Neue M-Chips: Apple will den Intel-Absprung bis Ende 2022 schaffen

Stefan Trunzik am 02.08.2021 15:25 Uhr
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Apple soll den Übergang von Intel-Systemen hin zu Macs mit M1(X)-Chips bis Ende 2022 abschließen können. Davon gehen derzeit oft gut informierte Analysten aus. Auch Desktop-PCs wie der iMac (Pro) und Mac Pro sollen im nächsten Jahr von Intel-Prozessoren Abstand halten.

Im November 2020 begann Apples Transition von Notebooks und Desktops mit Intel-Chips hin zu neuen Mac-Generationen samt eigenem Silicon auf ARM-Basis. Bis dato werden das MacBook Air, die Einstiegskonfigurationen des MacBook Pro, der kompaktere 24-Zoll-iMac und das iPad Pro mit dem so genannten Apple M1-Chip ausgeliefert. Wie der Bloomberg-Reporter Mark Gurman in seinem jüngsten Newsletter prognostiziert, arbeitet man im kalifornischen Cupertino mit Hochdruck daran, den selbst auferlegten Zeitrahmen von zwei Jahren einzuhalten, um Ende 2022 nahezu ausschließlich auf eigene Prozessoren zu setzen.

Mehr als nur bunte Desktop-Computer: Der Apple iMac M1 im Test
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MacBook Pro, Mac Mini und iMac (Pro) und Mac Pro sind an der Reihe

Dabei betont Gurman erneut, dass die nächsten Produkte mit einem verbesserten Apple M1X-Chip bereits im Herbst dieses Jahres vorgestellt werden. Erwartet wird dabei vor allem ein performantes MacBook Pro in einem leicht aufgefrischten Design samt Mini-LED-Displays im 14-Zoll- und 16-Zoll-Format. Ein Launch der neuen High-End-Laptops könnte zwischen September und November vollzogen werden. Auf das MacBook Pro-Lineup soll ein neuer Mac Mini folgen, der bereits im letzten Jahr Teil der ersten Apple M1-Produktwelle war und nun zeitnah vom möglichen M1X-Chip profitieren soll.

Im nächsten Jahr dürfte sich Apple Gerüchten zufolge vorerst auf ein Redesign des MacBook Air konzentrieren, für welches ebenfalls eine M1X-Ausstattung in Frage kommen würde. Bis zum Ende des Jahres 2022 soll sich der US-amerikanische Hersteller zudem zum Ziel gesetzt haben, den Übergang von Intel-Prozessoren zum Apple M1X oder gar M2 im Bereich der größeren iMac (Pro)-Modelle und des Mac Pro zu bewältigen. Für Letzteren soll weiterhin ein kompakteres Gehäuse (z.B. Mac Mini Pro) geplant sein.

Trotz des positiven Trends des Apple Silicon könnte man im professionellen Mac Pro-Segment jedoch weiterhin auf Intel-Chips treffen, um den Umstieg für Anwender mit spezialisierter Software weiter hinauszuzögern. Schließlich arbeitet man in diesem Bereich mit diversen Filmstudios und Co. zusammen, welche den Übergang der branchenüblichen Programme deutlich langsamer vollziehen.

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