Zotac bringt neue lüfterlose Mini-PCs mit Thunderbolt 4 & Xe-Grafik

Roland Quandt, 23.08.2021 15:46 Uhr 7 Kommentare
Der Mini-PC-Spezialist Zotac bringt die ZBox CI600 nano-Serie in Kürze mit den aktuellen Intel Core-Prozessoren der 11. Generation auf den Markt. Die lüfterlosen Kleinst-PCs bieten erstmals auch Unterstützung für Thunderbolt 4 und somit auch für externe GPUs. Die Zotac ZBox CI-Serie erhält ihr jüngstes Update in Form von neuen Prozessoren und der Einführung von Thunderbolt 4. FanlessTech hat auf der Website von Zotac die neuen Geräte bereits ausfindig gemacht. Konkret sind drei Varianten mit Intel Core i3-, i5- und i7-CPUs im Anmarsch, die allesamt vollkommen ohne bewegliche Teile in Form eines aktiven Lüfters daherkommen.

Zotac ZBox Nano CI665

Zotac plant mit der ZBox CI625 ein Basismodell mit Intel Core i3-1115G4-CPU, also einem zweikernigen Chip mit einem Basistakt von 1,7 Gigahertz und maximal bis zu 4,1 GHz Boost-Takt. Wer mehr Leistung sucht, kann das Modell CI645 mit Intel Core i5-1135G7 wählen, das mit vier Kernen einen Basistakt von 2,4 GHz und einen Turbotakt von bis zu 4,2 GHz bietet.

Reichlich lüfterlose Power dank Intel Core i7-1165G7

Als Topmodell hält die Variante CI665 Einzug, die mit ihrem Intel Core i7-1165G7 einen Basistakt von 2,8 GHz liefert und per Turboboost bis zu 4,7 GHz erreicht. In allen Fällen handelt es sich um die aktuellen "Tiger Lake-U"-SoCs, die mit bis zu 28 Watt Verlustleistung arbeiten, HyperThreading bieten und im 10-Nanometer-Maßstab gefertigt werden.

Zotac verbaut die aktuellen Chips, die auch in Geräten wie dem Surface Pro 7+ stecken, in einem lüfterlosen Gehäuse, das etwas größer ist als bei aktiv gekühlten Systemen wie den Intel NUCs. Dadurch bleibt genug Raum, um die Komponenten ausreichend zu kühlen, ohne dafür aktive Komponenten zu benötigen. Sind sind dadurch zwar etwas weniger kompakt, arbeiten aber eben vollkommen lautlos.

Intel Xe-GPU ist Teil des SoC

Bei der neuen Generation der ZBox CI nano-Serie ist teilweise bereits eine Intel Xe Grafikeinheit enthalten, die bekanntermaßen deutlich mehr Performance bietet als zuvor. Neben den Barebone-Varianten dürften die neuen Mini-Rechner von Zotac auch in vorkonfigurierten Versionen Einzug halten. Es sind dabei bis zu 64 GB DDR4-3200-RAM möglich, eine 2,5-Zoll-SSD oder -Festplatte und eine per PCIe x4 angebundene M.2-SSD.

Die Portauswahl fällt relativ breit aus: Zotac verpasst den Geräten zwei Gigabit-Ethernet-Ports, einen HDMI-2.0- und einen DisplayPort-1.4-Anschluss sowie einen USB-C-Anschluss mit Thunderbolt-4-Support, vier USB-3.1-Ports von voller Größe und einen einfachen USB-2.0-Port, getrennte Audio-Aus- und -Eingänge sowie einen SD-Kartenleser. Für besseren WLAN-Empfang kann eine externe Antenne angeschlossen werden. Bluetooth 5 und WiFi 5 werden unterstützt.

Wann und zu welchen Preisen die neue Zotac ZBox CI nano-Serie mit den aktualisierten CPUs auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist derzeit noch unklar.
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