Bitcoin erlebt neuerlichen Kurseinbruch - den zweiten im September

Witold Pryjda am 21.09.2021 14:26 Uhr
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Man muss wohl nicht extra erwähnen, dass Kryptowährungen und vor allem Bitcoin eine volatile Angelegenheit sind. Das bedeutet große Kursschwankungen und gelegentlich auch Abstürze. Nun war letzteres wieder einmal soweit, Bitcoin ist zwischenzeitlich auf 40.000 Dollar gefallen.

Kryptowährungen unterscheiden sich von klassischen Zahlungseinheiten in vielerlei Hinsicht, eine Besonderheit ist aber deren "nervöses" Verhalten am Markt. Nach einem spektakulären Höhenflug folgt gerne ein ebenso aufsehenerregender Rutsch nach unten. Nun war es wieder einmal bei Bitcoin soweit: Nachdem es in den vergangenen Monaten mehr oder weniger konstant nach oben ging, folgte ein Absturz - der bereits zweite im September.

Laut Coinbase lag Bitcoin am Wochenende noch bei knapp 49.000 Dollar und rutschte am Montag in den Keller. Die bekannteste Kryptowährung der Welt kratzte kurz an der 40.000-Dollar-Marke und stabilisierte sich später bei etwa 43.000 Dollar. Einen ganz ähnlichen Kursrutsch gab es vor zwei Wochen, damals ging es von knapp 53.000 Dollar auf etwa 46.000 Dollar herunter.


Gesamter Finanzmarkt ist nervös

Grund für diesen Kurssturz waren die allgemeinen Entwicklungen: Wie CNBC erläutert, ist Bitcoin vor allem deshalb gefallen, weil die Anleger angesichts des weltweiten Rückgangs der Aktienmärkte begannen, Risiken abzustoßen.

Das stellt auch durchaus eine kleine Trendumkehr dar: Denn lange Zeit gingen viele Finanzexperten und Anleger davon aus, dass sich Bitcoin als langfristige und sichere Wertanlage eignet, da Kryptowährungen nicht oder nur indirekt an die klassischen Wertpapier- und Risiko-Anlageformen gebunden sind.

Die jüngsten Kursbewegungen zeigen aber, dass das nicht der Fall ist und man Bitcoin nicht mehr als abgekoppelte Anlageform betrachten kann. Einigkeit herrscht hierzu aber nicht: Unter den Finanzexperten gibt es freilich nach wie vor Diskussionen, welche Rolle Bitcoin auf den klassischen Märkten spielt und in welcher Beziehung es zu Aktien und Co. steht.

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