Saubere Sache: Amazon baut jetzt smarte Seifenspender mit Alexa

Stefan Trunzik am 03.08.2021 16:19 Uhr
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Amazon bringt nicht nur Lampen, Lautsprecher und Steckdosen ins Smart Home, sondern stellt jetzt sogar einen Seifenspender mit Alexa-Anbindung vor. Gerade in Zeiten der anhaltenden Coronavirus-Pandemie ein nützlicher Helfer, der es vielleicht sogar nach Deutschland schafft.

Ohne großen Wirbel bringt Amazon eine smarten Seifenspender auf den US-amerikanischen Markt, der Nutzer daran erinnern soll, sich mindestens 20 Sekunden lang die Hände zu waschen. Zudem handelt es sich um einen klassischen, automatischen Spender, der je nach Entfernung der Hand zur Auslassdüse die ausgegebene Seifenmenge reguliert. Der 20-Sekunden-Timer wird optisch durch zehn LEDs an der Oberseite des Geräts unterstützt, sodass prinzipiell kein akustisches Signal nötig ist, um die empfohlene Zeit des Händewaschens einzuhalten.

Amazon Smart Seifenspender

Amazon Smart Seifenspender

Alexa spielt die passenden Songs zum Händewaschen

Wie die Kollegen von Engadget weiterhin berichten, kann Amazons smarter Seifenspender auf Wunsch mit einem Echo-Lautsprecher gekoppelt werden. Ein integriertes WLAN-Modul sorgt für die Verbindung zum Smart Home. Über die Routinen der Sprachassistentin Alexa können dann diverse Aktionen während des Händewaschens ausgelöst werden. Zum Beispiel wird ein kurzer Song für 20 Sekunden abgespielt oder Alexa versorgt die Nutzer mit passenden Witzen. Der Seifenspender selbst dient dabei jedoch nicht als Lautsprecher und verzichtet zudem auf ein Mikrofon.

Hinsichtlich der Schutzmaßnahmen gegen das weiterhin kursierende Coronavirus (COVID-19) empfiehlt auch das Bundesministerium für Gesundheit die Einhaltung der "20-Sekunden-Regel" beim Händewaschen, weshalb der sogenannte Amazon Smart Soap Dispenser sicher auch für den deutschen Markt eine sinnvolle Ergänzung wäre. Bisher steht allerdings nicht fest, ob und vor allem wann das Produkt in Deutschland zur Verfügung stehen wird. Preislich werden in den USA derzeit knapp 55 Dollar fällig. Ob die Nachfrage auch in einigen Monaten noch gegeben ist, bleibt abzuwarten.

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