Werbung in WhatsApp: KI soll verschlüsselte Nachrichten analysieren

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[o1] dpazra am 05.08. 12:55
+5 -
Kein Grund zur Beunruhigung. Ein Kettenbrief mit Opt-Out sowohl gegen Werbung als auch gegen Analyse der eigenen Nachrichten durch KI sollte zeitnah im Umlauf sein.

Kappa
[o2] pcfan am 05.08. 12:58
+4 -
NEIN. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
[o3] gettin am 05.08. 13:03
+1 -1
Whatsapp verdient nunmal Geld mit Daten.
Verschlüsselung ist nicht gleich Verschlüsselung und das was Whatsapp "Verschlüsselung" nennt, dient mehr der Marketingabteilung.

Alternativen wie TELEGRAM sind nicht nur vom Funktionsumfang besser, sondern auch sicherer, wenn man sich näher damit beschäftigt und sich die Nutzungsbedingungen durchliest.

Whatsapp ist leider in Deutschland NOCH relativ weit verbreitet. Andere Länder wie die USA nutzen den Dienst nur noch zu 25 % und sind schon auf Alterniven ausgewichen.
[re:1] RegularReader am 05.08. 13:29
+5 -1
@gettin: Generell richtig, nur ist Telegram das schlechteste Beispiel für eine gute Alternative. Hier findet standardmäßig nämlich gar keine E2E-Verschlüsselung statt.
Ich würde hier eher vorrangig Signal oder Threema nennen.
[re:1] gettin am 06.08. 02:02
+ -
@RegularReader: Telegram ist standardmäßig verschlüsselt. Eine e2r Verschlüsselung brauchen wohl die wenigsten. Und wenn die jemand will kann er sie ja aktivieren.

Das als Beispiel zu nehmen, weshalb etwas weniger sicher sein soll, ist etwas seltsam.
[re:1] RegularReader am 06.08. 14:34
+ -1
@gettin: Telegram sagt, dass sie die Daten auf dem Server verschlüsselt speichern.
1) Nicht überprüfbar, da Serverkomponente kein OpenSource.
2) Telegram hat den Schlüssel und kann die Nachrichten auf dem Server lesen, die nicht E2E (Geheimer Chat oder wie sie das nennen) sind.

Der Großteil wird einfach den Standard nutzen, also nicht die optionalen E2E-verschlüsselten "geheimen Chats".
Im Gegensatz zu WhatsApp muss sich Telegram also nicht mal die Mühe machen, Inhalte aus verschlüsselten Chats zu extrahieren, weil sie diese auf ihren Servern einfach so durchforsten können.
[re:2] MrKlein am 05.08. 13:55
+ -2
@gettin: aha und woher nimmst du die Erkenntnis, dass die Verschlüsselung von WA nur Marketing ist? Es gibt bis heute keinen bestätigten Fall, dass WA oder irgendwelche Behörden die Daten unterwegs ausgelesen hätten. Wenn dann werden die Endgeräte infiziert oder beschlagnahmt.
Und Telegram als sicherer zu bezeichnen ist ja wohl der größte Witz :D Keine E2E default und die eingebaute Verschlüsselung selbst programmiert und nichts bestehendes genutzt, davon rät jeder Experte ab. Dazu betrieben vom russischen Facebook Klon. Also wenn dann Signal oder noch Threema als Ersatz, aber sicher nicht Telegram^^
[re:1] gettin am 06.08. 02:04
+1 -1
@MrKlein: so ein Unsinn. Gibt etliche artikel dazu auch auf winfuture
[re:1] MrKlein am 06.08. 16:40
+ -1
@gettin: Das stimmt einfach nicht. Zeig mir auch nur einen Artikel, in dem die VERSCHLÜSSELUNG!! von Whatsapp geknackt wurde oder unwirksam war. Es wird immer das Endgerät gehackt oder ausgelsen, aber nie die Verschlüsselung selbst. Wenn man Zugriff auf das Endgerät hat, hat man eh verloren. Aber dafür kann Whatsapp nichts, das gilt genauso für jeden anderen Messenger. Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem Artikel, wo das BKA WhatsApp Web genutzt hat. Dazu braucht man 1. Zugriff aufs Endgerät, 2. das Entsperrmuster/Pin und 3. kann ich das am Handy sehen, welche PCs alle verbunden sind/waren und 4. merkt man das relativ schnell, falls man selbst WhatsApp Web nutzt, da nur eine gleichzeitige Session möglich ist.
[o4] Schnoog am 05.08. 13:13
+6 -
"Um aus verschlüsselten Chats Informationen zu sammeln, will Facebook eine künstliche Intelligenz einsetzen" wieso bekomme ich bei diesem Text gänsegaut wenn ich das lese???
[re:1] pcfan am 05.08. 13:46
+2 -
@Schnoog: Weil du einen gesunden Menschenverstand besitzt?
[o5] felix111984 am 05.08. 13:25
+2 -
Wie immer es gibt nen riesen Aufschrei "dann wechsel ich", "WhatsApp werden die Nutzer davonlaufen", "Dann deinstalliere ich WhatsApp sofort" und so weiter.
Dann kommt die Änderung und alles bleibt beim Alten... Bequemlichkeit siegt, warum soll man auch weg von WhatsApp und ne Alternative nutzen, wenn doch alle bei WhatsApp sind. Und so bleibt alles bei WhatsApp und gut. Alles leere Drohungen.
Die AGB Änderung im Frühjahr war mein Entschluss WhatsApp und Facebook zu verlassen. Den ganzen Social Media Schrott brauche ich nicht mehr. TikTok, Instgramm und wer weiß noch was es da so alles gibt ist mir egal. Brauche diese Scheinwelten nicht mehr!
Wer mich erreichen will, kann das per Anruf, SMS, Signal-Messenger oder Email machen oder noch besser persönlich vorbei kommen.
Auch ohne WhatsApp lebe ich noch :-)
[re:1] RegularReader am 05.08. 13:38
+2 -1
@felix111984: Niemand braucht WhatsApp oder sonst etwas aus diesem fragwürdigen Konzern, der nur existiert weil er mit fremden Daten Geld verdient. Möglich ist das nur weil man die betroffenen Nutzer darüber überwiegend im Unklaren lässt und mit Marketingformulierungen Sicherheit vorgaukelt. Deswegen läuft man auch Sturm wenn Apple auf einmal eine Zustimmung zum Tracking vom Nutzer einholen will und dieser das auch noch blockieren kann, weil die genau wissen dass so einem Scheiß niemand freiwillig zustimmt.
[o6] winman3000 am 05.08. 14:43
+2 -
"Um aus verschlüsselten Chats Informationen zu sammeln, will Facebook eine künstliche Intelligenz einsetzen."

Mal ganz blöd gefragt: warum wird dann überhaupt verschlüsselt, wenn man dann so oder so an die Infos heran kommt? Wenn eine KI an die Inhalte herankommt, kommt quasi jeder daran, der rankommen möchte.
[re:1] Mitsch79 am 05.08. 19:51
+ -
@winman3000: Kommt sie nicht. Anhand des Chiffrats kann man keinen Rückschluss auf den Inhalt ziehen. Auch eine KI nicht :) Es sei denn, sie hat einen Quantencomputer zur Hand, dann braucht es die KI aber auch nicht. ;)
[o7] DRMfan^^ am 05.08. 17:22
+ -
Homomorphe Verschlüsselung erfordert aber einen Umbau des Krypto-Protokolls, was dann auch zu Altversionen inkompatibel wäre. Mit vollwertiger Krypto wie AES kann nämlich auch KI definitionsgemäß nichts anfangen, da es keine Muster gibt, die erkannt werden könnten (außer bzgl Metadaten natürlich. WhatsApp-Nutzer X hat den Änderungen zugestimmt und ist bei Facebook begeisterter Basketballer, wenn du viel Kontakt mit X hast, magst du wahrscheinlich auch gern Basketball u.ä.)
[re:1] ZappoB am 08.08. 13:51
+ -
@DRMfan^^: Natürlich sind es die Metadaten mit der Verknüpfung zu Facebook, die selbst ohne erkennbaren Text zumindest Interessen filtern können, um zielgerichtete Werbung zu ermöglichen.
[o8] mgg01 am 05.08. 20:29
+1 -
man will es einfach nicht verstehen. die leute wollen keine aufgezwungene werbung. auf meinen endgeräten, meinem eigentum entscheide ich,was ich sehen möchte.
[re:1] RegularReader am 06.08. 14:40
+1 -
@mgg01: Kannst du ja auch. WhatsApp deinstallieren und bessere Alternative verwenden. :D
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