriebssystem MacOS Monterey durchzuführen, sollte sich zunächst noch etwas gedulden. Nachdem das Update bei älteren Macs für Abstürze gesorgt hatte, berichten einige Nutzer nun über eine hohe Speicherauslastung. Wie MacRumors berichtet, klagen viele Nutzer über sogenannte Memory Leaks, bei denen Apps deutlich mehr RAM als vorgesehen für sich beanspruchen. Vor allem Systemprogramme scheinen zu viel Arbeitsspeicher zu belegen. Das Kontrollzentrum soll beispielsweise zehn bis 20 Gigabyte RAM benötigen. Der Drittanbieter-Browser Firefox soll sogar bis zu 80 Gigabyte belegen. Da selbst die neuesten MacBooks mit M1-Max-Chip nur 64 GByte RAM besitzen, ist der Arbeitsspeicher schnell maximal ausgelastet, sodass eine Warnung eingeblendet wird.

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Neustart soll nur bedingt helfen

Aktuell haben die betroffenen Nutzer keine andere Möglichkeit, als die jeweiligen Anwendungen zu beenden und erneut zu öffnen. Selbst ein kompletter Neustart des Systems soll nur bedingt helfen. Nach kurzer Zeit soll das Problem wieder auftreten. Momentan ist noch völlig unklar, wodurch der Bug hervorgerufen wird. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple bereits an einem Patch arbeitet und mit dem Update auf MacOS 12.1 zur Verfügung stellt.

Bei der hohen RAM-Belegung handelt es sich nicht um das einzige Problem, das in Zusammenhang mit MacOS Monterey aufgetreten ist. Besitzer älterer Mac-Modelle konnten ihr Gerät nach der Installation überhaupt nicht mehr hochfahren. Bisher ist noch unklar, welcher Fehler für die Abstürze verantwortlich ist. Wer von dem Bug betroffen ist, muss auf eine Wiederherstellungs-Software zurückgreifen. Hierfür wird allerdings ein zweiter Mac benötigt.

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