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[o1] wlorenz65 am 03.08. 15:36
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> also alle dreißig Minuten ein paar Werbeclips.

"Sieh dir dieses kurze Video an und genieße danach 30 Minuten ohne Werbeunterbrechung" kommt bei mir ungefähr alle 1.5 Stunden. Dazwischen sind es 2 Audioclips alle 2 Songs. Hat man den Bildschirm an, spielt Spotify stattdessen Videoclips. Macht man den Fehler und bannt einen Song der gerade läuft, wird man zur Strafe sofort mit 4 Videowerbungen bombardiert. Bei Deezer Free sind es übrigens 1 Audioeigenwerbeclip alle 3 Songs, Spotify spielt ungefähr 70% Fremdwerbung. Das Galaxy Tab A wird von beiden Diensten als Desktop klassifiziert, Direktwahl ist also uneingeschränkt möglich.

> Wichtigster erster Punkt der erkauften Freiheit ist die Möglichkeit, Lieder unbegrenzt überspringen zu können

Sollte das bei einem funktionierendem Empfehlungsalgorithmus denn nötig sein?
[re:1] DRMfan^^ am 03.08. 15:42
+5 -
@wlorenz65: hahaha funktionierender Empfehlungsalgorithmus :D
[re:1] wlorenz65 am 11.08. 04:41
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@DRMfan^^: Die drei Daily Playlist Empfehlungen von Deezer sind recht gut. Deezers Flow Playlist dagegen spielt viel Push Content und LovedTracks[random].Artist.AnotherTrack. Bei Spotify war die Weekly Playlist am Anfang recht gut, aber schon nach 3 Wochen kam immer mehr obskures Nischenzeugs und bezahlter Push Content. Das kann damit zusammenhängen dass Spotify meine Hörgewohnheiten auswertet und ich mich außerhalb der Empfehlungen durch die Diskografien einzelner Künstler höre, während die Empfehlungen bei Deezer nur meine Loved Tracks berücksichtigen. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass Spotify an der Börse notiert ist und Deezer nicht. Aktionäre wollen Geld sehen, und Spotify Free spielt ungefähr 3× soviel Werbung aus wie Deezer Free.
[re:1] DRMfan^^ am 11.08. 11:41
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@wlorenz65: Ja, Spotify berücksichtigt, was du in den letzten x Tagen gehört hast - und nicht, was du als Favorit markiert hast. Das führte bei mir auch dazu, dass sich Tendenzen der Empfehlungen verstärkt haben, z.B. das immer mehr Coversongs oder Songs einer bestimmten Sprache (neben deutsch und englisch) kamen, weil ich einige Wochen nur die Wochenempfehlungen gehört habe. Meine Lösung: Ich nutze einen zuvor freien Account unserer Spotify-Familie jetzt zum Hören der Empfehlungen und lasse im "Hauptaccount" ab und zu meine "Lieblingslieder" ungehört schuffeln.
Würde das bei Deezer Free ja mal ausprobieren, aber kann man die Favoriten übernehmen, zumindest halbwegs? Ist ja für den Anwendungsfall nicht schlimm, wenn ein paar verloren gehen :D
[re:1] wlorenz65 am 11.08. 15:52
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@DRMfan^^: Ich habe meine Favoriten mit TuneMyMusic.com von Spotify nach Deezer übertragen. Lief problemlos. Bis zu 1000 Tracks sind kostenlos, ich hatte nur 230. Konvertierung geht sogar mit Text, falls man seine komplette lokale Musiksammlung importieren möchte. Man müsste dann mit ID3Tag.exe die Texte aus den ID3 Tags erzeugen, das Programm ist scriptfähig.
[re:2] DRMfan^^ am 11.08. 16:52
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@wlorenz65: Danke für den Tipp. Zum Test der Empfehlungen passen 1000 (sofern er die ersten 1000 nimmt und nicht bei 1001 Geld haben will). Weißt du, ob die Daily Playlists bei Deezer auf abgespielte Musik, Lieblingslieder oder beides zurückgehen? Sprich: Muss ich zum Test der Funktion abspielen oder reicht es, die 1000 Favoriten zu importieren?

Danke,
[re:3] wlorenz65 am 11.08. 17:52
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@DRMfan^^: In der Werbung bei Deezer sagen sie immer was von Lieblingsliedern, Alben, Playlists und Künstlern, womit man seine Sammlung erweitern soll, damit Deezer besser angepasste Musik empfehlen kann.

Eine Alternative zu deiner Lösung mit den Leerplays bei Spotify wäre vielleicht, in der Spotify Desktop App eine neue Playlist "Favoritenradio" anlegen, sich die Favoriten anzeigen lassen, alles mit Ctrl+A markieren und mit der Maus rüberziehen. Das ist dann eine ganz normale Playlist, und deshalb hat die auch einen "Spiele Playlist Radio" Button. Wie gut das funktioniert konnte ich aus Zeitmangel nicht mehr selber testen, es sollte auf jeden Fall weniger wegdriften als die normalen Empfehlungen. Andererseits hört sich "Radio" wieder nach Push Content an.
[re:4] DRMfan^^ am 12.08. 11:31
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@wlorenz65: Es gibt auch "ähnliche Playlist generieren". Das funktioniert bei mir eher mäßig gut, aber das bin ich auch gewohnt. Das Problem ist, dass ich nicht - wie viele - von bestimmten Genres oder Musikern "alles" toll finde und außerhalb nichts, sondern einen ziemlich speziellen Musikgeschmack habe, wo aus fast jedem Genre was seinen Platz findet.
[re:5] wlorenz65 am 12.08. 15:45
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@DRMfan^^: Das ist schwierig. Zum einen wissen die Dienste nicht, was man alles kennt und bewusst nicht geliked hat. Da fängt man bei jedem Dienst wieder bei Null an. Und es gibt auch zu wenig Stufen. Liken/ZuEndeHören/Skippen/Bannen, das sind gerade mal 4 Stufen für das Feedback. Bei Spotify kommt vermutlich noch Wiederholen dazu. Und dann muss bei Touchscreens der Bildschirm immer an sein, es gibt keine externen Knöpfe. Vielleicht wird das später mal besser mit einem Brain-Interface, da braucht man dann keine Knöpfe mehr bewusst drücken, aber nicht in den nächsten 10 Jahren.
[re:6] DRMfan^^ am 12.08. 18:32
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@wlorenz65: Ich hatte schon den "Pionier" Last.fm schnell wieder verlassen, weil die nur Interpreten aber keine konkreten Songs empfohlen haben :D - das ist zumindest schonmal besser geworden.
[re:7] wlorenz65 am 13.08. 06:47
+1 -
@DRMfan^^: Also ich finde die "Ähnliche Künstler" Übersicht von Last.fm auch heute noch besser als die Gegenstücke von Spotify und Deezer. Aber ich höre ja auch Discografien statt Empfehlungen.
Wenn man seinen Musikgeschmack in Worte fassen kann, da gab es vor vielen Jahren mal ein Projekt namens Music DNA oder so ähnlich, da haben Menschen sich eine Million Songs angehört und mit 400 Features bewertet. Wenn man da seine persönlichen Features kennt, könnte man recht gezielt passende Songs finden. Leider finde ich das Projekt nicht mehr, MusicDNA ist heute eine Firma die Radiosender überwacht.
Der Empfehlungsalgorithmus von Pandora soll recht gut sein, das geht bei uns in DE aber nur mit Verrenkungen über VPS.
Ein anderer Pionier neben Last.fm war noch Simfy.de, da war ich auch mal einige Zeit. Anfangs konnte ich das gar nicht glauben, Musik war immer so teuer, und jetzt sollte das alles quasi kostenlos sein?
[re:8] DRMfan^^ am 13.08. 10:26
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@wlorenz65: Wie gesagt, Künstlerempfehlungen bringen mir persönlich gar nichts, weil ich von sehr vielen Interpreten nur 1,2 Songs mag (und die dennoch sehr gerne) :D - aber danke für den Überblick deiner Erfahrungen.
[re:9] wlorenz65 am 13.08. 16:41
+ -
@DRMfan^^: Wenn das von den vielen Interpreten zufällig die 1,2 Songs sind, die damals im Radio gespielt wurden und du die deshalb kennst, da lässt sich auf ChartSurfer.de eine Zeitreise machen: https://www.chartsurfer.de/musik/single-charts-deutschland/jahrescharts/hits-1967/top-100
Das sind ~200 Titel pro Jahr ab 1954. Beim illegalen Canna.to geht es sogar bis ins Jahr 1930 zurück, sind aber weniger als 200 Titel pro Jahr.
[re:10] DRMfan^^ am 13.08. 16:53
+ -
@wlorenz65: Auch ein toller Tipp, allerdings ist es in vielen Fällen keine Top100/Mainstream-Radio Musik (wenngleich in einigen Fällen natürlich schon)
[re:11] DRMfan^^ am 31.08. 00:11
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@wlorenz65: Gute Nachricht: Man kann tatsächlich "nur die ersten 1000" transferieren - allerdings wurden von diesen 1000 949 übertragen und 10 nicht gefunden - was auch immer aus den anderen wurde :D
tunemymusic.com behauptet sogar, 990 verschoben zu haben.

Die Aussage "For Deezer Free users, the emoji will appear on all music content" stimmt schonmal nicht. Ich sehe sie bisher nur im Flow und in den Daily Mixes. Ich hätte gerne ein paar verhasste "Künstler" direkt rausgeschmissen.

Malö sehen, wie es weitergeht.
[re:12] wlorenz65 am 31.08. 06:29
+ -
@DRMfan^^: Nach einem Monat Mitgliedschaft bei Deezer Free ging es bei mir so weiter: Es kam eine Glückwunsch-Email, und die einzelnen Werbespots alle 3 Songs enthalten jetzt bezahlte Fremdwerbung von einer Unfallversicherung und der Bundeswehrmarine. Außerdem erscheinen jetzt Werbebanner zu gepushten Künstlern in der App. Wenn das so weitergeht, muss ich mich doch mal näher mit Mutify und Konsorten befassen...

Was für ein Emoji erscheint da wo? Komplette Künstler rausschmeißen geht meines Wissens nur bei Spotify, bei Deezer gibt es nur den Menüpunkt "Diesen Song nicht mehr empfehlen".
[re:13] wlorenz65 am 31.08. 06:41
+ -
@DRMfan^^: Ach so, du beziehst dich auf https://support.deezer.com/hc/en-gb/articles/360004367258-Exclude-an-artist-or-track-from-Deezer-recommendations

Die haben da "Free" und "Paid" im Text vertauscht, das ist ein Fehler von dem, der den Hilfetext geschrieben hat. Kein Wunder, dass ich "Ignore Artist" nicht kenne, weil als Free-User der fast nur Diskografien hört bekomme ich das Unhappy Emoji gar nicht angezeigt, nur bei Flow und Daily, was ich aber kaum nutze.
[re:14] DRMfan^^ am 31.08. 20:32
+ -
@wlorenz65: Das würde Sinn ergeben - allerdings haben die das dann schon in der englischen Originalfassung verbockt (Ich hatte das geprüft, weil ich auch einen (Übersetzungs-)Fehler erwartet hatte.
[re:15] wlorenz65 am 01.09. 06:45
+ -
@DRMfan^^: Ja, in der englischen Originalfassung ist das vertauscht, es gibt davon auch eine deutsche Übersetzung?

Sie schreiben außerdem: "Manage your exclusions on deezer.com (only)
You can view and manage your exclusions by logging into your account on deezer.com (desktop app and mobile devices coming soon)
Click on profile photo Profile_Icon_Edited.png located next to the notifications bell
Select Manage my exclusions
Select Excluded artists or Excluded tracks
You can add, change or delete exclusions from this section"

Der Direktlink ist https://www.deezer.com/de/exclusions/artists und bei Android muss man im Browser die Desktop-Ansicht einschalten, aber ich kann nur existierende Einträge mit den Chcekboxen auswählen und keine neuen anlegen. Das gibt es vielleicht nur für Premium User, ist also keine Lösung für dein Problem mit manchen Künstlern.
[re:16] DRMfan^^ am 01.09. 10:22
+1 -
@wlorenz65: Das man dort nicht löschen kann, ist mir auch aufgefallen - allerdings nicht, dass die Hilfeseiten behaupten, dass es das wäre. :D
[o2] DRMfan^^ am 03.08. 15:41
+ -
Die Werbung bei Spotify ist ätzend. Zum einen ist das meiste Eigenwerbung, weil sie offenbar nicht ausreichend Werbekunden bekommen oder bekommen wollen. Außerdem wiederholt sich das ganze ständig, schlimmer als zur Hochzeit der Klingeltonwerbung auf MTV. Zuletzt habe ich am Desktop sogar gesehen, dass sie 2 Werbungen gleichzeitig ausspielen, wohl eine gekaufte und eine Eigenwerbung - mit unabhängiger Tonspur gleichzeitig. Das "6 mal pro Stunde skippen" empfinde ich da als eine massiv geringere Einschränkung.
[o3] GangsterParadise am 03.08. 18:54
+ -
Euch gibt's im Supermarkt - 99 Cent Regal
Uns gibt's auf Vorbestellung - handgemacht und illegal

Nein. Spaß - mir fiel nur gerade diese Rap-Line ein. Habe seit 2014 Spotify Premium und finde, dass sich jeder EUR gelohnt hat. Ich höre ca. 8 Stunden Musik darüber pro Tag (Arbeit, Fahrt).
[o4] markox am 03.08. 21:07
+ -2
0,99€ ist ein Preis den ich dann durch aus mal zahlen würde. Richtige Monatspreise von 7,99 aufwärts sind mir die Dauerbeschallung mit immer dem selben Zeugs nicht wert. Aber dafür müsste dann die Werbung tatsächlich auch einen gewissen Abstand haben. Alle 30 Minuten wären ok. Alle paar Songs ein No Go. Abgesehen davon, dass man bei ständigen kleinen Unterbrechungen wahnsinnig wird,... wenn man mal richtig laut macht und dann kommt so eine dominante, hochgepegelte Werbung, da fliegen einem fast die Boxen auseinander und von den Ohren brauch ich gar nicht anfangen. So wie beim dummen Privat TV Streaming aller Joyn und dem RTL Mist. Im TV seit Jahrzehnten verboten den Pegel bei Werbung an zu heben machen die im Internet einfach was sie wollen ;-(((.
[re:1] MrKlein am 03.08. 23:28
+2 -
@markox: "sind mir die Dauerbeschallung mit immer dem selben Zeugs nicht wert"
Es liegt doch an dir neue Musik zu hören und zu finden. Selbst wenn man nur ein Genre hört, gibt es so viel Musik und es kommt so viel neues dazu, dass man gar nicht alles hören kann.
[re:1] markox am 05.08. 17:27
+ -
@MrKlein: Nein, an mir liegt es nicht. Mag sein, dass konkret Spotify das besser macht. Gehört habe ich aber anderes. Jedenfalls hab ich nun schon Amazon 2x3 Monate getestet und im Moment habe ich einen Apple Music Test für 6 Monate am laufen. Und enttäusch war ich schon bei Amazon was die Abwechslung angeht. Bei Apple ist es gerade noch mal viel schlimmer. Wenn ich irgendwas wie "mein Feed" oder "neue Musik" abspiele geht das einigermaßen, wenn es nicht unterbrochen wird. Aber wenn ich das jeden Tag für unter 30 Minuten laufen lassen kommt immer nur das selbe immer und immer wieder. Da muss noch viel passieren in Richtung KI.
[o5] HeavyM am 04.08. 00:46
+3 -
Also der ich finde den Algorithmus bei Spotify echt gut. Ich höre 90% Reggae und was ich da schon für geile Künstler gefunden habe die hier nicht mal als CD angeboten werden. Und das für 10ner im Monat um meine gesamte Musiklust zu befriedigen ( ich höre meist mehrere Stunden am Tag ) ist echt fair.
[o6] Link am 04.08. 09:23
+ -
Also nur relevant für Leute, die die beschränkte Smartphone-App verwenden? Oder gibts auch irgendwas Nützliches in dem Abo für Destop-User?
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