Erste Benchmarks: Intel Core i9-12900HK schlägt den Apple M1 Max

Stefan Trunzik, 25.10.2021 08:35 Uhr 111 Kommentare
Intel kämpft sich mit seinen neuen Alder Lake-Prozessoren für Notebooks zurück ins Rampenlicht, das man sich mitt­ler­wei­le mit dem Apple M1 Max der kommenden MacBook Pro-Modelle teilen muss. Erste Benchmarks zeigen, dass es Intel mit dem neuen ARM-Chip aufnehmen kann. In dieser Woche liefert Apple die ersten MacBook Pro-Laptops mit verbesserten M1-Chips auf ARM-Basis an seine Kunden aus. Während die teils deutliche Leistungssteigerung für einen Paukenschlag im Bereich der Mobilprozessoren sorgte, hat der US-amerikanische Chiphersteller Intel ein weiteres Ass im Ärmeln - den Core i9-12900HK. Noch vor seiner offiziellen Vorstellung zeigen so genannte Pre-Samples der im optimierten 10-nm-Verfahren (Intel 7) hergestellten CPU, mit welcher Leistung zu rechnen ist.

Intel Core i9 12900HK
Single-Core-Benchmarks


Intel Core i9 12900HK
Multi-Core-Benchmarks

Knapper Vorsprung bringt Intel zurück an die Notebook-Spitze

Den Kollegen von wccftech scheint der Prozessor bereits vorzuliegen, weshalb man das kommende mobile Flaggschiff der Intel Core i-Baureihe (12. Generation) ersten Benchmarks unterzieht. Eine direkte Gegenüberstellung mit dem Apple M1 Max, dem älteren Intel Core i9-11980HK und dem AMD Ryzen 9 5980HX zeigen, dass Intel mit der Übernahme des Big-Little-Prinzips auf dem richtigen Weg ist und seinen Platz an der Performance-Spitze zurückerlangt. Sowohl in Single-, als auch Multi-Core-Tests des Geekbench 5 kann der Prozessor überzeugen.

Zwar hat der Intel Core i9-12900HK die Nase nur wenige Prozentpunkte vor dem Apple M1X, doch vor allem der Vorsprung zur 11. Intel Core-Generation und AMDs aktuellen Mobil-Prozessoren zeigen das durchaus satte Leistungsplus innerhalb eines Jahres. Dabei profitiert der Alder Lake-Chip für Notebooks nicht nur von der Kombination aus Performance- und Effizienz-Kernen sowie hohen Taktraten, sondern auch von einer neuen Thread-Director-Technologie, welche die Aufgaben unter Windows 11 besser an die jeweiligen Kerne verteilt und somit zudem die Leistung steigert.

In Hinsicht auf die Performance pro Watt und die damit verbundenen Akkulaufzeiten in Laptops, sollte Apple den Wanderpokal mit seinen M1-Chips (Pro/Max) allerdings vorerst weiterhin in seinem Besitz behalten dürfen.

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