AMD Radeon RX 6600 XT: Der neue RTX 3060-Konter für 379 Dollar

Stefan Trunzik am 30.07.2021 12:05 Uhr
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Mit der Radeon RX 6600 XT stellt AMD eine neue Gaming-Grafikkarte für Einsteiger vor, die bei einem Preispunkt von 379 US-Dollar Nvidias GeForce RTX 3060 hinter sich lassen soll. Zu den Eckdaten der RDNA-2-GPU gehören ein neuer Navi-23-Chip und 8 GB Grafikspeicher.

Der US-amerikanische Chiphersteller erweitert sein Radeon-Portfolio nach unten hin, um sich gegen Nvidias Einstiegslösungen in Form der GeForce RTX 3050 Ti und vor allem der RTX 3060 zu wehren. Dabei peilt AMD ein flüssiges 1080p-Gameplay mit deutlich mehr als 60 FPS für sämtliche namhafte AAA-Spiele an. In ersten Benchmarks des Unternehmens soll die Radeon RX 6600 XT die RTX 3060 in nahezu jedem Spiel um zehn bis 20 Prozent schlagen. Die älteren AMD-GPUs RX 5600 XT und RX 5700 sollen zudem um den Faktor 1,4 bis 1,7 übertroffen werden.

AMD Radeon RX 6600 XT

AMD Radeon RX 6600 XT

Mehr Leistung, aber weniger Speicher als Nvidias RTX 3060

Technisch setzt die AMD Radeon RX 6600 XT auf die neue Navi 23-GPU mit einer Chipgröße von 237 mm² und 11,1 Milliarden Transistoren. Die RDNA-2-Grafikkarte bietet weiterhin 32 Compute Units (CU) und somit 2048 FP32-ALUs. Die Taktraten werden mit einer Spanne von 2359 MHz bis 2589 MHz im Boost angegeben. Die theoretische FP32-Leistung liegt bei 10,6 TFLOPs. Beim Speicher werden 8 GB GDDR6-VRAM geboten, der über ein 128-Bit-Interface mit einer Bandbreite von 256 GB/s angesteuert wird. Über den PCIe 4.0 x8 Slot und die separat notwendige Strom-Anbindung gönnt sich die RX 6600 XT dabei 160 Watt (TBP).

Aufgrund diverser Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA) liegen bisher noch keine praxisnahen Benchmarks vor. Die Kollegen von ComputerBase gehen allerdings davon aus, dass AMDs eigene Angaben zur Leistung in Spielen und der Vergleich zu den Grafikkarten der Konkurrenz eventuell zu optimistisch geschätzt wurden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte jedoch stimmen. Für 379 US-Dollar soll die Radeon RX 6600 XT ab dem 11. August 2021 verkauft werden. Unter anderem werden AMD-Partner wie Asus, Gigabyte, MSI, Sapphire und PowerColor die Karte in ihr Lineup aufnehmen.

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