WhatsApp-Update: Sprachnachricht in Text umwandeln wird Teil der App

John Woll am 13.09.2021 17:30 Uhr
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Sprachnachrichten in Text umzuwandeln war bei WhatsApp bisher nur mit Umweg über externe Apps möglich. Jetzt zeigt sich aber, dass sich die Entwickler darauf vorbereiten, genau diese Funktion direkt in den Messenger zu integrieren. Allerdings: iOS kommt zuerst dran.

Speech-to-Text wird Teil von WhatsApp

Ob man nun einfach keine Zeit hat, sich einer ausufernden Sprachnachricht zu widmen oder prinzipiell das gesprochene Format ablehnt: Es kann gute Gründe geben, sich eine möglichst reibungsfreie Übertragung von Audio in Text bei einem Messenger zu wünschen. Bei WhatsApp war man für die Funktion bisher auf externe Hilfe angewiesen - wir hatten euch unter "Tipps für WhatsApp: Sprachnachrichten einfach in Text umwandeln" schon die entsprechende Anleitung geliefert. Jetzt gibt es aber aus dem Entwicklerumfeld Anzeichen, dass Speech-to-Text bald fester Teil des grünen Messengers wird.

WaBetaInfo: Speech-to-Text wird Teil von WhatsApp
Sprachnachrichten gehen an Apple...


WaBetaInfo: Speech-to-Text wird Teil von WhatsApp
...und werden lokal gespeichert

Wie so oft, ist es WaBetaInfo, die ein genaues Licht auf die entsprechenden Bemühungen hinter den Kulissen werfen. Beim genauen Blick auf den Code der aktuellen Testversionen zeigt sich demnach: "WhatsApp arbeitet an der Transkription von Sprachnachrichten". Vorerst zeigen sich hier nur in der iOS-Version der App entsprechende Ansätze. Der Grund: Die Sprachnachrichten werden nicht an die Server von WhatsApp oder Facebook gesendet, sondern die Transkription wird von Apple bereitgestellt.

Will man die Funktion nutzen, gibt WhatsApp eine entsprechende Erlaubnis-Aufforderung aus, die auf die Übertragung der Daten an Apple hinweist. Apple selbst nutzt die Daten nach eigener Aussage anonymisiert, um die Technologie weiter zu verbessern, will aber bei der Bereitstellung des Service keine personenbezogenen Daten erfassen. Wurde eine Sprachnachricht einmal in Text übertragen, wird dieses Ergebnis für erneute Abfragen in der lokalen WhatsApp-Datenbank abgelegt.

Android ganz anders

Die Art, wie WhatsApp die Funktion umsetzt, bringt auch mit sich, dass man für Android einen eigenen Lösungsweg gehen muss. Aktuell gibt es in den Testversionen laut WaBetaInfo aber noch keine Bewegung. Da sich die Entwickler in der Vergangenheit immer sehr darum bemüht haben, sowohl iOS als auch die Android-Version mit ähnlichen Features auszustatten, dürfte es auch bald erste Neuigkeiten geben.

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