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Kommentare zu:

Windows 11: So lässt sich die Hardware-Prüfung einfach umgehen

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[o1] DON666 am 29.09. 09:04
+18 -
Ich habe auf einem Uralt-Notebook spaßeshalber Windows 11 installiert, indem ich einfach die install.wim von Windows 11 in ein Windows-10-Setup "eingepflanzt" habe. Funktionierte einwandfrei, ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass dieser Kiste bei einem der kommenden Updates das Licht ausgeknipst werden wird. Auf Dauer dürfte es eher stressig werden, so ein System von Update zu Update durchzuschleifen. Da sollte man dann im Zweifel lieber mit der alten Hardware bei Windows 10 bleiben.
[re:1] pcfan am 29.09. 09:15
+5 -
@DON666: Genau.
Nur weil man kann, heißt nicht man sollte.
Und Win10 ist für 4 Jahre noch eine gute Alternative.

Einziger Anwendungszweck, den ich hier sehe, ist wie oben genannt VM Nutzung.
[re:1] DON666 am 29.09. 09:37
+9 -1
@pcfan: Ich hatte (ich glaube, das war zu XP-Zeiten) einen PC mit einer geklauten Version am Laufen, und da stand man dann halt auch regelmäßig vor der Aufgabe, die neuesten Updates zu installieren, und trotzdem die Aktivierung am Leben zu halten. Mit sowas will ich mich heute wirklich nicht mehr rumquälen. ;)
[re:1] rOOts am 29.09. 15:33
+4 -
@DON666: Du hättest, damals, einfach den Key, bzw. die Serial wechseln müssen!
Es gab da einen, einer UNI, und der funktionierte bis Ultimo einwandfrei.
[re:2] Planlos am 03.10. 11:39
+ -1
@DON666: Alo die Authentifizierung von Windows war ja bis w7 null Problemo.
Gab da einpaar Progrämmchen die ohne Schwierigkeiten jede Win-Version aktiviert haben. Anfangs musste man dann bestenfalls den Key erneuern. Später muste man gar nichts mehr machen. Stichwort KMS.
Sogar das Update von einer W7 "Raubkopie" zu W10 ohne Schwierigkeiten.

Das liegt einfach daran, dass das REgistrierungs- und Aktivierungssytem seit Jahrzehnten bei MS einfach eine Farce ist. Der gespielte Witz.

Selbiges bei Adobe. Der Algorythmus für die SNR ist seit Jahrzehnten immer der gleiche. Gibts ein neues Adobeprodukt, gibts tonnenweise SNR und tools welche die Aktivierung übernehmen. Nicht einmal die Adobe-Cloud-Produkte sind davor sicher.

Ich kann dir also jederzeit einen Rechner einrichten der nur geklaute Software im Wert von mehreren tausend Euro drauf hat und wie am Schnürchen läuft.

Bei TPM geht es also nicht vorrangig um Schutz von Mal- oder Ransomware. Das können vorhandene Virenschutzprogramme schon recht gut.
TPM dient in erster Linie dazu um Raubkopien einzudämmen. Vorrangig die von MS.
Und andere Softwarehersteller freuen sich auch darüber.

Wenn es dann aber soweit ist, wird es mit Sicherheit Möglichkeiten geben das alles zu umgehen. Bisher wurde alles geknackt oder ausgehebelt.
[re:2] CrazyWolf am 29.09. 14:32
+3 -1
@DON666: Soweit ich gelesen hatte auf Computerbase, trifft diese Update-Regelung nur von Windows 10 auf 11 zu, nicht bei Updates vom laufenden Windows 11 selbst. Da dürften auch Feature Updates kein Problem sein.
Zudem hat Microsoft in der Vergangenheit doch alles dafür getan, um jeden das neue OS aufzuzwingen, damit sie mit der Masse an Installationen werben können. Wie blöd ist es denn, 60 oder 70% der User mit etwas älteren Systemen auszuschließen? MS muss ja weiter die Updates für Windows 10 pflegen. Aus Sicht von MS wäre es doch besser, wenn alle Windows 10 User auf 11 aktualisieren würden. Aber mit diesen Beschränkungen, genauso wie dem Online-Konto Zwang für Home User, erreicht man eher das Gegenteil.
[re:1] DON666 am 29.09. 14:39
+2 -3
@CrazyWolf: Windows 10 wird noch bis 2025 supportet, und bei Windows 11 will Microsoft einen Mindest-Sicherheitsstandard erreichen. Ich denke also, deine Vermutung, dass sie das alles zwecks Verbreitung in den Knipp schieben, dürfte falsch sein. Um da mal auf einen besseren kleinsten gemeinsamen Nenner in Puncto Security zu kommen, müssen und sollten sie das jetzt auch kompromisslos durchziehen.

EDIT: Ja, mag manch einem stinken, ist aber etwas, das mit unter "alte Zöpfe abschneiden" fällt, was ja wiederum von vielen schon lange gewünscht wird.
[re:1] rOOts am 29.09. 15:34
+3 -2
@DON666: Sicherheit?
Wie wäre es, wenn sie erst einmal all die Löcher stopfen?
[re:1] Scaver am 03.10. 12:55
+1 -
@rOOts: Tun sie doch. Aber Löcher stopfen ist nicht die einzige Baustelle, wenn es ums Thema Sicherheit geht.
Wenn Schadsoftware, die eine Lücke ausnutzen will, erst gar nicht installiert oder ausgeführt werden kann, ist das viel wichtiger und besser, als nur die Lücke an sich zu stopfen... vor allem wenn das Stopfen der Lücke erst mal nicht möglich ist.
[re:2] rOOts am 03.10. 22:47
+ -
@Scaver: Zitat "Wenn Schadsoftware, ..."
Soso.
Wie soll das denn geschehen?
Bestimmt in Zukunft MS was "Du" installieren darfst und kannst, bzw. durch Zertifikate oder Prüfsummen?
Oder wirst Du in Zukunft gezwungen sein nur noch Software durch "einen" Store beziehen zu können?

Und was die Löcher angeht, tun sie eben nicht! Und, das wäre erst einmal die wichtigste, wenn nicht sogar DIE allerwichtigste "Baustelle"!
[re:2] Scaver am 03.10. 12:54
+ -
@CrazyWolf: Es ist definitiv so, dass Du mit einer Windows 11 Installation, die die Anforderung umgeht, keine Updates in Windows 11 erhältst.
Das war die eindeutige Aussage von Microsoft und bezieht sich sogar auf Sicherheitsfixes, nicht nur Feature Updates.
Das heißt, sofern es MS wirklich so durchzieht, darfst Du im Schnitt 1x im Monat alle Updates manuell installieren, sofern das überhaupt möglich sein wird und MS nicht auch die manuelle Installation blockiert (abwarten).

MS betreibt mit Windows 11 eine neue Politik.
Bei Windows 10 wollten sie die User, die sich primär auf 7, 8 und 8.1 aufgeteilt hatten, zusammen führen und Windows 10 schnell groß machen, weil damals auch Windows 10 Mobile parallel ein wichtiges Thema war.
Jetzt ist MS wichtig, dass Windows 11 als ein sicheres und schnelles OS wahrgenommen wird. Dadurch sind sie zu keinen Kompromissen bereit , die irgendwie dagegen stehen. Und daher nutzt MS selber die Tatsache, dass Windows 10 noch Updates bis min. Oktober 2025 bekommen wird. Sie gehen davon aus, dass die meisten bis dahin dann auch mal die Hardware aktualisiert haben und so unrecht haben sie damit grundsätzlich auch nicht.
Zudem können sie das Support Ende von Windows 10 ja so oft und so weit verlängern, wie sie wollen.
[re:1] CrazyWolf am 03.10. 15:38
+ -
@Scaver: Letzter Stand war: MS blockiert unter Umständen ein Update von Windows 10 auf 11. Bei TPM ist man hart, ja.
Die CPU Beschränkung fällt aber mit einer Neu-Installation, findet daher nur bei einem Upgrade statt.
Somit wäre bei einem installierten Windows 11 auch weiterhin Updates möglich. Nur wenn man es geschafft hätte, ohne TPM zu installieren, blockiert es MS vermutlich.

Siehe Tabelle hier:
https://www.computerbase.de/2021-09/windows-11-installation-tpm-pflicht-cpu-kompatibilitaet-updates/#abschnitt_der_installationsweg_macht_einen_unterschied
[re:3] Fabian_86 am 30.09. 19:58
+ -
@DON666: Bin ganz deiner Meinung. Dabei hab ich noch ein gutes Gaming Notebook von MSI (GF980M mit 8GB und 32GB Ram). Schade, da wollte ich mal Windows 11 testen :(
[o2] skyjagger am 29.09. 09:34
Ich höre schon das Geschrei der User wenn MS diesen Weg abschneidet. Ich kann zwar den Unmut der User verstehen, aber auch MS. Wenn MS sagt: Dies sind die Voraussetzungen dafür, dann hat man das zu akzeptieren. Man muss ja W11 nicht unbedingt haben/kaufen. Wenn sich nur wenige Kunden dafür interessieren, wird MS schon wach werden und es anpassen. Aber solange W10 noch auf Jahre supportet wird, besteht einfach keinen Notwendigkeit für W11.
[re:1] einKritischer am 29.09. 11:08
+7 -1
@skyjagger: Na und ich höre schon das Geschreie, wenn nach Update XY das System Probleme macht, weil man mit dem Skript glaub klüger zu sein .....
[re:1] Scaver am 03.10. 12:58
+ -
@einKritischer: Das wird sowieso in MASSEN kommen. Wenn die ganzen DAUs mit dem oder anderen Scripten oder Tools rumspielen, Windows 11 zum laufen bekommen und nachher versuchen mit ähnlichen Tools die Updates zu erzwingen und nachher nix mehr geht, Daten verloren gehen usw.
Schuld ist dann MS und jeder der dann auch nur wagt diesen Usern die Schuld zuzuschieben ist ein Fanboy und damit dann automatisch der Feind!
[re:3] Brassel am 29.09. 12:44
+ -
@skyjagger: Ob keine Notwendigkeit besteht, bleibt abzuwarten.
Fakt ist leider, das MS die Hardware Vorgaben so hoch angesetzt hat, das selbst auf Rechner (Basis PCs sozusagen) die mit Win10 ausgeliefert wurden, Win11 nicht installiert werden kann .
Das ist für mich ein sehr großes Manko.
[re:1] Scaver am 03.10. 13:01
+ -
@Brassel: Weil die CPUs einfach die notwendige Technologie nicht unterstützen.
Das betrifft aber ausschließlich CPUs, die schon etliche Jahre auf dem Buckel haben.
Windows 10 ist ebenfalls schon sehr alt. Wer also nen Rechner aus 2015/2016 kurz nach Windows 10 Release gekauft hat... ja da ist dein Argument halt Schwachsinn.
5-6 Jahre alt ist 5-6 Jahre alt und Technologie entwickelt sich weiter.
Wenn man diese nicht nutzen will und deswegen nicht aufrüstet, ist das OK! Aber dann darf man sich eben auch nicht beschweren, wenn Software X nicht darauf läuft.
[re:1] Brassel am 08.10. 06:43
+ -
@Scaver: Lass das Wort "Schwachsinn" mal aus den Kommentaren raus.

Beispiel: wenn ich mir als "Otto Normal Nutzer" einen Rechner vor 2 Jahren gekauft habe und der wird von Win11 nicht mehr unterstützt, dann ist das für mich ein großes Manko.
Als "Otto Normal Nutzer" gehe ich in einen Computerladen und lasse mich evtl. noch beraten. Ein bischen Office, ein wenig surfen, ab und zu ein kleines Spiel. Das sind ca. 80% aller PCs auf dem Markt.
Und wenn ein großer Teil dieser PCs von Win11 nicht mehr unterstützt werden, dann ist das vereinfacht ausgedrückt, suboptimal.

(Ergänzung:)
Win10 wird im Oktober 2025 voraussichtlich nicht mehr unterstützt. Die Rechner sind dann 6-7 Jahre alt. Für die genannten Aufgaben reichen diese dann immer noch aus, müssen aber auf den Müll, weil sich die allerwenigsten der "Otto Normal Nutzer" ein Linux System aufspielen werden.
In unserem Betrieb ist mein 3 Jahre alter Laptop, der neueste Rechner. Alle anderen sind älter. Reichen für uns aber aus, weil wir damit fast nur Office und kleinere Datenbanken bearbeiten.
Dann müssen wir alle Rechner auf den Müll schmeissen, weil diese aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden können.
Und ja, die Rechner müssen alle ans Internet angeschlossen sein.

So etwas nennt man "geplante Obsoleszenz".
[re:4] markox am 30.09. 13:26
+2 -2
@skyjagger: "Aber solange W10 noch auf Jahre supportet wird, [...]"
So viele Jahre sind da nun auch nicht mehr. Und ich gehe davon aus, dass weltweit dann noch unzählige Systeme führ ihren Einsatzzweck weiterhin ausreichend ausgestattet sein werden die dann ohne Windows da stehen. Die wenigsten werden dann bereit sein auf Linux zu setzten und der Gebraucht Markt wird mit der ganzen Hardware auch nichts anfangen können wenn kein Windows läuft. Um am Ende bleiben halt riesen Berge unnötiger Elektroschrott.
[re:1] Scaver am 03.10. 14:16
+ -
@markox: Wenn man deinem Argument folgt, würden bei vielen Usern noch Rechner aus Zeiten vom Windows XP Release reichen für das, was sie damit machen.
Da beschwert sich aber auch keiner, dass die Hardware für die persönliche Anforderung noch reicht, aber nicht für modernes Windows!

Wenn Technologie sich weiter entwickelt, kommt es manchmal halt zu nem Cut. Hatten wir in der Vergangenheit schon ein paar mal. Ist also auch nichts Neues.

Und selbst mit dem Support Ende von Windows 10 in 4 Jahren (was echt noch eine lange Zeit ist), wird W10 ja nicht unbenutzbar.
[o3] BartS am 29.09. 12:28
+ -
Kann mir jemand den Sinn dieses Tools erklären? Microsoft höchstselbst hat doch bekannt gegeben, dass eine NEUinstallation von Windows 11 auch auf alten Systemen möglich ist.

Daher sollte es doch problemlos möglich sein, mit dem regulären Media Creation Tool eine Windows-11-ISO zu erzeugen und die Installation damit vorzunehmen. Oder geht es um die Möglichkeit, ohne Neuinstallation von Windows 10 auf 11 upzudaten?
[re:1] kirc am 29.09. 23:54
+1 -
@BartS: "alte" cpus, bei Intel weiß ich e 6xxx Generation und älter, wird ausgeschlossen. das umgeht man hiermit
[re:1] BartS am 30.09. 13:38
+1 -
@kirc: Nein, laut Microsoft spielt bei einer Neuinstallation auch das Alter der CPU keine Rolle.
[o4] Baboy am 29.09. 15:17
+2 -
Die Hauptklientel von MS sind doch nicht die Gamer und Nerds, sondern eher die Geschäftswelt. Da die immer erst updaten, wenn es nicht mehr anders geht und auch nicht unbedingt gewillt sind, auch noch die Hardware für ein neues Betriebssystem neu einzukaufen, denke ich, dass sich da MS ins eigene Fleisch schneiden wird. Vor allem ist auch der Zeitpunkt schlecht gewählt, jetzt wo die Chiphersteller kaum nachkommen und die gesamte Industrie an der Knappheit von elektronischen Bauteilen leidet, sich auch die Preise in der Computertechnik anpassen wird. Wir hier in der Nerdblase sind für MS kaum mehr als ein kleiner Tropfen.
[re:1] barnetta am 29.09. 17:22
+ -
@Baboy: Ja aber auch KMUs oder grössere Unternehmen müssen die IT Hardware regelmässig erneuern und updaten und einige setzen wohl bereits auf Cloud Lösungen von MS wo man weniger abhängig von Hardware ist.

Dazu läuft der Support von Win10 ja für Firmen auch nach 2025 weiter und einige arbeiten da noch mit angepassten Win7 Versionen.

Ausserdem bieten die Anforderungen von Win11 mehr Sicherheit und dies dürfte bei heikleren Systemen mit heikleren Daten zu begrüssen sein.
[re:2] rallef am 30.09. 20:46
+ -
@Baboy: Das Finanzamt akzeptiert eine Abschreibung auf 3 Jahre. Im Businessbereich kannst du damit rechnen, dass spätestens nach 5 Jahren die Hardware "durchgetauscht" ist, sprich bevor der Krempel in das Alter kommt irgendwelchen (teuren) Probleme zu machen.

Krauter, die eh schon ewig vor sich hin sterben, mal außen vor gelassen.

Du weißt, das Win10 noch 4 Jahre supportet wird, anderseits gibt es Hardware, die modern genug ist Win11 zu unterstützen auch schon ein paar Jahre.

Und jetzt rechne das einfach mal zusammen.
[o5] MiezMau am 29.09. 16:56
+ -
Wie wird das denn überhaupt sein, wenn man dann irgendwann die ISO runterlädt und das Ding aktivieren möchte? Wird der Windows 10 Key dann noch funktionieren?

Überlege mir nämlich nach Jahren wieder mal mein System komplett neu aufzusetzen, neue M2 würde auch mal Sinn machen und dann mit der (Neu-)Installation von Windows 11 zu kombinieren. Hab zwar auch noch i5 7. Generation aber laut dem Artikel sollte das ja machbar sein.. .
[re:1] der_general am 30.09. 13:30
+ -
@MiezMau: Ich denke schon das er noch funktionieren wird. Meine Win7 Keys kann ich mit dem aktuellsten Win10 nicht mehr nachträglich aktivieren, aber gebe ich den Win7 Key während des Setups ein ist Windows sofort aktiviert und einsatzbereit, auch wenn der Rechner nie Online war.
[re:1] rallef am 30.09. 20:48
+ -
@der_general: Sind die Aktivierungsdaten nicht eh im TPM hinterlegt?
[o6] Tschramme86 am 29.09. 17:42
+1 -1
Aus dem Artikel: "Denn man muss damit rechnen, dass die Systemprüfung irgendwann nicht mehr hinreichend ausgetrickst werden kann. Dann würde man im Zweifelsfall mit einem Produktivsystem dastehen, das keine Sicherheits-Patches bekommt"

Nein.
Im Zweifelsfall steht man dann mit einem Produktivsystem da, was plötzlich nicht mehr bootet, weil Microsoft sich bei einem Update dazu entschieden, den obsoleten Code für ein Nicht-TPM-Boot zu entfernen. Denn genau darum geht es doch bei solchen Entscheidungen wie jetzt mit dem TPM 2.0 - es wird auf neue Technologien gesetzt und gleichzeitig wird vorbereitet, veraltete Technologien aus dem System zu entfernen.
Klar passiert sowas Schritt für Schritt. Zuerst wird TPM 2.0 in die Systemanforderungen aufgenommen, dann wird der Nicht-TPM-Bootcode irgendwann nicht mehr weiter gepflegt+getestet und irgendwann wird er komplett entfernt.

Wer nun unbedingt meint, dass das bloß eine Laune von Microsoft ist um mal wieder ihre User zu ärgern und dass es nun darum geht, zurückzutricksen, der soll das meinetwegen tun. Der soll dann aber nicht jammern, wenn vielleicht von einem auf den anderen Tag gar nichts mehr geht.
[re:1] rallef am 30.09. 20:55
+ -
@Tschramme86: Das eine schließt das andere ja nicht aus... Wobei du ziemlich schnell merkst, dass das System nicht bootet, während du möglicherweise lange nicht merkst, dass du von Updates abgeschnitten bist. Weshalb letzteres potentiell gefährlicher ist.
[o7] cs1005 am 29.09. 22:20
+1 -1
verwirt das nicht viele nutzer (unerfahrene) die windows 11 installieren wollen, und dann das hin und her durcheinander bringen? erst warnt man vor einer installation, und dann kommt so eine Anleitung?
[o8] kingstyler001 am 30.09. 00:01
+ -
Die Prüfung der Festplattengröße muss man nicht ausschalten wenn man das OS in einer VM benutzt. Ist unnötig. Einfach ne dynamische virtuelle Festplatte nehmen. Die kann 2 Terabyte groß sein, selbst wenn die richtige Festplatte nicht diese Größe besitzt. Und das OS nimmt nur den Speicher, den es braucht. Und die Prüfung bei einem Hostsystem ist schon irgendwie ok. Man soll ja wissen ob man genügend Platz für das OS hat.
[o9] Sentinel-_-EU am 30.09. 08:43
+ -2
Das Thema wurde zwar schon kurz angerissen, aber selbst wenn die Gamer einen geringeren Anteil bei den Computernutzern haben sollten, werden sie dennoch hart getroffen.

Nicht-Gamer scheinen auch wenig Wissen darüber zu haben, wie es in einem Gamer-PC wirklich aussieht.

Die heutigen Spiele benötigen eine Menge von Gigabytes an Speicherplatz. Ein Download - bspw. COD BO:CW - dauert selbst mit einem 100er Vectoring Anschluss noch ziemlich lange.

Es hat aber nicht jeder solch eine Geschwindigkeit zur Verfügung. Es kann also Tage dauern, bis ein Gamer einen PC wieder so aufgesetzt hat, wie er ihn für seine Zwecke benötigt.

Hinzu kommt noch, dass manche Gamer-PC's enorm viel Geld gekostet haben um den Wünschen seiner Besitzer zu entsprechen.

Die Hardwäre ändern, nur wei Microsoft das will?

Auch gibt es Nutzer, die aktivieren der Kompatibilität oder der Einfachheit halber die Legacy-Funktionen ihrer Hauptplatine. Solch ein PC müsste dann also auch neu aufgesetzt werden, weil die Festplatten MBR statt GPT formatiert sind.

Bedeutet: Selbst wenn die Hardwäre den Erfordernissen entspricht, ist es für einen Gamer mega ärgerlich.

Stundenlange Downloads und der Verzicht, die geliebten Spiele spielen zu können sind die Folge.

Das Verhalten Microsofts ist in jedem Fall das Ausnutzen einer (Quasi) Monopolstellung.

Rein rechtlich kommt das Verhalten von Microsoft auch einer Erpressung bzw. einer Nötigung gleich.

Machst Du dies oder sell oder jenes nicht, darfst Du nicht teilhaben. Sowas geht gar nicht.

Das Verhalten Microsofts kann man ohne weiteres mit einem Drängler im Straßenverkehr vergleichen.

Solch ein Drängler NÖTIGT andere Verkehrsteilnehmer zu Aktionen, welche diese nicht wollen.

Deswegen stellt sich auch die Frage: Wieso ist es Microsoft straflos erlaubt, ein derartig erpresserisches Verhalten an den Tag zu legen?

Würden andere sich so verhalten, gäbe es sofort Untersuchungen.

Abgesehen von den Gamern, kämen aber auch auf Unternehmen enorme Kosten zu, wenn die komplette Hardware des Unternehmens ausgewechselt werden muss.

Bleibt zu hoffen, dass die EU sich noch einschaltet, wie sie es damals im Fall des Internet-Explorers auch getan hat.
[re:1] bobbele66 am 30.09. 11:23
+1 -1
@Sentinel-_-EU: Warum sollte sich da die EU einschalten? Niemand wird gezwungen, Windows 11 zu installieren. Und in der Technik ist es überall so, dass Technik stets weiter entwickelt wird, ob das bei Mobiltelefonen, TV, Autos usw. ist. Ich kann z. B. mit einem alten Android Handy auch vieles nicht mehr machen, weil die alte Android Version nicht mehr unterstützt wird und Samsung oder wer auch immer keine Updates mehr anbietet.
[re:1] Sentinel-_-EU am 01.10. 11:14
+ -1
@bobbele66:

Wäre ich ein Lehrer würde ich jetzt sagen: Setzen 6 - Thema verfehlt.

@@ Niemand wird gezwungen, Windows 11 zu installieren.

Es ist mir neu, dass Spiele wie COD, Battlefield oder, oder, oder auf Android laufen.

Nicht gezwungen... Ah Ha... Also wenn Du COD (nicht mobil) auf einem Android-Telefon ans Laufen bekommst, solltest Du den Nobelpreis erhalten.

Ich habe unter anderem auch noch ein Samsung A5 (2016) in Betrieb. Das Teil ist zwar als reine Navigationslösung (Magic Earth) in Betrieb, kann aber auch sonst noch alles, was ein Smartphone können soll.

Bislang wurde keine App verweigert. Also das mal zu dem Thema alt.

Allerdings... Der Vergleich Android VS hinkt sowieso. Das ist so wie der Vergleich eines Kuhfladens mit einem Spiegelei.

Und so ganz nebenbei... Android ist nichts weiter, als ein umfunktioniertes Linux / Unix, also mit Windows überhaupt nicht zu vergleichen.
[re:2] rallef am 30.09. 21:05
+ -
@Sentinel-_-EU: Alda, dann daddelst du halt noch 4 Jahre mit Win10 rum, wenn du willst, es hindert dich doch keiner.

Aber in 4 Jahren ist deine Superduperspezialdaddelkiste bestimmt nicht mehr superduperspezial, sondern bestenfalls noch mieser Mainstream, und wer etwas auf sich hält, so als 5 Sterne-Gamer, hat die Kiste in der Zeit eh schon ein paar mal grundlegend aufgerüstet oder ganz ausgetauscht, natürlich mit dem jeweils neuesten Scheiß. Der natürlich auch Win11 kann.

Merkst du was?

Füße stillhalten, nicht in die Hose machen, alles wird gut.
[re:1] Sentinel-_-EU am 01.10. 11:52
+1 -1
@rallef:

Mal abgesehen davon das ich genügsam bin und keinen HIGH-End PC benötige, der mir bspw. 4K Auflösung uvm. bietet, gilt für mich auch das zeitlose Sprichwort:

Never change a running system !

Warum sollten ich bzw. viele andere Spieler ihr System ändern, wenn es den Vorgaben der Spiele-Entwickler genüge tut.

Mit meinem Eigenbau PC komme ich locker auf 120 FPS. High-End-Kisten sind eh nur was für Nerds. Wer kann es sich schon leisten auf Sight-Seeing-Thour zu gehen, wenn ihm dutzende Zombies am Hintern kleben?

Solange die Spiele ordentlich funktionieren gibt es auch keinen Grund, die Hardware zu ändern. So einfach ist das.

Bei Firmenrechnern kann ich ja noch verstehen, das TPM und Co. eine Rolle spielen.

Doch was soll der Rechner eines Gamers damit? Ein ordentliches Antivirenprogramm und eine etwas kritische Betrachtung der Dinge, bzw. auch die nötige Sensibilisierung dafür etwas nicht zu öffnen, wobei man schon den Gadanken hat das dort ein Schadprogramm versteckt sein könnte, genügt völlig.

Merkst Du jetzt was?

Es gibt definiotiv KEINEN Grund für eine derartige Gängelung. Wie blöde das ist, zeigt doch sowas hier: Ein Fujitsu Esprimo Q556 mit WhyNotWin11 getestet zeigt alles Werte in Grün.

Auch die auf die CPU bezogenen Werte wie die Prozessorkerne sind okay. Einziger roter Punkt ist der Prozessor selbst.

Daran sieht man schon den Blödsinn dieser Aktion.

Und wie schon erwähnt... Als WIN10 beworben wurde, wurde den Nutzern seitens Microsoft quasi versprochen, dass es ein finales Windows sei, es keine weitere Versoinsnummer geben und das Windows nur noch angepasst würde.

Um den Nutzern den Umstieg zu versüßen, konnte eine gültige Win7 Lizenznummer benutzt werden. Da wurden die Nutzer auch schon, mit süßen Bonbons geködert, um sie in eine Richtung zu lenken.

Und jetzt wird es geht es genauso, nur eine Stufe härter.

Die hier gelesenen Argumente für WIN 11 ziehen einfach nicht. Das Ganze hat nur den Charakter von Geldschneiderei.

Es gibt keinerlei Grund, für einen Wechsel der Hardware und diese eklatante Gängelei / Erpressserei seitens Microsoft.
[re:1] Wiesel1000 am 03.10. 09:42
+ -1
@Sentinel-_-EU: Das ist die Politik des Großkapitalismus! PC-Industrie und Microsoft sind sich in der Hinsicht mehr als einig. Ich habe drei alte Fujitsu Esprimo E5731 (wahrscheinlich allesamt ehemalige Leasinggeräte) und bin mit denen super zufrieden, - nichts für Gamer ;-) - . Mein Plan B war in Zeiten des W10 Umstieg-Hypes schon Linux und das wird es auch die nächsten Jahre sein. Ist zwar mit Updates, Software usw umständlicher, aber bei Linux Einsteigerversionen durchaus machbar. Besser als die drei liebgewordenen Oldtimer mitsamt Laptop zu verschrotten :-) .....und nachhaltiger..........
[10] flocke74 am 30.09. 16:53
+ -
Was MS da gemacht hat ist wirklich der falsche Weg.

So richtig abkriegen werden es PC Händler.
Denn wenn nun ein Kunden vor nemhalben Jahr nen PC gekauft hat und kommt dann in den Laden, wie, er Windows 11 installiert haben möchte, der Händler aber sagen muss: "Tut mir leid, auf dem Rechner läuft kein Windows 11", möchte ich nicht wissen was der Kunde für einen Aufstand macht.
Auch jetzt gibt es noch massenweise PCs zu kaufen, auf denen Windows 11 nicht läuft, die aber sehr gute, schnelle Prozessoren und viel RAM haben.
Habe hier selber noch ein Notebook mit nem i7 und 16GB RAM, so wie nen Fujitsu Mini PC mit i5 rund 8GB RAM.
Das kann man niemanden erklären, warum da kein Win11 mehr geht.
Der Kunde wird dann sagen: "Warum hast Du mir vor nem halben Jahre einen Rechner verkauft der nicht zukunftsträchtig ist?"
Was sollte man denn vor nem halben Jahr machen als Händler?
Soll der Händler jetzt sagen werf Deine PC weg und kauf bei mir nen neuen?
Fürs Geschäft wäre es gut, aber fürs Gewissen nicht gut.
Also rät man dem Kunden, das er bis 2025 bei Windows 10 bleiben soll.
Sind immerhin noch 4 Jahre.
[re:1] rallef am 30.09. 21:10
+ -
@flocke74: Vor einem halben Jahr wirst du dir doch hoffentlich etwas halbwegs aktuelles gekauft haben, wo Win11 also drauf laufen wird?

Wenn du dir ein "Vintage" Gerät hast andrehen lassen, dann ist das halt so, am falschen Ende gespart.
[re:1] flocke74 am 30.09. 23:04
+ -
@rallef:
Ich habe mir nichts andrehen lassen und habe auch nicht vor nem halben Jahre nen Rechner gekauft.
Das war ein Beispiel. Und sowas wird's oft geben.

Du bekommst jetzt noch überwiegend Rechner, auf denen Win11 nicht läuft.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren überwiegend man Mac.
[11] JS87 am 30.09. 18:35
+ -1
Wie wärs einfach 'ne neue CPU zu kaufen? Oder man bleibt halt bis 2025 bei Windows 10 und gönnt sich erst dann neue Hardware... Versteh' das Geschrei ehrlich gesagt nicht.
[re:1] Sci666 am 30.09. 19:17
+1 -
@JS87: du weißt schon wie ein PC funktioniert oder.... Einfach neue CPU kaufen. Jane ist klar
[re:2] shemfucu am 05.10. 01:29
+ -
@JS87: ddr5 kommt mit pcie 5.0, usb4, ATX12VO und nvme 2.0. neuer pc ist bestimmt besser
[12] RexB am 30.09. 20:46
+2 -
Hallo!Habe seid 4 Tagen auf meinem Asus GL 752V I7 -8 Jahre alt die "Windows11_InsiderPreview_Client_x64_de-de_22454" installiert...
Funktioniert einwandfrei...Nur sollte man sich das nicht antun,ausser die schönen bunten neuen Ordner gibt es nichts was überzeugen kann!Schon allein die Anordnung in der Taskleiste ist Müll und unübersichtlich...
[re:1] rallef am 30.09. 21:14
+ -1
@RexB: Man muss es nicht mögen, aber wenn man sich einmal dran gewöhnt hat (so war das bei mir jedenfalls bislang immer) will man den "alten Kram" nicht mehr sehen.
[re:1] darkerblue am 02.10. 18:10
+1 -
@rallef: nnne die UI ist in vergleich zu Win10 ein rückschritt. mit unlogischen Entscheidungen seitens MS, startmenü mit den empfohlenen Datein ist der allergrößte Mist überhaupt, und dann noch nicht mal individuell anpassbar,

ich nutze Windows weil ich mich nicht mit Linux-quatsch rumärgen will oder mich nicht von Apfel komplett einschränken möchte. aber wenn das wirklich so weiter geht, werde ich auf Win10 bleiben obwohl meine PC durchaus win11 komatibel sind. einzig die Testinstallation wird erstmal weiter laufen um zu sehen, wie es weitergeht und ob der Mist wirklich so bleibt.
[re:2] blgblade am 03.10. 08:16
+ -
@RexB: in Optionen kannst du doch mit 2 Klicks wieder nach links umstellen und das start menu ist doch ganz hübsch geworden, man blättert ja eh kaum darin rum und tippt direkt den app namen ein
[13] tetrapac am 03.10. 19:01
+ -1
Hier die Gurke ist von 2011 und da läuft win 11 ohne zu mukkeln natürlich installiert man von ner iso und tauscht die appraiserres.dll aus oder wirft die einfach raus aber der nimmt sogar ne appraiser datei wo gar nix drrin ist da wird dann eben nix geprüft und zack wird installiert
[15] shemfucu am 05.10. 01:15
+ -
kann mir jemand erklären wie das mit dem programm geht?
[16] wertzuiop123 am 05.10. 21:36
+ -
Skip TPM Check on Dynamic Update v1 (wmi-based) or v2 (ifeo-based) standalone toggle script for windows 11

Entfernt dies auch den Prozessor-Check? Wenn man MediaCreationTool.bat startet und alles über das MCT macht, kommt am Ende dennoch die Fehlermeldung
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