Grünes Licht für Tesla Grünheide? Genehmigung 2021 noch "denkbar"

Nadine Dressler, 02.10.2021 19:38 Uhr 7 Kommentare
Tesla muss für die Gigafactory in Grünheide noch an seinen Konzepten für Störfälle und am Wassermanagement arbeiten - doch das sind scheinbar die einzigen Auflagen, die den Konzern jetzt noch von der Gesamtgenehmigung trennen. Das geht aus einem Insiderbericht hervor. Demnach könnte es nun doch schon im kommenden Monat, also November 2021, spruchreif sein und Tesla die lang erwartete Genehmigung erhalten. Laut einem Bericht von Business Insider wird Tesla die Genehmigung durch das Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) erhalten, auch wenn es aktuell noch mehr als 800 Einwendungen gegen die Elektrofahrzeug-Fabrik in Grünheide gibt. Das haben die Reporter aus Regierungskreisen erfahren. Näheres zu den Quellen wurde nicht genannt.

Teslas Gigafactory bei Berlin
Infografik: Teslas Gigafactory bei Berlin

Bestätigung gegenüber dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa in einem Interview bestätigt, dass eine Genehmigung noch in diesem Jahr denkbar sei. Viel mehr verriet der Ministerpräsident allerdings nicht. Von seiner Pressestelle hörte sich das aber ganz anders an: "Eine Entscheidung wird nach der Erörterung/Online-Konsultation gefällt. Zum Ergebnis des Bescheids, zum Termin und den Inhalten können deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Aussagen getroffen werden."

Tesla hat nun Planungssicherheit

Weitere Informationen zum Stand der Dinge in Grünheide gibt es aber aus Insider-Quellen. Demnach gibt es zwar strenge Auflagen, dafür nun aber auch Planungssicherheit. Das Landesamt fordert laut Business Insider von Tesla derzeit vorrangig "Nachjustierungen" für die Konzepte bei Störfällen und für das Wassermanagement. Vor allem für den Punkt Wasser steht Tesla seit dem Bekanntwerden der Baupläne in Brandenburg in der Kritik.

Tesla ist nicht gut vorbereitet

Anfang des Jahres war zudem bekannt geworden, dass ein unabhängiges Gutachten Tesla bescheinigt, "nicht genug vorbereitet zu sein auf mögliche Störfälle, etwa brennende Lachen in der Fabrik oder den Austritt von giftigen Gasen", so Business Insider.

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