WoW Classic die Zweite: Blizzard baut Kult-MMO jetzt deutlich um

John Woll am 01.10.2021 21:03 Uhr
9 Kommentare
Wow Classic war für Blizzard ein großer Erfolg. Beim ersten Re-Release hatte man darauf gesetzt, an der Spielweise kaum Änderungen vorzunehmen. Jetzt plant man für den erneuten Start der Server weitreichende Änderungen vom Leveltempo bis hin zu den Raid-Bossen.

Das neue WoW Classic wird deutlich anders als das Original

Vor dem erneuten Start der ersten Version von WoW im Jahr 2019 unter der Überschrift "Classic" war in der Community heiß darüber diskutiert worden, ob und wo Blizzard eventuell Anpassungen an der Spielweise des Kult-Titels vornehmen sollte. Der Entwickler hatte sich dann aber dazu entschieden, zugunsten eines "authentischen Erlebnisses" keine Hand an die Mechaniken zu legen. Zum bevorstehenden erneuten Start der WoW Classic-Server schreibt Blizzard zwar jetzt nur von ein "paar kleinen Änderungen", die man für den Neuanfang plane. Diese werden das Gameplay aber auf jeden Fall deutlich verändern.

Die originalen World of Warcraft-Entwickler spielen WoW Classic
videoplayer

Deutlich schneller zum Stufenaufstieg

Seinen Anfang nehmen die Anpassungen bei der Geschwindigkeit des Stufenaufstiegs. Die Entwickler sehen hier vor, den Zugewinn von Erfahrungspunkten sowie die Anforderungen für den Levelaufstieg für Stufe 1-60 auf das Niveau von Burning Crusade anzupassen. Spieler sollen vor allem für das Erledigen von Quests mit deutlich mehr EP belohnt werden. Insgesamt sollte sich die Levelzeit mit den geplanten Anpassungen um rund 30 Prozent reduzieren.

Wow Classic

Endlich mehr sammeln und versammeln

Durfte man in WoW Classic beim ersten Release ohne Hilfe eines Hexenmeisters noch stets selbst den Weg zu seinen Abenteuern antreten, plant hier Blizzard zum Neustart eine Änderung, die das Spielerlebnis hier "verbessern" soll. So werden die Versammlungssteine, die sich vor Instanzen und Raids befinden, in Beschwörungssteine umgewandelt, die das Teleportieren von Spielern ermöglichen.

Außerdem gesteht Blizzard ein, dass die dichtere Besiedlung der Server eine Anpassung bei den Ressourcen für Sammelberufe erforderlich macht - ein lauter Kritikpunkt der Community. "Regelmäßigeres Erscheinen von Vorkommen soll dieses Mal für eine stimmigere Wirtschaft sorgen", so die Entwickler

Schlachtzugsbosse schwerer

Zu guter Letzt greift man auch deutlich in die schwersten Inhalte des Spiels ein: Schlachtzüge. Die Erfahrung und "bessere Vorbereitung" der Spieler habe 2019 dafür gesorgt, dass diese Inhalte wesentlich leichter überwunden werden konnten als im Original. Mit vier durchaus weitreichenden Anpassungen sollen die Schlachtzugbosse beim Neustart in diesem Jahr eine größere Herausforderung darstellen:

9 Kommentare lesen & antworten
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
Folge WinFuture auf Google News
Verwandte Themen
World of Warcraft
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2021 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies