Tesla: Überraschend wenige Käufer buchen Full Self-Driving-Modus

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[o1] Frankenheimer am 01.09. 15:30
+2 -
Ist das verwunderlich?

- FSD ist zu teuer, sowohl hier als auch in den USA
- FSD ist hierzulande (derzeit) unnötig, die einzige Unterscheidung zum EAP liegt in der Ampel/Stoppfunktion
- FSD HW Upgrade Service für Model 3 Fahrer derzeit uninteressant, es ist neuste HW3 verbaut und bevor HW4 mal kommt kann man das Fahrzeug in Dänemark verkaufen und sich mit geringem Wertverlust neu kaufen
- EAP ist größte Konkurrenz im eigenen Haus
- Die Daumenschrauben der EU (mal USA jetzt außen vor) sind so eng, dass selbst seit jahren genutze Features hier nicht nutzbar sind, ich senke da an automatischen Spurwechsel, Herbeirufen
- FSD als Komplettpreis ist insbesondere für Dienstfahrzeuge uninteressant, und das Abo Modell ist noch viel zu frisch als das man daraus jetzt schon belastbare Zahlen ableiten könnte.
[o2] pcfan am 01.09. 16:17
+1 -
Mal abgesehen vonnden 10 000 € Extra. 200 Dollar im Monat sind auch sehr saftig. Und in vielen Ländern darf man das maximal teilweise nutzen.
[re:1] rallef am 01.09. 23:56
+ -
@pcfan: In dem Zusammenhang finde ich die zitierten 11% sogar ziemlich viel.

Aber es gibt ja auch bei anderen Marken die Fanboys, die unbedingt die "Vollausstattung" brauchen.
[o3] Planlos am 01.09. 16:41
+4 -3
Tesla ist mehr Schein als sein. Qualitätsprobleme und teurer Elektroschrott.
Und wer einen Tesla kauft ist ähnlich wie die grosse Gruppe einiger Apple-User: eine Sekte die einen Hype um nichts generiert.
Es wird aber nicht mehr lange dauern, dann wird Tesla von China, Japan und Europa gnadenlos überflügelt. Die traditionellen Autofirmen mögen etwas langsam reagieren, aber wenn sie in die pushen kommen, sieht Tesla alt aus.
Das einzige was man Tesla zu gute halten kann, das ie eine Trendwende angestossen haben. Das wars dann aber auch schon.
[re:1] HeavyM am 01.09. 20:47
+1 -
@Planlos: Elon Musk ist einfach ein Visionär und einer der wenigen Menschen, die die Menscheit voranbringen. Wer sich einen Tesla kauft hat wahrscheinlich auch genug Geld aber 200 Euro im Monat fix ist schon ne Menge. Das ist einfach völlig unproportional wenn man bedenkt, das der optimale Tesla Fahrer seinen Strom selbst produziert und das teuerste dann tatsächlich die Servicekosten sind.Ein abbezahltes Haus mit Solar kostet dann im Monat mit allen Unkosten 300 Euro maximal. Und das Auto 200 im Monat. Man merke worauf ich hinaus will...
[re:2] Frankenheimer am 02.09. 08:05
+ -
@Planlos: ich glaube du lebst da in einer verzerrten Wahrnehmung. Die größten Mehrwerte generiert ein Hersteller derzeit in der Kontrolle/Entwicklung von Akkutechnologie und AI. Beides findet man meilenweit nicht bei Firmen wie Volkswagen oder BMW. Den Rest, also der klassische Autobau, ist alles nur eine Frage des Geldes das man ausgeben will. Die aktuellen Tesla Modelle aus China stehen der gleichteuren Konkurrenz aus Europa in nichts nach, sie kommen aus neusten Fertigungs und Lackierhallen.

Japan beispielsweise hat die E-Wende gnadenlos verschlafen, wollte uns, obwohl damals ganz vorne mit dabei, lange verkaufen das Wasserstoff oder Hybrid die Lösung im PKW ist. Zudem viel zu lange auf den falschen Zelltyp gesetzt. Die müssen erstmal ihre Hausaufgaben machen.

Deutschland fehlt derzeit das Wissen um eine eigene Zellfertigung + Design noch können sie sich groß im Bereich Softwareentwicklung punkten. Sie können nur darauf hoffen dass ein OS wie das Android-basierte im Polestar auch im BMW/Audi/VW genutzt werden kann.

Der einzige Punkt in dem ich dir Recht gebe ist China, wir werden in den nächsten Jahren Autos erleben die auf dem Qualitätsniveau eines Golf sind aber 30% weniger kosten und zudem bessere Software haben.
[re:1] Planlos am 02.09. 12:46
+ -
@Frankenheimer: Das stimmt so nicht ganz. Unter den eAutos ist Tesla am teuersten.
Und wenn das mit der Qualität stimmt, dann werden die chinesischen eAutobauer demnächst den Weltmarkt überrollen.
Was Tesla von anderen Autobauern unterscheidet: Tesla produziert komplett alles selber, während die anderen Autobauer auf Zulieferer setzen. Das wird sich aber auch ändern.
Ich werde mir, wenn überhaupt, nur ein emobil von einem Europäer kaufen. Wenn Service und Ersatzteilversorgung genau so sind wie bei den Chinarollern, dann gute Nacht.
[o4] DRMfan^^ am 01.09. 16:55
+ -4
Am schlimmsten finde ich, dass mit den Teslas Überwacherungskameras permanent legal auch deutschen Straßen sind. Die dürften so gar keine Zulassung bekommen.
[o5] FuzzyLogic am 01.09. 17:12
+1 -
Überrascht mich nicht wirklich. Ich glaube aber nicht dass es per se ab zu hohen Preis liegt, sondern am eher geringen Zusatznutzen der dem aktuell noch gegenübersteht. Man kann aber getrost davon ausgehen, dass das nicht nur bei Tesla das Geschäftsmodell der Zukunft ist. Das Auto ist quasi nur noch die Plattform über die man per Softwarefeatures und Abos das Geld verdient. Von daher schließe ich mich der Aussage nicht an, dass die Buchungsquote hier heute schon eine große Bedeutung für Tesla hat. Jeder der es heute bucht -und das sind bei 10% immerhin noch einige zehntausende- ist erstmal ein zusätzlicher Pilot der die KI trainiert. Wenn FSD erstmal seinen entsprechenden Reifegrad erreicht hat, kann man davon ausgehen dass es viele Leute nutzen werden.
[re:1] Planlos am 01.09. 23:35
+ -
@FuzzyLogic: 100% autonomes fahren wird es erst geben, wenn das selber fahren strikt unterbunden wird und auch die Infrastruktur darauf ausgelegt ist - sprich - Verkehrsleitsysteme bis runter auf den letzten Feldweg. Also nicht nur die Autos müsen elehtrifiziert und digitalisiert werden, sondern auch die Strassen.
Und eine grosse Frage ist noch ganz und gar offen: was pasiert eigentlich wenn dieses System einmal gehackt wird und alles stehen bleibt oder absichtlich Unfälle verursacht werden? Solche Ziele sind ja bereits heute schon erfolgreiche Ziele für Cyberangriffe.
[re:1] Frankenheimer am 02.09. 08:18
+ -
@Planlos: nein, es bedarf keiner Verkehrsleitsysteme um autonomes Fahren zu ermöglichen. Sondern leistungsfähige und lernfähige KI. Sie können sich, um beim Beispiel hier im Topic "Tesla" bereits heute in der FSD Beta im Auto sitzen und sich an einen x-beliebigen Punkt in einem Wohngebiet fahren lassen. Selbst durch San Francisco fährt so ein Ding inzwischen selbstständig ohne das jemand irgendwelche Leitsysteme aufgebaut hat.

Was lange bleiben wird ist eine Art "Backup-Mensch" der zwar nur noch hin und wieder eingreift wenn das Fahrzeug mal vor einer neuen Aufgabe steht dass die KI bislang nicht kannt (z.B. weil man durch ein Hindernis auf eine Gegenspur ausweichen muss o.Ä.), aber das ist ja ein überschaubarer Aufwand.

Die Frage der Haftung wird weiterhin lange am Fahrer bzw. Besitzer des Fahrzeugs haften bleiben, aber sobald sich auch nur geringfügige Statistik ergibt, dass ein autonomes System sicherer fährt als der Mensch (Stichwort Müdigkeit/Alkohol/Ablenkung usw.) dann wird sich durch Prämien recht schnell entwickeln wer viel und wer wenig zahlt.

Das Thema Hacking sehe ich entspannt. Es gibt sicherlich software-mechanismen die bei jedem Auto-Boot-Vorgang erkennen ob an der Software Veränderungen vorgenommen wurden (Hash - Werte o.Ä.) und man könnte auch hingehen und fremde Verbindungen während der Fahrt kappen wenn es hart auf hart kommt. Die autonomen Systeme wollen ja primär erst nach Ende der Fahrt mit "der Cloud" telefonieren bzw. erhalten ihre Intelligenz ja nicht während der Fahrt sondern als Firmware.
[re:1] Planlos am 02.09. 12:51
+ -
@Frankenheimer: Die autonomen Fahrsysteme sind digital genauso sicher oder unssicher wie andere Systeme auch. Erst recht wenn sie mit dem Netzt Verbindung aufnehmen. Ist nur eine Frage der Zeit bis das passiert.
Und das man die Sicherheitsvorrichtungen von Tesla mit einfachsten Mitteln aushebeln kann wurde ja nun schon mehr als einmal bewiesen.
Genauo wie bisher jede Wegfahrsperre überwunden wurde.
[o6] Screenzocker13 am 01.09. 23:09
+2 -
Brauch ich alles nicht. Will nur ein E-Auto. Sonst nix. So Level Golf 4, alles manuell, hauptsach ne E-Maschine drunter.
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