LG stellt Monster-TV mit 325 Zoll vor, der 1,7 Millionen Dollar kostet

Witold Pryjda am 16.09.2021 13:54 Uhr
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Es gibt TVs, Heimkinos und es gibt das, was LG nun vorgestellt hat, nämlich das Direct View LED Extreme Home Cinema Display. Um dieses TV-Monstrum zu beschreiben, muss man Superlative zücken. Auch beim Preis, denn das Riesen-Display kostet bis zu 1,7 Millionen Dollar.

Der koreanische Hersteller LG konzentriert sich seit geraumer Zeit auf die Display-Sparte und verkauft auch sehr erfolgreich seine Fernseher. Das nun vorgestellte Direct View LED Extreme Home Cinema Display ist allerdings nichts, was Normalsterbliche je zu sehen bekommen werden oder gar sich leisten können - vom Platz dafür mal ganz abgesehen. Denn das 325 Zoll messende Riesen-Display ist wohl etwas, was man allenfalls auf einer Messe wie der (dieses Jahr ausgefallenen) IFA in Berlin zu sehen bekäme.

Allerdings gibt es ein derartiges Display auch in kleinerer Ausführung, 108 Zoll sind das Minimum. Die TVs sind in diesem Fall zwar groß, bringen aber nur eine laut LG "2K Full HD"-Auflösung mit, was letztlich nichts anderes als normales 1080p ist. 4K Ultra HD gibt es bei einer Größe von 163 Zoll, die 325 Zoll-Geräte bringen 8K mit.

LG Direct View LED Extreme Home Cinema Display
Das Topmodell mit 325 Zoll

Die "kleineren" TVs gibt es auch in besonders breiten Stretch-Varianten mit einem Seitenverhältnis von 32:9, diese haben eine Auflösung von 3840 x 1080 Pixel (196 Zoll) sowie 7680 x 2160 Pixel (294 Zoll).

LG Direct View LED Extreme Home Cinema Display

Eine Tonne schwer

Die Daten des 325-Zoll-Monsters sind auch in anderer Hinsicht beeindruckend, denn laut LG kostet das das Gerät 1,7 Millionen Dollar und bringt fast eine Tonne auf die Waage, genauer gesagt sind es rund 2222 Pfund, also in etwa 1000 Kilogramm. Die Wand, die das Monster aufnimmt muss dabei mindestens 7,20 Meter breit und 4,05 Meter hoch sein, um den Fernseher überhaupt unterzubekommen.

Als Bildschirmtechnologie kommen hier separate LED-Einheiten zum Einsatz. Deren Vorteil ist, dass die einzelnen Pixel komplett abgeschaltet werden können, was im Vergleich zu OLED-Geräten bessere Schwarzwerte ermöglicht und auch die Gefahr von Einbrenneffekten ausschaltet. Dabei kann man diese aber nicht zwangsläufig als MicroLEDs bezeichnen, denn die Pixelabstände betragen 0,9 Millimeter, 1,2 Millimeter und 1,5 Millimeter - streng genommen können also nur die ersten als MicroLED bezeichnet werden, also jene mit 0,9 Millimetern.

Übrigens sollten sich die Käufer des größten Modells auf eine hohe Stromrechnung gefasst machen, denn das 325 Zoll große Modell kommt auf eine Leistung von satten 16.560 Watt - die kompletten Spezifikationen gibt es in einem PDF.
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