Microsoft & andere Konzerne stecken Mio. in Bill Gates' Energieprojekt

Roland Quandt, 20.09.2021 15:59 Uhr 10 Kommentare
Microsoft, die Fluglinie American Airlines und der Autokonzern General Motors sowie einige andere amerikanische Großkonzerne haben sich einem von Bill Gates gegründeten Projekt angeschlossen, das neue Energiequellen finden und erschließen soll, die die Umwelt schonen. Wie das von Microsoft-Gründer Gates ins Leben gerufene "Breakthrough Energy"-Programm heute bekanntgab, hat man mit dem Softwarekonzern Microsoft, American Airlines und General Motors drei wichtige neue Partner gewonnen. Die Großkonzerne sollen Geld besteuern, um die Forschung rund um Technologien voranzubringen, die neue Energiequellen zugänglich machen können.

Gates & Co: Mit neuer Technik zu Null Emmissionen

Ziel des Programms ist es, mit Regierungen, Philantropisten und Privatunternehmen Geld einzusammeln, mit dem man die Kosten für "saubere" Energiequellen und Technologien drücken will. Letzlich soll so der weltweite Ausstoß von Emissionen bis 2050 auf die berühmte Netto-Null gebracht werden.

Neben den drei genannten Firmen haben sich auch die Bank of America, der Metallkonzern ArcelorMittal und der Finanzgigant Black Rock dem Projekt angeschlossen. American Airlines steckt nach eigenen Angaben zunächst 100 Millionen Dollar in das Projekt. Anfangs geht es dabei um vier Kernthemen, darunter die Entfernung von Kohlenstoffdioxid aus der Luft, "grüner" Wasserstoff, die langfristige Speicherung von Energie und "nachhaltige" Treibstoffe für Flugzeuge.

Gates hatte das Projekt vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um den von vielen Wirtschaftsvertretern bevorzugten Weg einzuschlagen, sich mit Hilfe von Forschung und Entwicklung unter Unterstützung der Wirtschaft in Richtung reduzierter Emissionen vorzuarbeiten. Dabei geht es natürlich auch darum, möglichst wenig finanzielle Verluste zu riskieren, sondern wenn möglich auch noch mit neuen Technologien zur Senkung der Emissionen Geld zu verdienen.
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