Windows 11: Microsoft passt die Voraussetzungen der Insider-Kanäle an

Witold Pryjda am 02.08.2021 17:28 Uhr
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Letzte Woche hat Windows 11 einen eher symbolischen, aber dennoch wichtigen Schritt genommen, denn man hat die Verfügbarkeit der Insider-Preview auf den Beta-Kanal ausgedehnt. Im Zuge dieser Änderung passte man auch die Voraussetzungen für die jeweiligen Kanäle an.

Microsoft lässt seit bereits vielen Jahren seine Software durch interessierte Nutzer testen bzw. gewährt Anwendern aller Art, sich vor der Veröffentlichung einer bestimmten Software per Preview einen ersten Eindruck zu verschaffen. Dabei hat man auch schon diverse Anpassungen vorgenommen und die Ringe bzw. inzwischen Kanäle immer wieder modifiziert.

Vor allem die Änderung der unterschiedlichen und zuletzt unübersichtlichen Ringe in Kanäle stellte eine willkommene Vereinfachung dar. Im Vorfeld von Windows 11 werden nun weitere Anpassungen vorgenommen, diese hängen vor allem mit Änderungen hinsichtlich Windows 10 in Richtung Windows 11 zusammen.

Windows 11: Microsoft spricht über die Entstehung des Startmenüs
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Wie Deskmodder schreibt, betrifft das vor allem Verweise auf den Namen Windows 10: Diese werden entweder durch Windows 11 ersetzt oder schlichtweg zu Windows umbenannt. Eine Änderung hat aber konkrete Folgen für die Nutzung, denn künftig ist eine Neuinstallation nicht mehr zwangsläufig notwendig, wenn man den Dev-Kanal verlässt. Microsoft: "Gelegentlich ist es möglich, ein Gerät aus dem Dev-Kanal in einen anderen Kanal zu verschieben."

Versionsnummer ausschlaggebend

Konkret spielt hier die Windows-Version die größte Rolle, da die aktuell installierte Ausgabe mit der neu angebotenen abgeglichen wird: Wenn die neue Versionsnummer größer oder gleich zur aktuellen ist, dann kann man etwa direkt von Dev zu Beta wechseln. Anders gesagt: Ein Downgrade ist über einen Kanal-Wechsel nicht erlaubt, wer diesen Schritt gehen will, der muss - wie bisher - eine Neuinstallation durchführen. Eine weitere Änderung betrifft den Release Preview Channel, dieser unterstützt nun sowohl Windows 10 als auch Windows 11.

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