Windows 11 auf M1-Macs? - Microsoft weicht einer Festlegung aus

Christian Kahle am 13.09.2021 08:22 Uhr
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Da die Diskussion um die Zusammarbeit des neuen Microsoft-Be­triebs­sys­tems Windows 11 mit diverser Hardware ohnehin im Gange ist, lässt sich auch das Fass mit den neuen Apple-Systemen aufmachen - und hier wird es dann maximal ungenau.

Windows 11 steht in den vorliegenden Preview-Versionen auch in einer Variante für ARM-basierte Systeme zur Verfügung. Laut den offiziellen Angaben aus Redmond wird für dessen Einsatz mindestens ein Qualcomm Snapdragon 850 oder eben ein besserer Chip benötigt. Angesichts dessen, dass aber Apples M1 der inzwischen am weitesten verbreitete ARM-Prozessor in Notebooks und Desktop-PCs ist, war klar, dass Microsoft sich hier auch positionieren muss.

Auf eine entsprechende Anfrage des britischen Magazins The Register schaffte ein Sprecher des Software-Konzerns es allerdings, sich so gut es eben geht nicht festzulegen. Der Betrieb von Windows 11 auf Apples M1-Chips sei "kein unterstütztes Szenario", hieß es. Das kann alles und nichts heißen. Die wahrscheinlich beste Interpretation lautet: Microsoft tut garantiert nichts dafür, dass es funktioniert, wird es aber auch nicht mit irgendwelchen Tricks verhindern.

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Virtualisierung geht

Wenn es also ein entsprechendes Interesse seitens der Nutzer gibt, spricht nichts dagegen, Windows 11 mit einigen zusätzlichen Codes im Unterbau auf den M1 zu bringen. Und genau dies wird beispielsweise von der Virtualisierungs-Software Parallels Desktop 17 bereits getan. Die Insider Builds ließen sich hier bereits installieren, dann gab es Probleme, die mit dem jüngsten Update auf Parallels Desktop 17.0.1 aber wieder behoben worden sein sollen. Der Hersteller kümmert sich also bereits aktiv darum, Windows 11 zumindest in einer virtualisierten Umgebung lauffähig zu bekommen.

Allerdings gibt es bisher keinen Ansatz für eine native Boot-Situation. Bisher gab es immer einen festen Stamm an Nutzern, die auf ihrem Mac Windows zumindest als Zweitsystem installierten und dafür Dual-Boot-Optionen nutzten. Ob diese in absehbarer Zeit die Möglichkeit bekommen, beim Start ihres Rechners zwischen MacOS und Windows 11 zu wählen, kann also noch nicht gesagt werden.

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