Corona-Wirrwarr: Microsoft gibt Pläne für Rückkehr ins Büro auf

Roland Quandt am 09.09.2021 20:03 Uhr
Microsoft gibt sämtliche jüngst aufgelegten Pläne für die Rückkehr seiner Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze im Hauptquartier in Redmond bei Seattle auf. Hintergrund sind die inzwischen wieder stark steigenden Infektionszahlen durch das Coronavirus in den USA.

Wie Microsoft heute mitteilte, hat sich das Unternehmen dagegen entschieden, die Pläne für eine schrittweise Rückkehr der Mitarbeiter an die Arbeitsplätze in Redmond und an diversen anderen Standorten vorerst auf unbestimmte Zeit auf Eis zu legen. Eigentlich hatte man im August angekündigt, ab dem 4. Oktober allmählich wieder normalen Büroalltag einkehren zu lassen.

Mehrfach verschoben, jetzt legt sich Microsoft nicht mehr fest

Nachdem der Softwarekonzern die ursprünglich geplante Rückkehr der Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze bereits von September auf Anfang Oktober verschoben hatte, verzichtet man jetzt vollständig darauf, sich auf mögliche Termine festzulegen. Stattdessen will Microsoft sich bei sinkenden Zahlen relativ kurzfristig erneut zu dem Thema entscheiden.

Man werde die Mitarbeiter grundsätzlich 30 Tage vor dem eventuellen Termin informieren, so der Konzern in einer Mitteilung. Aber eben erst dann, wenn es wirklich soweit ist. Beobachter gehen davon aus, dass es nicht vor dem nächsten Jahr dazu kommt, dass die Microsoft-Angestellten wieder an ihre gewohnten Arbeitsplätze in Redmond und an anderen US-Standorten des Unternehmens tätig sind.

Microsoft will sich nach eigenen Angaben nach den Vorgaben der Gesundheitsbehörden richten, um dann zu entscheiden, ob die Büroarbeit für die Arbeitnehmer wieder risikoarm möglich ist. Das Unternehmen hatte ursprünglich vor, bei der Wiedereröffnung seiner Büros grundsätzlich einen Impfnachweis von allen Mitarbeitern, Gästen und Vertragsarbeitern zu verlangen.

Mit dem Verzicht auf einen neuen Termin für die erneute Öffnung der Büros für die Mitarbeiter schließt sich Microsoft einer großen Zahl von anderen US-Firmen aus dem Technologiesektor an. Apple und Amazon hatten jeweils im letzten Monat verkündet, dass sie frühestens im Januar 2022 wieder eine schrittweise und teilweise begrenzte Rückkehr an die gewohnten Arbeitsplätze in den jeweiligen Firmenbüros einleiten werden.

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