Geldregen für aktuelle Star Trek-Macher, verlängern bei CBS bis 2026

Witold Pryjda am 02.08.2021 09:15 Uhr
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Star Trek ist nach längerer Pause nicht mehr aus dem heutigen TV wegzudenken und die Serien aus diesem beliebten Science-Fiction-Universum sollen das auch bleiben. Und Star Trek bleibt auch in den Händen der schon jetzt dafür hauptverantwortlichen Produzenten und Kreativen.

Über die Qualität der jüngsten Star Trek-Serien wie Discovery und Picard kann man zwar streiten, nicht aber über deren Bedeutung für Paramount+, den Streaming-Dienst des US-Senders CBS. Denn dort stellt das von Gene Roddenberry erschaffene Universum den sicherlich zentralsten Exklusivinhalt dar. Und daran wird sich bis 2026 auch nichts ändern und das betrifft auch die Art der Serien sowie deren Macher.

150-Millionen-Dollar-Deal

Wie Deadline berichtet, haben die CBS Studios mit Alex Kurtzman und dessen Produktionsfirma Secret Hideout einen Millionen-schweren Deal unterzeichnet, um den aktuellen Star Trek-Chefverantwortlichen die nächsten Jahre an sich zu binden.

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Offiziell hat sich CBS nicht dazu geäußert, wie viel man sich das Ganze kosten lässt, laut dem Hollywood-Branchenfachblatt liegt die Vereinbarung im "Bereich" von 150 Millionen Dollar. Für Kurtzman bedeutet der neue Vertrag eine signifikante Verbesserung, denn unter seinem aktuellen und noch zwei Jahre geltenden Deal sah er "nur" 25 Millionen Dollar.

Dass die Vereinbarung verlängert wird ist keine große Überraschung, schon alleine deshalb, weil Kurtzman derzeit an mindestens sechs Shows arbeitet. Das sind die bereits gestarteten Serien Discovery, Picard und Lower Decks. Dazu kommen Strange New Worlds (Enterprise-"Prequel" mit Captain Pike und Spock), Prodigy (Animationsserie) und ein bisher unbetiteltes Section 31- bzw. Discovery-Spinoff mit Michelle Yeoh in der Hauptrolle.

CBS blieb auch nicht viel anderes übrig, als Kurtzman und Secret Hideout mit Geld zu überschütten: Denn man hat sich auf eine absolut risikoreiche Strategie eingelassen, sich von dessen Star Trek-Produktionen de facto abhängig zu machen.

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